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23. Dezember 2006

Terrorismus Fahnder durchsuchen das Internet

Nach den traurigen Anschlägen am 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York hat sich die Welt verändert. Ständig wird Ausschau auf mögliche Attentäter gehalten. Die Bundesregierung sieht besonders das Internet als Raum der Terror-Kommunikation und setzt ab nächstem Jahr eine umfassende Kontrolle um.

Einige radikale Islamisten wollen gegen das westliche Denken in den „heiligen Krieg“ ziehen. Der Terrorismus und die Angst vor dem Terrorismus beschäftigen die betroffenen Länder ständig. Nach einem versuchten Anschlag mit Kofferbomben sieht die Regierung auch Deutschland als unmittelbares Ziel des islamistischen Terrorismus. Im Gegensatz zu alten Zeiten bietet das heutige Internet die perfekte Plattform für Radikalisten. Fast ungestört können Propaganda und direkte Terror-Informationen ausgetauscht werden.

In Zusammenarbeit von Polizei und Geheimdienst entsteht ab Januar 2007 ein eigenes Fahndungsteam, das nur das Internet nach radikalen islamistischen Inhalten durchsucht. Zwar können die Fahnder die betroffenen Seiten aufgrund des ausländischen Sitzes der Server nicht sperren, doch erhoffen sich die Verantwortlichen eine Informationsflut für den Kampf gegen den Terrorismus

In Augen der Datenschützer ist es fraglich, ob nur Terroristen in den Kreis der Beobachteten kommen. „Hier werden nicht nur öffentliche Webseiten, sondern auch private Kommunikation potentiell kontrolliert“, äußerte sich ein Beobachter.

  • 16 Kommentare zum Artikel
  • ein sehr interessanter post, aus einem "parallel thread" (dasselbe thema) http://board.gulli.com/thread/658287...er-leine/2/#44 Zitat: Zitat von Alefthau Hi, Wir bewegen uns in ganz gefährlichen gefilden: http://geschichtsverein-koengen.de/Hitler.htm Zitat:8. Februar 1933: Aus Anlass der Brandstiftung im Reichstagsgebäude durch einen Einzeltäter (die NSDAP spricht von einem kommunistischen ...

    hard_drive am 25.12.2006 19:43
  • MEINER MEINUNG nach geht es bei diesem gesetz schon gar nicht mehr um das ausspionieren als solches sondern um die grundlage der strafverfolgung mit hilfe des elektronischen profils das ein jeder von uns täglich mit neuen daten speist zu ermöglichen/erleichtern, denn einfacher kann vater-staat wohl nicht seine bürger kontrollieren, klingt auch logisch zumal die letzte bundestagswahl gezeigt hat das ein grossteil der bevölkerung resigniert und ...

    Metarico am 26.12.2006 02:32
  • Srry Metarico aber MEINER MEINUNG nach schrammst du völlig am Thema vorbei. Bei den vom Staat ergriffenen Maßnahmen geht es lediglich um die immer mehr zunehmende totale Überwachung eines jeden Einzelnen, zu welchem Zwecke auch immer. Ob das jetzt zur Strafverfolgung sei, möchte ich mal hier so als Frage in den Raum werfen, da es unser jetziger Herr Innenminister sowie einige andere Politiker gehörigst übertreiben. Verpackt wird dann ...

    Biertrinker am 26.12.2006 14:20
  • Unser Politiker sind nicht so dumm, wie sie vorgeben. Die wissen wohin die Reise geht und wollen sich und ihr System zu gut wie möglich absichern, obgleich sie dabei übersehen, das die totale Überwachung den Untergang der DDR auch nicht verhindert hat. Aus dem inszenierten Terrorismus könnte im Falle eines Iran-Krieges aber ein echter Terrorismus werden und der ist dann nicht durch Politiker und Geheimdienste kontrollier- und steuerbar. Was ...

    Rohling am 26.12.2006 17:24
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