
Julian Wolf am 04.10.2011, 14:06 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Gründer der weltbekannten Online-Enzyklopädie Wikipedia Jimmy Wales ist der festen Überzeugung, dass Print-Medien nie aus dem alltäglichen Leben verschwinden werden. Ganz im Gegenteil: Gerade Journalisten warnt er davor, sich allzu stark auf Inhalte aus seinem Lexikon zu berufen, und fordert sie auf, sich mehr an traditioneller Redaktionsarbeit zu orientieren.
Klaus Müller am 10.09.2011, 16:33 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Die fragwürdige US-Abmahnkanzlei Righthaven scheint kurz vor dem Ende zu stehen. In der vergangenen Woche wurde der Anwalt von Righthaven gekündigt. Zwei Rechteinhaber haben ihre Geschäftsbeziehung aufgelöst. Nun bat man einen Richter darum, eine Zahlung von 30.000 US-Dollar aufzuschieben, da man sich die Summe gegenwärtig nicht leisten könne.
Klaus Müller am 21.08.2011, 22:52 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das US-amerikanische Unternehmen Righthaven, welches für Abmahnungen von Online-Texten bekannt ist, musste erneut eine Niederlage vor Gericht hinnehmen. Die Gerichtsgebühren eines Auskunftsverfahrens wurden Righthaven vollständig auferlegt. Bis zum 14. September muss der Betrag in Höhe von 34.000 US-Dollar beglichen werden. Das Mitleid vieler Beobachter dürfte sich eher in Grenzen halten.
Julian Wolf am 28.06.2011, 16:52 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das bekannte Londoner Blatt „Guardian“ steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Immer mehr Leser verlassen das konventionelle Print-Medium und belesen sich über aktuelle Themen im Internet, statt auf die klassische Zeitung zurückzugreifen. Der Guardian muss mittlerweile dazu übergehen, zahlreiche Journalisten zu entlassen. Künftig will man das Hauptaugenmerk auf guardian.co.uk richten.
Klaus Müller am 14.03.2011, 13:26 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Späte Einsicht oder vielmehr eine warnende Botschaft? Die britische Tageszeitung "The Telegraph" hat ein vernichtendes Fazit zu deren iPad-App gezogen, das sich jedoch auf alle Tablet-PCs ausdehnen lässt. Die kleinen Geräte ersetzen nach Ansicht der Verlagsleitung einfach keine Zeitung.
Klaus Müller am 02.03.2010, 00:07 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Eine aktuelle Studie des Pew Internet & American Life Projects hat analysiert, wie US-Bürger ihre Nachrichten beziehen. Das Ergebnis fiel dabei sehr deutlich aus: Nachrichten allein aus dem Internet sind nur für wenige akzeptabel.
News Redaktion am 15.08.2009, 14:48 Uhr - 68 Reaktionen im gulli:Board
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat erklärt, dass er eine Ausweitung der Netzsperren gegen rechtsextreme Inhalte begrüßen würde.
News Redaktion am 03.07.2009, 11:53 Uhr - 38 Reaktionen im gulli:Board
Der Verleger Hubert Burda will zurück haben, was seiner Ansicht nach den Verlagen durch das Internet entrissen wurde: die Rechte am geschriebenen Wort und das Kleingeld, das damit einher geht.
News Redaktion am 24.06.2009, 14:03 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Eine niederländische Kommission hat die Einführung einer Internetsteuer vorgeschlagen. Damit soll "notleidenden" Zeitungen geholfen werden.
News Redaktion am 25.05.2009, 14:54 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Ein US-amerikanischer Richter sorgt gegenwärtig für einiges an Entrüstung, nachdem er den örtlichen Medien nicht nur erklären wollte, welche Bilder sie publizieren dürfen, sondern ein veröffentlichtes Foto mit kinderpornografischem Material gleichsetzte.
News Redaktion am 19.02.2009, 15:09 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Gerichtsverhandlung zwischen Zeitungszeugen und dem Freistaat Bayern ist vorerst verschoben worden. Beide Parteien versuchen zunächst, den Streit außergerichtlich beizulegen.
News Redaktion am 28.01.2009, 09:49 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Das Projekt "Zeitungszeugen", in dessen Rahmen Nachdrucke von Zeitungen aus der Zeit des Nationalsozialismus veröffentlicht wurden, ist momentan in aller Munde. Nachdem das Land Bayern, das die Rechte an einigen der damaligen Zeitungen hält, eine Veröffentlichung untersagte und zahlreiche Zeitungen beschlagnahmt wurden, fragen sich viele Interessierte, wie es nun weitergeht. Sandra Paweronschitz, Chefredakteurin der "Zeitungszeugen", gab nun ein Interview, in dem sie unter anderen über die Zukunft des Projekts spricht.
News Redaktion am 28.11.2008, 22:52 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Eine bereits im Jahr 2001 eingeführte Anmeldepflicht für Online-Publikationen scheint jetzt sehr abstruse Auswirkungen zu haben, die womöglich darin resultieren könnten, dass zahlreichen Weblogs bald eine Sperre droht.
News Redaktion am 28.05.2008, 20:50 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Der belgische Zeitungsverband Copiepresse wirft Google vor, mit ihrem News-Dienst Urheberrechte verletzt zu haben. Die fordern 49,2 Millionen Euro für den Schaden, der ihnen seit 2001 entstanden ist. Sie forderten das belgische Gericht auf, Logdateien von Google auszuwerten, um nachzuweisen, dass die Texte im Google News Service Millionen mal gelesen wurden.
News Redaktion am 16.03.2008, 12:13 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Die schwedische Justizministerin Beatrice Ask und die Ministerin für Kulturfragen Lena Adelsohn Liljeroth haben sich kürzlich in einem gemeinsamen Papier dafür ausgesprochen, dass im Fall von Urheberrechtsverletzungen die Internetprovider des Landes die Daten der Filesharer preisgeben sollen. "Wir müssen uns für die Musiker, Autoren, Filmemacher und andere Rechteinhaber erheben, damit sie ein Anrecht auf ihr eigenes Material erhalten", so die beiden Politikerinnen in ihrer Erklärung, die kürzlich in der Tageszeitung "Svenska Dagbladet daily" veröffentlicht wurde.
News Redaktion am 30.05.2007, 13:36 Uhr - 42 Reaktionen im gulli:Board
Die Süddeutsche Zeitung steht nicht gerade im Verdacht, ein linkes Kampfblatt zu sein. Um so erfreulicher, dass ein Thema den Sprung in die großen Printmedien geschafft hat, welches bislang allenfalls im Netz mit derart kontroversen Standpunkten diskutiert wurde. Nichts weniger als die Abschaffung des Copyrights fordert der Politikwissenschaftler Joost Smiers in der SZ.
News Redaktion am 25.09.2006, 14:15 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Webseiten werden gemeinhin mit dem Ziel ins Netz gestellt, dass sie gelesen werden. Und ein Großteil der Leser finden über Suchmaschinen auf selbige Webseiten, den Großteil der Webmaster freut das, einige sollen gelegentlich sogar einigen Aufwand betreiben, damit ihre Inhalte gut über Suchmaschinen gefunden werden. Nicht so die World Association of Newspapers : der Verband möchte die Suchmaschinen nach Belieben aussperren können.
News Redaktion am 15.11.2005, 17:16 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Suchmaschine registriert weitere Domains
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.