
Two Bit am 21.05.2012, 14:17 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Im Deckmantel des Jugendschutzes sperren britische Mobilfunkbetreiber „gefährliche Seiten“. Um pornografische Inhalte von Kindern fern zu halten werden Seiten indiziert und nicht mehr zugänglich gemacht. Dabei trifft es, wie die Open Rights Group zeigen konnte, immer wieder Seiten die keinerlei pornografisches Material anbieten.
Julian Wolf am 03.05.2012, 16:44 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die pakistanische Regierung wurde in ihrem Bestreben, fragwürdige Internetblockaden einzuführen, von einem Gericht ausgebremst. Die Justiz des Landes erklärte, dass die Einführung von Filter-Systemen der geltenden Rechtlage widerspreche. Der Gesetzgeber hatte zuvor eine Ausschreibung veröffentlicht, mit der sich Unternehmen mit wirkungsvollen Zensur-Techniken finden sollten.
Julian Wolf am 17.03.2012, 13:14 Uhr - 74 Reaktionen im gulli:Board
Die türkische Regierung verbietet ihren Bürgern seit Kurzem den Zugriff auf den Webdienst Pastebin. Auf der Internetseite hatten Unbekannte vor Kurzem Informationen über Angestellte der türkischen Telekommunikationsbehörde BTK publiziert. Nun ist der Zugriff auf die an sich harmlose Webpräsenz für das gesamte Land gesperrt.
Annika Kremer am 12.03.2012, 23:03 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) den aktuellen Bericht über die "Feinde des Internets". Dieser listet Staaten mit "massiver Online-Überwachung" auf und dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen.
Annika Kremer am 05.03.2012, 18:34 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Das Unternehmen Websense, das Netzfilter-Lösungen anbietet, weigert sich, an der Zensur des Internets in Pakistan mitzuwirken. Einer entsprechenden Ausschreibung der pakistanischen Regierung erteilt die Firma in einer aktuellen Stellungnahme eine Absage. Websense ruft andere Unternehmen der Branche dazu auf, seinem Beispiel zu folgen.
Lars Sobiraj am 27.02.2012, 15:31 Uhr - 80 Reaktionen im gulli:Board
Ist PayPal die neue Moralpolizei? Der Online-Bezahldienst PayPal soll den E-Book-Shop Smashwords dazu gedrängt haben, Bücher mit zweifelhaftem Inhalt aus dem Sortiment zu entfernen. Dies betrifft insbesondere Werke, die eine Vergewaltigung, Inzest oder Sodomie beschreiben. Anderenfalls würde PayPal die Zusammenarbeit beenden, was sich der Online-Vertrieb von Indie-Büchern nicht leisten kann.
Lars Sobiraj am 21.02.2012, 11:35 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Um Internet-Provider und andere Diensteanbieter unter Druck zu setzen, wird in einem Bericht des Innenausschusses des britischen Parlaments behauptet, das Internet sei der Ort, an dem die meisten radikalen Meinungen verbreitet werden. Das Web sei somit Quelle von Extremismus und Terrorismus. Unternehmen sollen dazu gezwungen werden, das Internet zu überwachen und zweifelhafte Inhalte zu löschen.
Annika Kremer am 11.02.2012, 02:26 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Im Iran wurde im Verlauf der letzten Tage die Filterung von Internet-Verbindungen massiv verschärft. Insbesondere werden per SSL/TLS verschlüsselte Verbindungen blockiert. Die Entwickler des Tor-Projekts wollen jedoch helfen - und setzen eigens dazu eine neuartige Technologie ein, die verschlüsselte Verbindungen harmlos erscheinen lässt.
Annika Kremer am 06.01.2012, 22:00 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) verurteilt das jüngst in Weißrussland verabschiedete Gesetz, das die Nutzung ausländischer Internet-Ressourcen stark einschränkt und die Überwachung der Internetnutzer im Land verstärkt. ROG bezeichnet das Gesetz als "Überlebensreflex" eines geschwächten Regimes.
Annika Kremer am 04.01.2012, 02:45 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Medienberichten zufolge verabschiedete die Republik Weißrussland kürzlich ein Gesetz, dass es für Bürger und Bewohner des Landes illegal macht, auf ausländische Websites zuzugreifen oder diese - insbesondere kommerziell - zu nutzen. Zuwiderhandlungen werden als Ordnungswidrigkeit behandelt und mit Bußgeldern von bis zu umgerechnet 100 Euro belangt.
