
Lars Sobiraj am 07.05.2012, 13:15 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Nach einem Jahr Entwicklungsarbeit erschien kürzlich für Windows, Linux und Mac OS X eine neue Version der kostenlosen Anonymitäts-Software I2P. Dabei wurde insbesondere auf die Geschwindigkeit der Software, eine einfachere Bedienung und noch mehr Sicherheit geachtet. Die Software wird bereits seit dem Jahr 2003 entwickelt. Noch ist unklar, wann mit Version 1.0 von I2P gerechnet werden kann.
Lars Sobiraj am 28.04.2012, 15:04 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Kürzlich erschien der erste Browser für iDevices, der jeglichen Datenverkehr automatisch verschlüsselt und dabei auf das Tor-Netzwerk setzt. Entwickler Mike Tigas hat den Quellcode seiner App veröffentlicht. Somit kann jeder überprüfen, was die Open Source Software mit unseren Daten im Detail anstellt.
Lars Sobiraj am 12.03.2012, 08:26 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Anlässlich des heutigen Welttags gegen Internetzensur von Reporter ohne Grenzen erhält der gemeinnützige Verein Zwiebelfreunde e.V. eine Förderung in Höhe von 12.000 Euro von der Wau Holland Stiftung. Aufgrund dieser finanziellen Unterstützung kann auch künftig der Betrieb von Tor-Anonymisierungsservern sichergestellt werden.
Annika Kremer am 11.02.2012, 02:26 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Im Iran wurde im Verlauf der letzten Tage die Filterung von Internet-Verbindungen massiv verschärft. Insbesondere werden per SSL/TLS verschlüsselte Verbindungen blockiert. Die Entwickler des Tor-Projekts wollen jedoch helfen - und setzen eigens dazu eine neuartige Technologie ein, die verschlüsselte Verbindungen harmlos erscheinen lässt.
Annika Kremer am 04.02.2012, 23:23 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat die Berufung gegen den Freispruch des Datenschutz- und Transparenz-Aktivisten Theodor Reppe zurückgenommen. Reppe war am 16. März 2011 von den Vorwürfen freigesprochen worden, durch den Betrieb eines Tor-Servers und durch die Inhaberschaft der Domain "wikileaks.de" die Verbreitung von Darstellungen von Kindesmissbrauch erleichtert zu haben.
Julian Wolf am 03.11.2011, 20:05 Uhr - 121 Reaktionen im gulli:Board
Die Beteiligten der Anonymous-Operation „Darknet“ hatten bei der Enttarnung einiger Pädophilen-Webseiten offenbar Hilfe vom Firefox-Entwickler Mozilla. Dies berichtet unter anderem die US-Webseite Cyber War News. Angeblich sollen Mitarbeiter des Softwareentwicklers den Hackern ein Zertifikat für ein manipuliertes Tor-Plug-in zugespielt haben.
Robert Clausen am 17.09.2011, 20:04 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Dem Iran, der ja bekanntlich nicht der größte Verfechter der Menschenrechte und der Meinungsfreiheit ist, ist es gelungen, das TOR-Netzwerk in seinem Land zu blockieren. Dabei wurde offenbar DPI, also Deep Packet Inspection genutzt, um die Gültigkeitsdauer von SSL Zertifikaten auszulesen, an denen TOR erkennbar ist.
Lars Sobiraj am 06.07.2011, 19:44 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Auf dem 25C3 in Berlin präsentierte John M. Schanck (Rich Jones) erstmals sein Projekt, mit dem anonymes Filesharing ermöglicht werden sollte. Was im Sommer 2008 als hoffnungsvolles Vorhaben begann, liegt mittlerweile komplett auf Eis. Mit den momentan verfügbaren Mitarbeitern sei es schlichtweg unmöglich, die Sicherheit aller Filesharer zu gewährleisten.
