
Klaus Müller am 14.07.2011, 11:55 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Im Januar dieses Jahres hat Google damit begonnen, die Auto-Vervollständigung bei Suchanfragen unter bestimmten Umständen zu deaktivieren. Diese Umstände betreffen Begriffe, die "Pirateriebezogen" sind. Eigentlich hatte man durch diesen Schritt nur einen geringfügigen Effekt erwartet. Offenbar sieht es jedoch ganz anders aus.
News Redaktion am 01.07.2007, 11:05 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die aus den Niederlanden stammende mehrsprachige Metasuchmaschine Ixquick löscht spätestens 48 Stunden nach der Suchanfrage alle personenbezogene Daten wie auch der IP-Adresse ihrer Nutzer. Im Vergleich zur 1,5-jährigen Datenspeicherung durch Google und der wohl zeitlich unbegrenzten Aufbewahrung durch andere Suchmaschinen scheint dies im Vergleich der Länge eines Augenaufschlages zu entsprechen.
News Redaktion am 21.05.2007, 11:28 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Aus der Pannenserie um die G8-Razzien in Berlin berichtet die taz von einem besonders absurden Fall: weil er per Google nach "Dussmann" gesucht hatte, wurde einem der Razzienopfer die Tatbeteiligung an einem vorausgegangenen Brandanschlag auf das Unternehmen Dussmann vorgeworfen. Der Fall lässt tief blicken - auf die trügerische Sicherheit, die ein Tool wie TrackMeNot schafft, aber auch auf Verdachtsmomente, die im Fall der permanent geforderten "Online-Durchsuchung" zu möglicherweise drastische Folgen führen könnten.
News Redaktion am 19.10.2006, 18:40 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem Datengau bei AOL wurde es wieder still in der Debatte um Suchmaschinen und ihre Sammelwut bei Suchanfragen. Pound Privacy fordert nun einen Standard zur Anonymisierung von Usern. Anfragen, die den Tag #privacy enthalten, sollen weder per Cookie noch per IP-Log erfasst, gespeichert und ausgewertet werden.
News Redaktion am 26.09.2006, 14:07 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Von drei AOL-Kunden wurde Klage gegen den Provider eingereicht. Ihre Privatsphäre sei durch die Herausgabe von AOL-Suchlogs verletzt worden. AOL bot anonymisierte Suchanfragen von 650.000 Usern im Web an, die Zuordnung der Suchanfragen zu Identifikationsnummern ließ aufgrund der häufig persönlichen Suchbegriffe Rückschlüsse auf die Identität der User zu. Pro geschädigtem Nutzer, der sich der Klage anschließt, werden 5.000 Dollar Schadenersatz gefordert.
News Redaktion am 04.09.2006, 12:35 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
AOL hat seine Forschungsabteilung research.aol.com offenbar geschlossen. Die Site ist nicht mehr erreichbar, die Einstellung des Programms wird beklagt, obwohl durch das Projekt ein nur unzulänglich anonymisierter Datensatz von Suchabfragen veröffentlicht wurde.
News Redaktion am 07.08.2006, 10:48 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Noch nicht abzuschätzen sind die Folgen einer absichtlichen, öffentlichen Datenpublikation bei AOL. 500 MB Logfiles von Anfragen der AOL-Suche wurden "zu Forschungszwecken" verfügbar gemacht und kursieren seit dieser Nacht im Netz. Die Queries sind anonymisiert, was jedoch angesichts eindeutiger Userkennzeichnung und oftmals sehr persönlicher Suchstrings dennoch massive Missbrauchsmöglichkeiten mit sich bringt.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.