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24. Mai 2007
Trent Reznor Die Labels sind die DiebeNach seinem jüngsten Ausbruch hat sich NIN-Frontman Trent Reznor mitnichten beruhigt. Im Interview bezeichnete er die Majors als die eigentlichen Diebe, bekannte sich zum eigenen "Musikklau" und veranschlagte vier Dollar als fairen Downloadpreis für ein Album. Nur noch ein Album schulde er den Majors, auf die Reznor spätestens seit dem Statement eines Sprechers, seine Hardcorefans würden jeden Preis für ein NIN-Album zahlen, daher könne man das teuer verkaufen, einen Noch ein Album muss Reznor bei seinem Label herausbringen, anschließend werde man ihn nie wieder in einer solchen Situation erleben. Er zieht es anschließend vor, den Vertrieb selbst zu übernehmen, eine schön verpackte CD für die Leute verkaufen, die einen physischen Tonträger wollen, und das Album für vier Dollar zum Download auf seiner Homepage anbieten - das erscheint ihm ein fairer Preis. Bitrate nach Belieben, und wer mag, soll noch auf die Konzerte kommen und ein Shirt kaufen. Doch auch an den Downloadern übt Reznor durchaus Kritik, wenngleich sie milde ausfällt. Es sei schon erstaunlich, wievielte Leute sein Album hätten, verglichen mit den Verkaufszahlen: zwar "stehle" er selbst durchaus auch Musik, aber ein Problem habe er durchaus: "Es ist eine sehr seltsame Zeit für einen Musiker mit einem Majorlabel, weil sehr viel Misstrauen gegenüber der Musikindustrie herrscht und es schwierig ist, sich so mit den Fans zu positionieren, dass man nicht wie ein gieriges Arschloch aussieht. Aber gleichzeitig war ich schon enttäuscht, als unsere Platte herauskam, und ich sah, wieviele Leute sie tatsächlich gekauft haben. Wenn das vor 10 Jahren gewesen wäre, hätte ich gesagt, 'Naja, es stehen viele eben nicht drauf. Scheiße. Klar könnte ich mit dem Finger zeigen, aber die Schuld läge bei mir, vielleicht bin ich einfach unwichtig.' Aber bei dieser Platte weiß ich, dass die Leute sie haben, dass sie auf allen IPods liegt, aber das Klima ist so, dass die Leute es nicht kaufen, weil es leichter ist, zu stehlen." Unwichtig dürfte Reznor nach diesen klaren Worten weniger denn je sein. Im Gegenteil schickt er sich gerade gar an, höhere politische Weihen zu bekommen: momentan läuft eine Verwandte News
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