
Klaus Müller am 07.10.2011, 13:02 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Ist das französische Three-Strikes-Gesetz erfolgreich? Geht man nach dem jetzt veröffentlichten Jahresbericht der Behörde, die sich für die Piratenjagd verantwortlich zeichnet, dann könnte man dies bejahen. 60 Filesharer stehen vor einer möglichen Internettrennung, etwa 650.000 französische Bürger wurden bislang verwarnt.
Klaus Müller am 08.09.2011, 23:02 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Obwohl das Three-Strikes-Gesetz in Neuseeland erst vor einer Woche in Kraft getreten ist, zeichnen sich bereits erste Erfolge ab. Laut einem Insider bei einem der größten Internet-Provider Neuseelands ist der internationale Traffic spürbar eingebrochen. Das Three-Strikes-Gesetz kann Urheberrechtsverletzer im Netz schlimmstenfalls ihren Internetzugang und bis zu 15.000 Neuseeland-Dollar kosten.
Klaus Müller am 02.09.2011, 16:39 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Seit heute werden Urheberrechtsverletzungen in Neuseeland härter sanktioniert. Dort ist nämlich ein Three-Strikes-Gesetz in Kraft getreten. Wer mehrfach die Urheberrechte von Dritten verletzt, kann seinen Internetanschluss verlieren. Auch eine erhebliche Geldstrafe ist möglich. Die Opposition will das Gesetz nun erneut zur Diskussion stellen.
Klaus Müller am 15.08.2011, 23:34 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
In Neuseeland steht die Einführung eines Three-Strikes-Gesetzes für Urheberrechtsverletzer in Internettauschbörsen kurz bevor. Allan Freeth, Geschäftsführer des größten neuseeländischen Providers TelstraClear hat sich nun öffentlich gegen das Gesetz ausgesprochen. Es bedürfe vernünftiger Geschäftsmodelle, ehe man die juristische Keule zieht.
Klaus Müller am 15.07.2011, 10:50 Uhr - 35 Reaktionen im gulli:Board
Im Rahmen des Three-Strikes-Systems hat man in Frankreich seit Oktober vergangenen Jahres rund 18 Millionen Filesharer ermittelt. Aufgrund der erheblich geringeren Kapazitäten der HADOPI-Behörde habe man jedoch nur 470.000 erste Warnungen verschicken können. Ob und wann die restlichen 17 Millionen Anschlussinhaber verwarnt werden, ist noch offen.
Klaus Müller am 11.07.2011, 13:14 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Einige der größten US-Provider haben sich dazu bereiterklärt, freiwillig ein System der abgestuften Erwiderung bei Urheberrechtsverletzungen einzuführen. Statt der bekannten drei Sanktionsstufen setzt man auf die doppelte Menge. Weit problematischer ist jedoch die Freiwilligkeit, mit der das System umgesetzt wird.
Klaus Müller am 29.06.2011, 16:33 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Der finnischen Anti-Piraterie Vereinigung "Copyright Information and Anti-Piracy-Centre" (CIAPC) ist etwas gelungen, dass es eigentlich so nicht geben dürfte. Drei Privatpersonen wurde der Internetanschluss gesperrt, weil sie Filesharing betrieben haben. Die Sperrungen erfolgten durch das zuständige Gericht und waren per einstweiliger Verfügung beantragt worden.
Klaus Müller am 28.06.2011, 15:14 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Zauberwaffe gegen Urheberrechtsverletzungen im World Wide Web trägt seit Monaten einen Namen: "Three-Strikes". Doch besonders effektiv sind die "abgestuften Erwiderungen" nicht. Dies zeigt nun auch eine aktuelle Studie, die im Auftrag des britischen Providers BE Broadband durchgeführt wurde.
Klaus Müller am 23.06.2011, 21:10 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Durch hartnäckige Verhandlungen ist es der Recording Industry Association of America sowie der Motion Picture Association of America gelungen, einige der größten Provider des Landes zur freiwilligen Umsetzung einer Three-Strikes-Richtlinie zu bewegen. Das Schema soll bereits in absehbarer Zeit in Kraft treten.
