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26. Juni 2008
Totalüberwachung geht weiter Überwachungskamera lernt intelligentes HörenAn der Universität von Portsmouth wird momentan an einer Überwachungskamera geforscht, die auffällige Geräusche, zum Beispiel klirrendes Glas oder Schreie von Menschen, identifizieren soll. Beim Eintreten entsprechender Geräusche kann sich die Kamera blitzschnell ausrichten und mutmaßlich auffällige Ereignisse aufzeichnen. Am Institute of Industrial Research der Universität von Portsmouth möchte man in einem dreijährigen Forschungsprogramm Geräuscherkennung für die Kameraüberwachung adaptieren.
Die "intelligente" Kamera richtet sich automatisch auf die Gefahrenquelle aus. Durch den Einsatz von ebenfalls visueller Mustererkennung soll die Kamera eine sorgfältige Vorauswahl von "Gefahrenstoff" selektieren. Diese Technik soll dem Problem vorbeugen, dass Mitarbeiter in den Sicherheitszentralen Tausende von Stunden Videomaterial sichten müssen, um auffällige Ereignisse zu sondieren. Auch denkbar ist das Szenario, dass nach einem auffälligen Geräusch automatisch die Videoverfolgung über das stadtweite Überwachungsnetzwerk aktiviert wird. Nachdem also die eigene Spur auf Video gebannt ist, kann man auch nachträglich noch eine Menge weiterer Analysemöglichkeiten anwenden, um Verdächtige zu enttarnen. Damit wird die Reihe der "intelligenten" Kameras und der Totalüberwachung ein weiteres Fragment erweitert.
Die Kamera soll selbstverständlich keine Gespräche aufzeichnen oder andere, die Privatsphäre einschränkenden Möglichkeiten umsetzen. Man will durch diese Technik die Sicherheit im öffentlichen Raum gewährleisten. Dass systematische Überwachung nur wenig zur Prävention von Gewalt und Verbrechen beiträgt, statt dessen die Privatsphäre einschränkt, wird vermutlich erneut auf taube Ohren stoßen. Denn auch für die lauschende Kamera gilt, dass erst aufgezeichnet wird, wenn das Verbrechen bereits geschehen ist. Zur Gewaltprävention soll es ein eine wesentlich einfachere und wirksamere Lösung geben: Straßenbeleuchtung. Siehe hierzu das ausführliche Interview mit Nino Leitner über sein Dokumentarfilm "Every step you take" und den Überwachungswahn in Großbritannien. ( via PCOpen, Ravenhorst )
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Zitat: Zitat von Destroyah achso, anstatt energie darin zu verwenden kriminailtät in der wurzel zu ersticken, gibt man alles, um sie zu überwachen. Kriminalität kann nicht im Keim erstickt werden - Leider. Außerdem wachsen Eure Argumente gerade über das Thema hinaus. Es geht hier um eine konkrete Gefahrenerkennung und nicht darum, Worte wie Taliban oder Dschihad (Jihad? Ach keine Ahnung, eh ... Fryhstyxei am 27.06.2008 17:05
Zitat: Zitat von Fryhstyxei Kriminalität kann nicht im Keim erstickt werden - Leider. Indem man Leuten gibt was sie brauchen und jeder Mensch gleich viel hat schon... Leider wird das niemals passieren. MrsJackson am 27.06.2008 17:07
Zitat: Zitat von Fryhstyxei Darum geht's in dieser News aber nicht, wie schon gesagt Sonst gebe ich Dir Recht. Das ist aber das Problem, mit welchem man hier konfrontiert wird. Zu der Zeit, als Gehard Schröder noch Kanzler war, wurde ein schönes Gesetz rausgebracht, welches die Geldflüsse der Taliban aufdecken sollte. Natürlich haben viele da "Ja" geschrien. Jetzt wird es aber auch bei der ... Duckmichweg am 27.06.2008 18:11
Zitat: Zitat von MrsJackson Indem man Leuten gibt was sie brauchen und jeder Mensch gleich viel hat schon... Leider wird das niemals passieren. früher oder später schon. die zeit der kapitalisten in deutschland läuft bald ab... Roter Oktober am 29.06.2008 21:20
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