
Sener Dincer am 03.10.2011, 13:29 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Nicht selten werden Videospiele, allen voran Ego-Shooter, in ein schlechtes Licht gerückt. Sie seien der Auslöser für Wut, Gewalt und Kriminalität. Doch nun möchten Wissenschaftler aus dem US-amerikanischen Texas den Spieß umdrehen. Man ist sich sicher, dass Videospiele nicht zu Gewaltausbrüchen führen. Ganz im Gegenteil: sie hemmen die Gewalt anstatt sie zu fördern.
News Redaktion am 20.06.2009, 11:51 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Das britische Intellectual Property Office (IPO) hat einen Entwurf veröffentlicht, der die Urheberrechtssituation verbessern und die Geldstrafen für Verletzungen hiervon drastisch erhöhen soll.
News Redaktion am 10.11.2008, 18:36 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Die Olympischen Spiele sind inzwischen fast wie Rauch verzogen. Was bleibt ist ein Land, in dem Zensur und Kontrolle Platz eins auf der Tagesordnung einnehmen. Jeden Tag. Gesperrte Websites, Stimmungsmache und Kontrolle beim eigenen Volk. Keine Begriffe, die man nicht mit China in Verbindung bringen könnte. In eben jenem Land scheint sich aber seit geraumer Zeit auch so etwas wie eine moderne Hexenjagd möglich zu sein - dank des Internets. Ein Schauspiel das anmutet wie im Mittelalter, mit dem einzigen Manko, dass es im Hier und Jetzt spielt.
News Redaktion am 02.09.2008, 01:06 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der Universitätsprofessor David S. Wall von der britischen Universität Leeds hat eine wissenschaftliche Studie über den Beginn von Cybercrime verfasst. Dabei geht es weniger um das tatsächliche Auftreten von kriminellen Handlungen im Virtuellen, sondern eher um die kulturellen Ursprünge und Hintergründe des Begriffs. Diese kulturellen Bilder seien es, die unsere Angst vor virtuellem Verbrechen bestimmen. Das geht sogar bis hin zur Rechtsprechung. Dabei ist diese Angst im Grunde genommen unnötig und in Ansätzen kulturell überholt, folgert der Professor für Kriminalrecht und Informationstechnologie.
News Redaktion am 28.08.2008, 14:34 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
Eine äußert interessante Comic-Reihe hat das National Center for State Courts (NCSC) herausgegeben. Die Non-Profit-Organisation hat sich zur Aufgabe gemacht, der breiten Masse Gerichtsentscheidungen zu erläutern und ihnen diese näher zu bringen. Dazu gehören Studien ebenso wie intuitives Lehrmaterial. Das jüngste Projekt dreht sich um eine Comic-Reihe, in der wichtige rechtliche Gegebenheiten aufgearbeitet werden. Die erste Ausgabe trägt dabei den hochgradig spannenden Titel "The Case for Internet Piracy". Wir konnten nicht widerstehen, den Comic einer näheren Betrachtung zu unterziehen.
News Redaktion am 25.08.2008, 18:30 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Die Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) konnte erst jüngst auf sich aufmerksam machen, indem diese verdeutlichten, wie gut der in England getätigte Deal zwischen Providern und Rechteinhabern sei. In einem neuen Bericht über die Auswirkungen von illegalen Downloads wird jetzt ein interessanter Vergleich gezogen, der diese auf eine Stufe mit dem Handel von Heroin stellt.
News Redaktion am 29.07.2008, 14:15 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Vor wenigen Tagen hatten wir über einige interessante wie auch umstrittene Online-Projekte berichtet, welche dem User beispielsweise die Möglichkeit bieten, seine Nachbarschaft zu bewerten. Ein entsprechendes Projekt soll jetzt die britische Polizei umsetzen.
News Redaktion am 11.07.2008, 22:50 Uhr - 202 Reaktionen im gulli:Board
In Italien spielt sich gegenwärtig ein erkennungsdienstliches Schauspiel ab, das jeder juristischen Grundlage entbehren dürfte. Das europäische Parlament höchstselbst bezeichnete die Regierung Italiens als rassistisch für deren Vorgehen, Zigeuner zur Abgabe von Fingerabdrücken zu zwingen.
News Redaktion am 18.06.2008, 17:36 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Die Motion Picture Association of America hat sich abermals selbst übertroffen, was eigentlich gar nicht mehr möglich sein sollte. Diesmal platzierten sie in der New Yorker U-Bahn hässliche Anti-Piracy Plakate. Der Sinn der Aktion leuchtet indes noch nicht ein.
News Redaktion am 31.03.2008, 12:37 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Raubkopierer sind Terroristen - erstaunlich lang nicht mehr gehört, packt US-Generalstaatsanwalt Michael Mukasey mal wieder die Terrorkopiererkeule aus. Mit Raubkopien würden das organisierte Verbrechen und Terrorgruppen finanziert, so der Staatsanwalt in einer Rede. Schade nur, dass sich Mukasey mit wirrem Gerede über die Vorzüge umfassender Abhörprogramme als ernsthafter Diskussionspartner bereits disqualifiziert hat, noch bevor man sich näher mit seinen Thesen beschäftigt.
News Redaktion am 22.11.2006, 17:41 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Als hervorragend laufende, "virale Kampagne" betrachtet die Zukunft Kino Marketing ihre Initiative "Hart aber gerecht". Verballhornungen der Anzeigenmotive sollten aber eindeutig als Satire erkennbar sein, andernfalls könnte sich die ausführende Agentur z-pr melden und einen Satirehinweis fordern. Wie er in einem Newsbeitrag auf gulli.com bis vor kurzem nicht gesetzt war und nachgetragen werden musste. Lobenswert: die Problematik wird freundlich am Telefon erklärt und nicht per Anwaltsschreiben.
News Redaktion am 04.09.2006, 16:53 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Aber wenn man noch fragwürdigere Kampagnen sehen will als die "Raubkopierer sind Verbrecher" - Aktionen der Zukunft Kino Marketing, muss man immerhin weit fahren. In Südafrika beobachtet man dann eine Spendensammlung der dreisteren Art. Pirateriebekämpfer, die Raubkopien verticken, die sich dann als Fake erweisen - man hat offenbar von den Tauschbörsenfakern gelernt.
News Redaktion am 27.07.2006, 13:04 Uhr - 38 Reaktionen im gulli:Board
Fehler einzugestehen fällt der Zukunft Kino Marketing in ihrer "Raubkopierer sind Verbrecher"-Kampagne offenbar schwer. Mit Bodypainting-Motiven will die Kampagne auf ihr neues Motto "Raubkopierer können sich nicht verstecken" aufmerksam machen, was gegenüber unverhohlener Vergewaltigungsfantasien von Knastinsassen durchaus einen Fortschritt darstellt. Mit "Spezial-Behandlung statt Special Features" kann man indessen nach wie vor geschmacklose E-Cards von der hartabergerecht-Webseite verschicken.
News Redaktion am 23.06.2006, 11:14 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem wir schon George W. Bush in unseren Reihen begrüßen durften, nun weitere Prominenz, die unter die Raubkopierer geht. Bill Gates ist einer von uns, und das nicht, weil Windows regelmäßig die Technik innovativerer Betriebssysteme nachahmt. Der MS-Chef gab eine Vorliebe für, nun, frei verteilte Videos auf YouTube zu.
News Redaktion am 25.01.2006, 18:13 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Aus dem Gulli, 25.1.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.