Robert Clausen am 28.11.2011, 22:44 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Die Türkei ist bekanntlich nicht das internetfreundlichste Land. Deswegen gingen schon in der Vergangenheit Menschen unter dem Motto "Fasst unser Internet nicht an" wiederholt auf die Straße. Die Regierung legt nun nach und führt eine Liste mit verbotenen Wörtern ein, die zensiert werden müssen - ohne die notwendige Rechtsgrundlage.
Robert Clausen am 27.11.2011, 21:01 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Der thailändische Kommunikationsminister warnt Facebooknutzer davor, regime- beziehungsweise königskritische Inhalte auf Facebook mit anderen zu teilen oder auf "Gefällt mir" zu klicken. Dafür gibt es Haftstrafen. Bereits zuvor zeigte sich die thailändische Regierung sehr restriktiv, was den Umgang mit kritischen Inhalten im Internet betrifft.
Julian Wolf am 16.11.2011, 20:27 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Etliche große US-Unternehmen wettern gegen den geplanten Stop Online Privacy Act (SOPA) in den Vereinigten Staaten. Der Gesetzesentwurf soll es Behörden und Rechteinhabern gestatten, Internetprovider zur Sperrung von Webseiten zu zwingen. Das Forderungsrecht ist an eine Frist von nur fünf Tagen gebunden. Sogar Banken müssten laut SOPA den Zahlungsverkehr mit der Seiten-Administration unterbinden.
Julian Wolf am 26.09.2011, 15:36 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Die IT-Nachrichtenangebot Netzwelt übt Kritik an der Deutschen Telekom. Die Redaktion fand heraus, dass die Firma bei ihren Wlan-Hotspots nicht nachvollziehbare Jugendschutz-Filterungen vornimmt, die Zensurmaßnahmen gleichen würden. So seien beispielsweise die Internetseite der NPD und das Datingportal für Homosexuelle Gayromeo für Anwender gesperrt.
Klaus Müller am 09.09.2011, 20:16 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Laut einer aktuellen Erhebung des ITK-Branchenverbands BITKOM sorgt sich jeder zweite Internetnutzer um die Freiheit im Netz. Im Gegensatz hierzu steht ein ebenfalls sehr großer Anteil von 40 Prozent, die diese Befürchtungen kaum oder gar nicht teilen können. Die Diskussion um die Themen Anonymität, Freiheit, Sicherheit und Verantwortung im Web steht auch laut BITKOM noch ganz am Anfang.
Klaus Müller am 21.08.2011, 15:32 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Aufgrund eines Gerichtsurteils sahen sich zahlreiche argentinische Provider in der Pflicht, ihren Kunden den Zugang zu leakymails.com und leakymails.blogspot.com zu verweigern. Anstatt jedoch eine gezielte DNS-Filterung vorzunehmen, hat man pauschal die IP-Adresse blockiert. Nun sind über eine Million Google Blogs unerreichbar.
Julian Wolf am 17.08.2011, 21:33 Uhr - 49 Reaktionen im gulli:Board
Der berüchtigte Streisand-Effekt macht auf vor Herstellern von homöopathischen Mitteln keinen Halt. Das französische Unternehmen Boiron verlangte von einem italienischen Blogger, dass er zwei kritische Artikel über die Heilpraxis aus dem Internet entfernen solle. Die Beschwerde des Herstellers rückte die Texte derart ins Licht der Öffentlichkeit, dass Bürger nun eine Klage gegen den Konzern planen.
Annika Kremer am 29.06.2011, 15:22 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Google-CEO Eric Schmidt warnt vor einem "Sturm der Internet-Zensur" in der nächsten Zeit. Schmidt vermutet, dass insbesondere die arabischen Staaten angesichts der dortigen instabilen politischen Situation verstärkt auf die Zensur von Online-Medien und -Kommunikationsplattformen zurückgreifen werden. Aber, so warnen Experten, auch westliche Demokratien zensieren zunehmend das Internet.
Annika Kremer am 17.05.2011, 13:18 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) befürchtet, dass Regierungen zuviel Kontrolle über die Kommunikation im Internet ausüben. Die kürzlich mit Hilfe von Social Media gewonnenen neuen Freiheiten in vielen Ländern stünden "auf Messers Schneide", so ein aktueller Bericht. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens startete AI daher eine Kampagne für mehr Freiheit im Internet.
Annika Kremer am 03.04.2011, 13:38 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
April, April macht ja bekanntlich was er will. Somit hat er eine Menge gemeinsam mit einigen Protagonisten der letzten Woche, unter anderem PJ Crowley, der Cybercrime-Szene, den Computern der NASA und der österreichischen Regierung. Entsprechend ist es kein Wunder, dass wir uns manches Mal passend zur Jahreszeit leicht veralbert vorkamen. Wir blicken zurück auf eine - wieder mal - skurrile Woche.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.