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24. August 2007
Trotz Kameraüberwachung Kinder tracken per Schuluniform in Großbritannien gewünschtMan sollte meinen, im Land mit der höchsten Überwachungskameradichte Europas fühlen sich die Bürger sicher und geborgen. Großbritanniens Eltern denken anders und wünschen sich Schuluniformen mit eingebautem Satellitentracker, um ihre Kinder überwachen zu können. Auch in Mode: Stichfeste Kleidung aus Kevlar. 59% der vom Hersteller Trutex befragten Eltern zeigte Interesse an einem Trackingsystem, eingenäht in die Schuluniform, um Kinder per Satellit anpeilen zu können. Auch gegen den Willen der Kinder, die mit steigendem Alter vermehrt angaben, für solche Spielereien nichts übrig zu haben. Trutex "erwägt ernsthaft", eine solche Kollektion satelliten-peilbarer Uniformen in sein Angebot aufzunehmen. Und während die Sorge der Eltern um die Kinder noch als irrational, aber ungefähr nachvollziehbar durchgehen kann, ist eine weitere Erfolgsgeschichte aus dem Textilbereich auf eine durchaus erwachsene Kundschaft zurückzuführen. Hersteller BladeRunner aus Essex weitet gerade seine Kollektion an kevlarverstärkten, stichwaffensicheren Kapuzenpullis aus. Zielgruppe: Personen über 30. Aber auch besorgte Eltern schicken vermehrt die Schuluniformen ihrer Kinder zu BladeRunner. Dort wird dann Kevlar eingenäht, damit die Schüler sicherer vor Stichwaffen sind. Ein Markt mit Zukunft. Und wenn erst mal das erste Video einer Überwachungskamera im Netz kursiert, auf der ein erfolgloses Abstechen eines kevlarverstärkten Schulkinds zu sehen ist, dürfte er explodieren. Zusammen mit dem für Kameras. Verwandte News
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