
News Redaktion am 11.02.2009, 15:51 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Sicherheitsforscher von Microsoft hoffen, das seit letztem Jahr schwer angeschlagene Srizbi-Botnet endgültig erledigt zu haben.
News Redaktion am 15.01.2009, 21:59 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das Jahr 2008 brachte einige Erfolge gegen die großen, von ihren Betreibern vor allem zum Spamversand benutzten Botnets mit sich. So wurde beispielsweise das Storm-Botnet weitgehend auseinandergenommen, nachdem Wissenschaftler eine Sicherheitslücke fanden. Andere Botnets wie Srizbi, Rustock und Bobax wurden durch die Abschaltung mehrerer zwielichtiger Hosting-Firmen, allen voran der Firma McColo, ihrer Command and Control-Server beraubt und somit quasi handlungsunfähig, wovon sich viele bis heute nicht erholt haben. Zuviel Triumph von Seiten der Sicherheitsforscher wäre aber verfrüht: Viele Botnet-Betreiber nutzen die Gelegenheit, um mit verbesserter Software das Rennen wieder aufzunehmen. So entstehen neue, technisch weit ausgereiftere Botnets.
News Redaktion am 08.12.2008, 20:14 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Durch das Trennen des Hosting-Anbieters McColo vom Internet ging das weltweite Spam-Aufkommen um bis zu zwei Drittel zurück. Über die Server bei diesem Webhoster wurden zahlreiche Netzwerke ferngesteuert. Alles in allem ist dieser Schritt als ein spürbarer Schlag gegen die Spam-Verbreiter anzusehen. Eines der drei großen Botnetze namens Mega-D scheint nun wieder den Weg in den aktiven Betrieb gefunden zu haben.
News Redaktion am 27.11.2008, 16:26 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Über 90% der E-Mails sind Spam. Die Anzahl der weltweit versendeten Spam-Mails sank beträchtlich, nachdem vor zwei Wochen die Server des verdächtigen Web-Hosters McColo u.a. durch DDos-Angriffe lahm gelegt wurden. Nun steigt die Zahl der nervigen Spam-Emails wieder an. Wer spamt da eigentlich?
News Redaktion am 27.11.2008, 02:47 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Botnets, bestehend aus durch Schadsoftware übernommene und von Cyberkriminellen ferngesteuerten privaten Rechnern, spielen eine elementare Rolle für die Durchführung vieler illegaler Online-Aktivitäten wie Spam-Versand und DDoS-Angriffe. Immer wieder kommt es dabei vor, dass Botnets von ihren "Command and Control"-Servern getrennt werden, indem die Gegenseite (also IT-Sicherheitsfachleute und Ermittlungsbehörden) die Server vom Netz nehmen. Dieses Schicksal ereilte vor einer Weile auch das Srizbi-Botnet, dessen Maschinen (auch "Zombies" genannt) daraufhin wochenlang hilflos und untätig blieben. Srizbi jedoch schaffte, zumindest kurzfristig, die Rückkehr ins kriminelle Tagesgeschäft.
News Redaktion am 29.07.2008, 21:03 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Auf harte Zeiten müssen sich die Betreiber von Rustock, Srizbi und Co einstellen. Denn kein geringeres Unternehmen als Microsoft selbst hat ihnen offiziell den Kampf angesagt. Mit einem unter strengster Geheimhaltung entwickelten Tool soll es den Köpfen hinter den Zombie-Netzen angeblich an den Kragen gehen. Dabei bedienen sich die Entwickler den umfassenden Resultaten des Malicious Software Removal Tool, das Microsoft zusätzlich zu den Updates und Patches kostenlos ausliefert.
News Redaktion am 26.07.2008, 21:17 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das Rustock-Botnet konnte bisher mehrere tausend Zombies für sich gewinnen. Nun strecken die Betreiber mit einer altbewährten Methode die Fühler nach neuen Opfern aus. Die vermeintlich interessanten Betreffzeilen in den versandten E-Mails sollen den ahnungslosen User dazu bewegen auf den Link zu klicken und mehr über das Thema herauszufinden. Was sich in Tat und Wahrheit auf den besagten Seiten befindet, liegt auf der Hand. Mit Vorliebe verbreitet Rustock so seinen Schadcode und gewinnt immer mehr Rechner für das Botnetz.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.