Klaus Müller am 18.06.2011, 11:44 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der irische Provider Eircom hat sich im vergangenen Jahr eine freiwillige "Three-Strikes-Richtlinie" auferlegt. Wie jetzt bekannt wurde, gab es jedoch bereits erhebliche Fehler. So wurden gegen Ende 2010 rund 300 Warnungen an Kunden verschickt, die unschuldig waren. Ein Fehler bei der Zeitmessung war hierfür ursächlich.
Klaus Müller am 14.06.2011, 13:09 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem ein UN-Sonderbericht die temporäre Trennung von Internetverbindungen wegen Urheberrechtsverletzungen verurteilt hat, ruderte die australische Music Industry Piracy Investigations (MIPI) zurück. Man sei nicht für solche Maßnahmen, hieß es in einer australischen Zeitung. Nun hat man solche Maßnahmen in einer Pressemitteilung befürwortet. Der "ablehnende" Zeitungsbericht sei falsch gewesen.
Klaus Müller am 09.06.2011, 10:47 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Vor wenigen Tagen sorgte ein UN-Bericht zum Three-Strikes-Gesetz für Wirbel. Nachdem aus Neuseeland erst positive Stimmen zum Bericht zu hören waren, hat der neuseeländische Justizminister nun erklärt, dass es "keine erneute Prüfung" des Gesetzes geben wird.
Klaus Müller am 07.06.2011, 11:43 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Nach den jüngsten Berichten zu Three-Strikes-Gesetzen, die Anschlussinhabern im Falle mehrfacher Urheberrechtsverletzung den Internetzugang kappen, rudert der erste Verband zurück. Die australische Music Industry Piracy Investigations (MIPI) hat erklärt, dass man hart gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen muss. Aber nicht mit Verbindungstrennungen.
Klaus Müller am 04.06.2011, 16:36 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der UN-Menschenrechtsausschuss spricht sich in einem aktuellen Bericht gegen die Kappung von Internetverbindungen im Zuge einer Three-Strikes-Gesetzgebung aus. Nach Ansicht des Berichts verstößt eine derartige Sanktion gegen die Menschenrechte.
Klaus Müller am 20.05.2011, 12:38 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Im vergangenen Monat hat sich Neuseeland für das stark umstrittene Three-Strikes-Gesetz ausgesprochen. Die Konsequenzen dieser Gesetzgebung lassen sich kaum abschätzen. Auch nicht für die Politik. Die Bibliotheken in Neuseeland haben nun angekündigt, den offenen Zugang ins Netz zu sperren. Sie planen dies aus Angst vor Sanktionen.
Klaus Müller am 17.05.2011, 11:12 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Im Zuge der bei Trident Media Guard entdeckten Sicherheitslücke am vergangenen Wochenende hat man sich in Frankreich dazu entschlossen, die Datenerhebung von Filesharern bis zur Klärung des Vorfalls ruhen zu lassen. Welche Auswirkungen der Vorfall hat, ist nach wie vor unklar.
Klaus Müller am 15.05.2011, 12:28 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Wie die Kollegen von TorrentFreak unter Berufung auf einen französischen Sicherheitsforscher aktuell berichten, scheint es eine erhebliche Sicherheitslücke im System von "HADOPI" zu geben. Dieses ist in Frankreich für die Erfassung von Urheberrechtsverletzern in Internettauschbörsen verantwortlich.
Klaus Müller am 29.04.2011, 14:02 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Keine neuen Gesetze im Kampf gegen Piraterie. Mit dieser Feststellung hat die Recording Industry Association of America (RIAA) auf der "Rethink Music" Konferenz in Boston für Wirbel gesorgt. Man will sich zukünftig stärker auf die Wirtschaft, genauer gesagt die Internet Service Provider und deren freiwillige Methoden verlassen.
Klaus Müller am 15.04.2011, 14:09 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Das Parlament von Neuseeland hat einem Three-Strikes-Gesetz zugestimmt. Es ist somit nur noch eine Frage der Zeit, bis Urheberrechtsverletzer sich warm anziehen dürfen. Eine der befürwortenden Abgeordneten offenbarte jedoch bereits vor der Abstimmung, dass man das Urheberrecht nicht versteht.
Klaus Müller am 13.04.2011, 17:22 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die neuseeländische Regierung hat ihre Tagesordnung eher überraschend verändert. Noch heute soll über ein Three-Strikes-Gesetz entschieden werden, dass Urheberrechtsverletzer im Internet sanktioniert. Verbindungsperren von bis zu sechs Monaten sind im Gespräch.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.