
Lars Sobiraj am 19.01.2010, 20:59 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Das westfälische Unternehmen Onlinelib veröffentlichte kürzlich die erste Komplettlösung für Wasserzeichen im Videobereich, welche zahlreiche Formate unterstützt. Es besteht aus Hard- und Software und stützt sich auf den Fraunhofer-Algorithmus.
News Redaktion am 26.06.2009, 19:50 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Sichere Informationstechnologie haben heute das Unternehmen CoSee gegründet, welches sich auf die Jagd nach Urheberrechtsverletzern spezialisiert hat.
News Redaktion am 05.03.2009, 20:04 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Wie die MPAA angekündigt hat, dürften die kommenden Kino-Blockbuster wohl mit einem Audio-Wasserzeichen ausgestattet sein.
News Redaktion am 10.09.2008, 21:47 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Wir haben bereits Ende August von Microsofts neuer Umgangsweise mit möglichen Raubkopierern berichtet. Die Einführung der neuen Technologie, besser bekannt als sog. Black-Screen, sollte alle Besitzer einer nicht lizenzierten Kopie von Windows zum Kauf bewegen. Offenbar war den Entwicklern aus Redmond das stetig wiederkehrende Popup nicht genug. Die Release Gruppe ETH0 ist oder vielmehr war in Szenekreisen dafür bekannt, stets die aktuellsten Windows Versionen vollständig gecrackt und frei vom Windows Genuine Advantage (WGA) in Umlauf zu bringen. Die aktuelle Version 1.8.31.0 konnte nun ebenfalls vom WGA befreit werden.
News Redaktion am 19.08.2008, 17:56 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Im Zeitalter permanent verfügbarer Musik auf zig verschiedenen Plattformen und Formaten haben klassische Journalisten, die noch immer CDs zugeschickt bekommen, das Nachsehen. Immer mehr Kopier- und Anti-Pirateriemaßnahmen sind auf den CDs mit an Bord.
News Redaktion am 17.07.2008, 17:38 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die Verwendung von Wasserzeichen bei Farblaserdruckern wurde ursprünglich eingeführt, um Geldfälschern ihr Handwerk zu legen, so zumindest die offizielle Erklärung. Die für das menschliche Auge unsichtbaren gelben Punkte verraten sogar die Seriennummer des Geräts, womit jegliche Anonymität der Anwender dahin ist. Bei den aktuellen Preisen sind die Laserdrucker heute aber für jedermann erschwinglich. Der Sinn der Technik ist also schon lange dahin. Zudem wird niemand im Vorfeld über die Wasserzeichen in Kenntnis gesetzt.
News Redaktion am 10.06.2008, 16:40 Uhr - 102 Reaktionen im gulli:Board
Beim zweiten Forum "Prävention und Aufklärung" der GVU trafen sich vergangene Woche Vertreter aus der Unterhaltungsindustrie, Wissenschaft sowie dem Softwarebereich. Informiert wurde über die neuesten Möglichkeiten die Piraterie zu bekämpfen. Dabei wurde auch gleich dazu aufgerufen, kollektiv gegen Raubkopierer vorzugehen.
News Redaktion am 30.05.2008, 22:56 Uhr - 84 Reaktionen im gulli:Board
Ganz neue Möglichkeiten, um die Auswirkungen von Filmpiraterie einzugrenzen, hat sich offensichtlich die US-amerikanische Produktionsfirma Paramount Pictures einfallen lassen. Um aus dem Kino stammende Tonspuren der im Internet veröffentlichten Filme besser erkennen zu können, soll nun mit Tonaussetzern gearbeitet werden. Und wieder einmal leiden die ehrlichen Kunden im Kino unter den Machenschaften der Anti-Piraterie Lobby.
News Redaktion am 20.03.2008, 13:00 Uhr - 89 Reaktionen im gulli:Board
Ursprünglich wollte man gegen den Betreiber einer Tauschbörsen-Portalseite vorgehen. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei Frankfurt am Main wurden vergangene Woche insgesamt zehn Rechner in den Geschäftsräumen eines örtlichen Providers beschlagnahmt. Auf neun der Server lagen große Mengen an illegalen Kopien von aktuellen Kinofilmen, TV-Serien, Entertainment-Software sowie Musik gegen Bezahlung zum Download bereit. Der zehnte Rechner fungierte als sogenannter Tracker-Server, der den Tausch der Dateien ermöglichte.
News Redaktion am 02.03.2008, 23:02 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Trotz der Existenz von Usegroups mit Binärdaten im Usenet, zahlreicher One-Click-Hoster, Filesharing, Webwarez etc. - Musik im Internet legal zu erwerben ist so gefragt wie nie zuvor. Im Jahr 2007 haben sich die Deutschen Songs und Musikalben im Gesamtwert von 60 Millionen Euro auf ihre PCs geladen.
