
News Redaktion am 07.09.2009, 13:41 Uhr - 44 Reaktionen im gulli:Board
In den USA zeichnet sich gerade ein äußerst interessantes Beispiel dafür ab, wie sicher "anonyme" Kommentatoren tatsächlich sind.
News Redaktion am 19.01.2009, 09:14 Uhr - 42 Reaktionen im gulli:Board
Befürworter neuer staatlicher Überwachungsmaßnahmen wie der Vorratsdatenspeicherung, des BKA-Gesetzes und dem flächendeckenden Einsatz von Überwachungskameras benutzen in ihrer Argumentation häufig den Satz "Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten" oder eine Variante dessen. Wer diese Behauptung anzweifelt, erhält nun Rückendeckung vom Statistischen Bundesamt. Dieses kam nämlich zu dem Schluss, dass etwa zwei Drittel aller eingeleiteten Ermittlungsverfahren enden, ohne dass der Verdächtigte irgendeiner Straftat überführt wird. Die Verfahren hatten trotzdem weitreichende Folgen.
News Redaktion am 22.09.2008, 16:34 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem zahlreiche Bundesländer bereits neue Polizeigesetze (mit teilweise extrem erweiterten Befugnissen für die Ermittlungsbehörden) verabschiedet haben, fordert die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) nun ähnliche Regelungen auch für Nordrhein-Westfalen.
News Redaktion am 27.06.2008, 13:40 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die Meldungen um den einstigen Giganten OiNK werden immer abstruser. Den verhafteten Uploader wird nun abermals eine neue Auflage gestellt, wann sie sich wieder bei der Polizei zu melden haben. In Anbetracht ihrer Vergehen, und der Tatsache, dass sie bereits Fingerabdrücke sowie DNA Material abgeben durften, ein Hohn.
News Redaktion am 05.03.2008, 13:23 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
"Scheint etwas verdächtig - dann melden sie es!" Das Terrorangstniveau in Großbritannien hat offenbar noch nicht das gewünschte Maß erreicht. Mit einer groß angelegten Kampagne in Zeitungen, im Radio und im Internet versucht die Londoner Metropolitan Police, der Panik ein wenig nachzuhelfen. Die Botschaft: Terroristen sind überall, Handys und Kameras in der Öffentlichkeit sind verdächtig, und alle müssen wachsam sein. Wer "Verdächtiges" beobachtet, soll die Hotline anrufen und Meldung erstatten.
News Redaktion am 28.01.2008, 18:17 Uhr - 197 Reaktionen im gulli:Board
Wer im Grow-Shop einkauft - völlig legales Sortiment - ist "auffällig" und steht im Verdacht, Cannabis anzubauen. Dies die Begründung des LKA Nordrhein-Westfalen, nachdem bei 214 Kunden eines Growshops Hausdurchsuchungen durchgeführt wurden. Anlass: sie standen auf der Kundenliste des Shops.
News Redaktion am 11.01.2008, 16:11 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Udo Vetter berichtet von einem Mandanten, der eine Hausdurchsuchung hinnehmen musste. Anlass: Computerbetrug. Den jedoch nicht er vorgenommen haben will, sondern jemand, der ein altes GMX-Account des Geschädigten genutzt hatte. Als Beweismaterial, welches zur Haussuchung genügt, reichte das einem Richter offenbar bereits aus.
News Redaktion am 23.05.2007, 16:16 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Ein Mordverdächtiger filmt sich permanent, um immer ein Alibi zu haben: dies die Geschichte des empfehlenswerten Thrillers "Freeze Frame". "Hör nie auf, dich selbst zu filmen!", dies der abschließende Ratschlag der Selbstüberwachungs-Dystopie. 2004 erschien der Film, 2004 begann auch der Universitätsdozent Hasan Elahi damit, sein komplettes Leben permanent ins Netz zu stellen, weil er auf der FBI-Liste der Terrorverdächtigen gelandet ist.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.