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31. Oktober 2007

Tschüss, DirectRevenue Spyware-Schleuder schließt die Pforten

DirectRevenue war neben Gator wohl eine der meistgehassten Adware-Unternehmen, in letzter Zeit wurde es still um das Unternehmen - KaZaA sollte noch mit DirectRevenue-Adware gebündelt werden, seitdem war wenig von der Spyware-Schleuder zu hören. Jetzt schließt das Unternehmen die Pforten und hinterläßt eine Webseite mit einer Anleitung zur Deinstallation der Adware.

Die US-Handelskommission verhängte gegen das Unternehmen vergangenen Juni eine Geldstrafe in Höhe von 1,5 Millionen Dollar und ordnete das sofortige Ende von Werbeeinblendungen auf infizierten Rechnern an. Die Geldstrafe wird DirectRevenue wohl aus der Portokasse beglichen haben - 80 Millionen soll das Unternehmen laut Gerichtsakten externer Link in neuem Fenster folgtgemacht haben - aber das wegbrechende Geschäftsmodell dürfte den Weiterbetrieb sinnlos gemacht haben.

Unter der externer Link in neuem Fenster folgtWebseite von Direct Revenue findet sich das letzte Vermächtnis an die Opfer: eine Deinstallationsanleitung für die Adware, die DirectRevenue im Bundle mit Freeware vertrieben hatte.

Gator Claria Spyware Adware logoIm vergangenen Jahr sattelten die Kollegen der ehemaligen Adware-Firma Gator, nun Claria genannt, bereits um und empfahlen die externer Link in neuem Fenster folgtDeinstallation ihrer Spyware. 2005 versuchte sich DirectRevenue noch mit einem Kurswechsel, der zu weniger Verärgerung auf Userseite führen sollte, den Installationsvorgang der Adware transparenter und das Entfernen einfacher machen sollte. Als Kooperationspartner wollte man externer Link in neuem Fenster folgtKaZaA gewinnen, der bereits 2005 in der Usergunst praktisch abgeschrieben und als Spyware- und Trojanerschleuder verschrien war.

Ein erfreulicher Schlusspunkt - wenngleich die Macher genügend Eigenkapital auf der Seite haben, um das eine oder andere neue Ärgernis aufzuziehen.

  • 3 Kommentare zum Artikel
  • DirectRevenue war neben Gator wohl eine der meistgehassten Adware-Unternehmen, in letzter Zeit wurde es still um das Unternehmen - KaZaA sollte noch mit DirectRevenue-Adware gebündelt werden, seitdem war wenig von der Spyware-Schleuder zu hören. Jetzt schließt das Unternehmen die Pforten und hinterläßt eine Webseite mit einer Anleitung zur Deinstallation der Adware. Die US-Handelskommission verhängte gegen das Unternehmen vergangenen Juni eine ...

    gullinews am 31.10.2007 10:35
  • Ich werd die ganz schön vermissen (oder??) Obwohl......nein...werd ich nicht

    schippox am 31.10.2007 11:40
  • Sollten alle Ihre Tore schliessen. Verbrecher sind das !!! Gerade dieser Gator Quatsch, der sich Damals überall eingenistet hat Aber zum Glück gibts ja Gegen-Tools wie HighJackThis, AdAware, Spybot etc.

  • @c64er: seh ich auch so. solch eine vermarktung ist immer noch in der grauzone, leider. sowas gehört nicht zugelassen und von vornerein unter strafe.

    Wandang am 04.11.2007 02:12
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