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20. Februar 2008
Tribler P2P-Forschung kriegt 15 Millionen von der EUDen BitTorrent-Unterbau sieht man Tribler nicht mehr an, und trotz zahlreicher Funktionen und Pläne für das "Filesharing der Zukunft", die den Rechteverwertern die Tränen in die Augen treiben dürften, wird Tribler nicht mehr nur über die Universität Delfts entwickelt: Tribler ist einer der größten Partner eines millionenschweren P2P-Forschungsmittelpakets, welches die Europäische Union nun aufgelegt hat. Am Ende soll P2P-basiertes Web-TV stehen, Partner sind unter anderem die BBC. "P2P Next" nennt sich das Projekt, in dem unter anderem auf Tribler basierend eine Technologie entwickelt werden soll, die "userzentriertes" und "partizipatorisches" Web-TV auf Filesharing-Basis realisieren soll. Tribler hat in dieser Beziehung gut vorgelegt: der BitTorrent-Ableger will mit Social-Network-Funktionalitäten glänzen und bezieht neben den Tribler-Clients als Medienquellen auch zahlreiche externe Media-Sites und -Kanäle mit ein, so beispielsweise YouTube und BitTorrent-Tracker. In Deutschland ist das Institut für Rundfunktechnik IRT in München an dem Projekt beteiligt, ebenso die Werbefilmproduzenten "Markenfilm". Insgesamt stehen für das Projekt 19 Millionen Euro zur Verfügung, neben den 15 Millionen aus EU-Töpfen steuern die Projektpartner insgesamt weitere vier Millionen Eigenmittel bei. Die Laufzeit ist auf zwei Jahre angesetzt. Verwandte News
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