Lars Sobiraj am 05.07.2011, 09:15 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Kürzlich erschien vom anonymen Netzwerk I2P eine neue Version für die Benutzer von Linux- und Windows-Computern. I2P ist ein kostenloses anonymisierendes Netzwerk, bei dem alle Daten in mehreren Schritten verschlüsselt werden. Für I2P (Invisible Internet Project) gibt es extra Clients für den IRC, P2P-Transfers, E-Mails etc. Das nächste Update der freien Software soll bereits im Juli erscheinen.
Lars Sobiraj am 18.05.2011, 10:35 Uhr - 43 Reaktionen im gulli:Board
Ein 23-jähriger Betreiber eines Tor Exit-Knotens wurde am 12. Mai wegen des Verdachts auf Erwerb und Besitz von kinderpornografischen Werken mit einer Durchsuchung und Beschlagnahmung bedacht. Das Amtsgericht Mannheim hatte den Durchsuchungsbeschluss ausgestellt. Um seine Anwaltskosten von pauschal 1.000 Euro begleichen zu können, hatte er um Spenden gebeten. Die Summe ist aber schon eingegangen.
Lars Sobiraj am 01.05.2010, 14:25 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Zwei französische Forscher konnten zwei Billionen BitTorrent-Downloads, 148 Millionen IPs und 3,6 Exabyte Traffic bis auf das letzte Bit analysieren. Daneben konnten sie Klarheit über 70% aller Seeder gewinnen. Selbst Anwender von Tor konnten dabei identifiziert werden.
Annika Kremer am 22.01.2010, 19:47 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
In der Software des Anonymisierungsdienstes Tor gab es offenbar eine Sicherheitslücke, die einige Änderungen im Netz auslöste. Verantwortungsvolle Tor-Admins sollten deswegen unbedingt die Software ihrer Server aktualisieren.
Lars Sobiraj am 23.12.2009, 23:57 Uhr - 77 Reaktionen im gulli:Board
"If privacy is outlawed, only outlaws will have privacy." Unabhängig davon, ob diese Aussage zutrifft, immer mehr Anwender greifen auf kostenpflichtige Anonymisierungsdienste zurück, um im Internet ihre Privatsphäre zu beschützen. Was aber steckt im Detail dahinter?
News Redaktion am 28.09.2009, 23:10 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Die chinesische Internet-Zensur ist offenbar weiter auf dem Vormarsch: Offenbar blockt man nun auch verstärkt das Anonymisierungs-Netzwerk TOR.
News Redaktion am 27.07.2009, 18:03 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Der US-Senat hat sich in einer Entscheidung dafür ausgesprochen, 50 Millionen US-Dollar auszugeben, um die iranische Zensur zu sabotieren.
News Redaktion am 10.07.2009, 10:30 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die Arbeiten an der Anonymisierungssoftware I2P gehen gut voran. Rund alle vier Wochen kommt ein neues Update heraus. I2P wurde auf Basis von Java realisiert und ist für unixoide Betriebssysteme als auch für Windows verfügbar. Bis Erreichen der Version 1 befindet sich I2P aber noch immer in der Betaphase.
News Redaktion am 30.06.2009, 12:51 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Vor wenigen Tagen haben die Tor-Entwickler eine neue Version ihres plattformunabhängigen Netzwerkes zur Anonymisierung von Verbindungsdaten veröffentlicht.
News Redaktion am 15.04.2009, 23:52 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Begeht man in den USA eine Straftat, soll die Benutzung eines Proxy-Servers zukünftig strafverschärfend wirken. Bürgerrechtsaktivisten befürchten, dass dies die Privatsphäre im Netz negativ beeinflusst.
News Redaktion am 09.03.2009, 15:21 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Es ist nicht nachvollziehbar, warum das Projekt I2P hierzulande so wenig bekannt ist. Auf der einen Seite ist es einfach zu installieren, es hat den Ruf sicher zu sein. Und last, but not least: Es ist sehr viel schneller als TOR es je war.
News Redaktion am 09.03.2009, 15:18 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
It's quite surprising the free software project I2P isn't more popular. One the one side it's easy to install, it's said to be secure and last, but not least: it's way quicker than for example TOR has ever been.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.