Die Sicherheitsexperten der Kaspersky Labs konnten im Zuge ihrer Untersuchung erste Profile ausfindig machen, auf denen Verweise zu Schädlingen hinterlegt waren. In den Augen von Kaspersky soll mit dieser Meldung auch bei Plattformen wie MySpace und Facebook erneut zur erhöhten Vorsicht aufgerufen werden. Man müsse davon ausgehen, dass die Schädlinge über mehrere Soziale Netzwerke in den Umlauf gebracht werden. Die bislang eingebauten Sicherheitsmaßnahmen sind in den besagten Fällen angeblich nutzlos. In diesem Zusammenhang sollte man auf das Klicken von Links, die von einem unbekannten Absender stammen, verzichten.
Häufig kommen die virtuellen Angreifer durch Links aus social-networking Plattformen zu ihrem angestrebten Ziel. Die Vergangenheit zeigt, dass häufig Links zu Video-Streams eingebunden werden. Zum Abspielen der Inhalte benötigt der Nutzer jedoch angeblich einen speziellen Codec oder ein Plugin. Sollte der User der Installation der getürkten Software einwilligen, ist eine Infektion in den meisten Fällen bereits vollzogen. Im schlimmsten Fall werden weitere Schädlinge auf das System des Opfers über das Internet nachgeladen oder er findet sich in einem Botnetz wieder.
Kaspersky hat auf Twitter einschlägige Links ausfindig gemacht, bei denen eine modifizierte Version von Adobe Flash angeboten wird. Man geht davon aus, dass weitere Schädlinge auf dem System des Users nachinstalliert werden. Der Verbraucher läuft ebenfalls Gefahr, dass sensible Informationen an den Autor des Trojaners versendet werden. Das erste Mal fiel der besagte Angriff in Brasilien auf. Sowohl brasilianische E-Mail-Adressen als auch Download-Server wurden für die Verbreitung der Malware verwendet. (gS-)
(via hackinthebox.org, thx!)
| 3 Reaktionen aus dem gulli:Board |
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xzeNji am 06.08.2008 15:31:39: |
p3ng3l am 06.08.2008 18:08:59: |
Teufel_in_Blau am 07.08.2008 00:03:17: |