gullinews am Dienstag, 30.09.2008 16:17 Uhr
Mit dem Kauf der Digitalkamera hat der 28-jährige Lieferwagenfahrer aus aus Hemel Hempstead im südlichen Hertfordshire ein echtes Schnäppchen gemacht. 17 Britische Pfund hat ihn die gebrauchte Kamera gekostet und lieferte gleich einen Flashspeicher mit höchst sensiblen Informationen mit.
Dem Mann waren die Daten aufgefallen, als er seine Urlaubsfotos auf seinen Computer übertragen wollte. Auf dem Speicher befanden sich Fotos und persönliche Informationen zu potenziellen Al-Qaida-Terroristen aus dem Irak. Unter anderem fanden sich Namen, Adressen, Fotos, Fingerabdrücke oder Bilder von Waffen irakischer Aufständischer.
Die britische Polizei ermittelt gegen den Verkauf der Digitalkamera. Bisher ist allerdings unklar, wer für diesen fahrlässigen Verlust von Geheimdienstdaten verantwortlich ist. Verloren gegangene oder plötzlich aufgetauchte sensible Daten kennt die britische Regierung bereits seit längerem. Erst kürzlich ist eine erneute Datenpanne aufgeflogen. Die über das Auktionshaus Ebay verkauften Geheimdienstinformationen summieren damit die dokumentierten Datenschutzverstöße des Vereinigten Königreichs auf mindestens zehn Vorfälle. (Malo)
(via the sun & futurezone, thx!)
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ins2t am 02.10.2008 21:00:57: |
bratfischi am 07.10.2008 17:13:25: |
Tyranastrasz am 07.10.2008 17:26:43: |
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