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24. Oktober 2007
Terrorvideos Bitte unter Eigene Videos abspeichernVorneweg: die acht Jahre Knast für einen schottischen Studenten wurden in Großbritannien für die Verbreitung und Übersetzung von Terrorpropaganda und Agitationsmaterial verhängt. Interessant ist aber zum einen der Indizienbeweis, die hohe Strafe trotz keiner konkreten Anschläge sowie ein seltsames Detail am Rande: das Verwenden "ungewöhnlicher" Ordner als Speicherort wurde als konspiratives Vorgehen gewertet. Festgenommen wurde der Student am Flughafen, auf seinem Laptop fanden sich Terrorpropaganda, Videoanleitungen und weiteres Informationsmaterial für angehende Attentäter. Übersetzte Texte, die so noch nicht im Netz zu finden waren, legten den Verdacht nah, dass der Beschuldigte selbst an der Verbreitung des Materials mitarbeitete. Statement des Gerichtsanalysten Michael Dickson vom britischen Hi-Tech Crime Unit. Dass der Student Videos im Systemordner c:/windows/options gespeichert hatte, wurde als konspiratives Verhalten betrachtet. Der Jury sagte Dickson, wer an dieser Stelle Medien speichere, täte dies mit der Intention, diese "verstecken zu wollen".
Und auch das Setzen zweier Links auf der Homepage zu radikalislamistischen Websites wurde vom Richter als "Verbreitung terroristischer Publikationen mit dem Ziel zur Ermutigung oder Verleitung zu terroristischen Akten" gewertet. Und unbenommen, was die anderen belastenden Indizien betrifft: hier wurde einmal mehr der Gebrauch von Technik per se als "konspirativer Akt" gewertet - man fühlt sich Insofern: Die einschlägigen Terrorvideos sollten tunlichst unter "My Downloads" oder "My Movies" gespeichert werden. Wo sie hingehören. Verwandte News
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