News Redaktion am 14.02.2008, 11:21 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Moderne Laserdrucker markieren alle Ausdrucke mit einem individuellen Wasserzeichen, mit dem der jeweilige Drucker identifiziert werden kann. Die umstrittene Technik geriet schon vor einiger Zeit in die Kritik, ausgerechnet der in Überwachungsdingen nicht gerade zimperliche EU-Kommissar Frattini teilt nun Bedenken von Bürgerrechtlern, die in der Druckeridentifikation per Ausdruck möglicherweise Grundrechtsverstöße erkennen.
News Redaktion am 07.12.2007, 11:44 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Robuste Wasserzeichen, die auch Camripping und Neuencoding von Bild- und Videodateien überstehen sollen, werden mit gewisser Regelmäßigkeit angekündigt. Nach längerer Pause an der Wasserzeichenfront wagt sich nun der japanische Sender NHK zusammen mit Mitsubishi an die Öffentlichkeit. Ob abgefilmt, im TV aufgenommen oder sonstwie gespeichert: die "hochdetaillierten elektronischen Signale", die eingebettet wurden, sollen all das überstehen.
News Redaktion am 30.11.2007, 17:39 Uhr - 46 Reaktionen im gulli:Board
Einige Zeit war die Schweiz noch eins der europäischen Länder mit einem einigermaßen realitätsnahen Urheberrecht. Seltsamerweise ohne Bürgerentscheid wurden nun einige Gesetze "angepasst". Der WIPO zuliebe wurde Filesharing weiter kriminalisiert und das Knacken von Kopierschutz-Technik verboten. Wasserzeichen dürfen ebenfalls nicht mehr entfernt werden.
News Redaktion am 27.08.2007, 15:59 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
DRM ist zwar noch nicht tot, im Musikbereich riecht es aber schon etwas seltsam. Beliebt bei den Labels und Shops inzwischen: Wasserzeichen. Während Apple Downloads aus dem iTunes-Shop individuell per User markiert, setzt Universal in Zukunft auf songspezifische Wasserzeichen. Der Sinn der Maßnahme erschließt sich jedoch nicht ganz.
News Redaktion am 04.07.2007, 12:48 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
iTunes-Tracks DRM-frei: der Haken war schnell gefunden. Apple baute die Mailadresse via AppleID und den Usernamen des Käufers in geshoppte Tracks ein. Privatunes entfernte diese Daten - bislang jedoch nur für Windows und nicht unbedingt vollständig. Mac-User können das Tool nun auch verwenden, Programmierer Guillaume Champeau kündigt an, dass kommende Versionen die Ergänzungen der EFF zur kompletten Anonymisierung implementieren wird.
News Redaktion am 29.06.2007, 11:37 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Freude war groß, als Apple endlich DRM-freie Tracks im iTunes-Shop ankündigte. Lang währte sie nicht - die unkastrierten Songs sind einerseits teurer, und als bekannt wurde, dass Käufer-ID und Mailadresse in die gekauften Tracks eingebettet werden, war der Ärger groß. Privatunes verspricht die Entfernung von ID und Username, die EFF warnt nun jedoch, dass damit nicht alle individuellen Daten aus den Files entfernt würden.
News Redaktion am 26.06.2007, 17:39 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Lang hat es nicht gedauert: mit Privatunes steht dass erste Programm zur Verfügung, das mit einem simplen Mausklick die in DRM-freien iTunes-Tracks aus dem Apple-Store den Usernamen und die AppleID löscht. In letzterer ist die Mailadresse des Users enthalten.
News Redaktion am 25.06.2007, 17:18 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Ein Verfahren, um persönliche Ausdrucke "sicherer" zu machen, wurde bei Xerox entwickelt. Mit herkömmlichen Tonern sollen Laserdrucker Wasserzeichen in Ausdrucke einbetten, die nur im Schwarzlicht sichtbar sind. Was vordergründig nach mehr "Sicherheit" klingt, hat seine Nebenwirkungen: vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass viele Laserdrucker, Xerox-Modelle inclusive, schon seit Jahren jeden Ausdruck mit einem fast unsichtbaren, gerätespezifischen Wasserzeichen versehen.
News Redaktion am 04.06.2007, 15:20 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die permanente Forderung von Seiten Apples' nach DRM-freien Musikdownloads verschaffte dem Unternehmen eine Menge Kredit. Mit der jüngsten Aktion, unangekündigt die Mailadresse des Käufers zuzüglich vermutlich einem Wasserzeichen in die kopierschutzfreien Downloads zu packen, verbrannte Apple viel Reputation. Aber es wird noch schlimmer kommen, wird angenommen.
News Redaktion am 16.03.2007, 12:37 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Auf der CeBIT stellte Hersteller Thomson SA eine Wasserzeichentechnik für Router und Settop-Boxen vor. Ziel: Videoinhalte, die über den Router gehen, werden mit digitalen Wasserzeichen versehen, die eindeutige Rückschlüsse auf das Gerät zulässt.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.