
News Redaktion am 06.09.2008, 17:21 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Das Three-Strikes-Gesetz ist eine der umstrittensten Gesetzesinitiativen, die in den vergangenen Jahren entworfen wurde. Während man in Frankreich dank Sarkozys Freundeskreis die zügige Einführung mithilfe einer allmächtigen Behörde plant, greifen in England bislang noch etwas schwächere Maßnahmen. Der Gedanke ist aber auch nach Deutschland gewandert und wird hier begierig von Vertretern der Rechteinhaber aufgenommen.
News Redaktion am 03.09.2008, 14:30 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Italien scheint sich zu einer regelrechten Heimatstätte für Interessenverbände zu entwickeln, die den Gedanken einer Internettrennung von Urheberrechtsverletzern für optimal erachten. Bei seinem jüngsten Besuch in Italien konnte sich der Vorsitzende der MPAA, Robert Pisano, nicht mehr zurückhalten. Fast hat es den Anschein, als wenn er beinahe zwanghaft sein ausdrückliches Interesse an einem Three-Strikes-Gesetz bekunden musste. Nach der Blockade von The Pirate Bay folgt vielleicht der nächste Streich in Italien?
News Redaktion am 01.09.2008, 16:46 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Frankreich ist in puncto Gehorsam gegenüber der Industrie eines der prominentesten Länder, was nicht zuletzt an deren Staatspräsident Nicolas Sarkozy liegt. Nicht umsonst ist Frankreich so etwas wie die Geburtsstätte des Three-Strikes Gedanken, der als Gesetz dazu führen soll, dass eine staatliche Behörde nach drei Urheberrechtsverletzungen dem Kunden die Internetleitung kappt. Der erste französische Provider wehrt sich nun öffentlich gegen diesen Entwurf.
News Redaktion am 20.08.2008, 12:23 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Erfolg ist manchmal wie eine Medaille, sie verfügt über zwei Seiten. Auf der einen Seite steht die International Federation of the Phonographic Industry, die ein Three-Strikes Gesetz als einen weltweiten Knüller sehen, um illegales Filesharing einzudämmen. Auf der anderen Seite sind die Kunden der Provider und die Filesharer, welche mit Warnungsbriefchen überhäuft werden, bis man ihnen schlussendlich die Leitung kappt.
News Redaktion am 04.08.2008, 14:02 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Australian Federation Against Copyright Theft (AFACT) hat ihre große Zustimmung zu dem in England getätigten Memorandum zwischen Providern und Rechteinhabern ausgesprochen. Eine solche Zusammenarbeit sei äußerst nützlich im Kampf gegen Online-Piraterie, weshalb eine Umsetzung auch in Australien denkbar wäre.
News Redaktion am 24.07.2008, 10:45 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Die Methode ist bekannt, seit Virgin Media auf die Forderungen der British Phonographic Industry eingestiegen ist. Nun haben sich sechs weitere Provider dazu bereit erklärt, Verwarnungen an ihre Kunden zu senden.
News Redaktion am 07.07.2008, 12:04 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Während heute im Europaparlament darüber entschieden wird, ob es grundsätzlich möglich sein soll, Filesharer den Internetanschluss zu kappen, gibt es anderswo noch immer Politiker, die den Unsinn eines solchen Gesetzes erfassen. Charles Angus, ein kanadischer Abgeordneter, gehört zu diesem Kreis von Politikern. Dabei lässt er kein gutes Wort an der Idee, welche auch in Kanada gegenwärtig diskutiert wird.
News Redaktion am 18.06.2008, 16:49 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Vor einer Weile wurde die Thematik "Provider sperren Urheberrechtsverletzer" als lachhaft abgetan, schließlich in Frankreich geplant und jetzt vom Staatspräsidenten der Contentindustrie, Nicolas Sarkozy, auf den Weg gebracht. Der Gesetzesentwurf ist da, die Realisierung in greifbarer Nähe.
News Redaktion am 10.05.2008, 21:01 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Die IFPI propagiert den finalen Coup gegen alle Filesharer. Um Urheberrechtsverletzungen via Tauschbörsen zu stoppen, heißt das Hauptziel ab sofort: Provider sollen Copyrightverletzern - 1,2,3 - die Leitung kappen. Auf die Verwarnung folgt die Trennung, und darauf die einjährige Sperrfrist. In Frankreich soll die rechtliche Grundlage hierfür noch diesen Sommer geschaffen werden. Hier hat man die Regierung sowie Nicolas Sarkozy von dieser phänomenalen Idee durch "geschickte" Argumente überzeugen können.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.