
Lars Sobiraj am 07.05.2012, 16:23 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Das Amtsgericht Bielefeld hat vor zwei Jahren nach mehr als einem dünnen Anfangsverdacht die Entnahme von 27 unfreiwilligen Speichelproben von Mordverdächtigen genehmigt. Das Landgericht Bielefeld stellte nun in nächster Instanz fest, dass man aus einer Weigerung keinen Mordverdacht konstruieren dürfe. Das Urteil könnte möglicherweise richtungsweisend sein.
Robert Clausen am 25.03.2012, 05:23 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Wie der Rechtsanwalt Udo Vetter in seinem renommierten Weblog lawblog.de berichtet, verstößt die Entnahme einer Speichelprobe bei einem Verdächtigen gegen das Gesetz, sofern dieser sich weigert. Dies gilt auch bei richterlichem Beschluss. In dem Fall müssen andere Maßnahmen getroffen werden.
Lars Sobiraj am 26.04.2011, 11:12 Uhr - 50 Reaktionen im gulli:Board
Der Leiter der Mordkommission, der einen Raubmord in Krefeld aufklären soll, glaubt, nur der Täter würde eine "freiwillige" Abgabe seiner Speichelprobe verweigern. Jeder Mann im Alter von 18 bis 31 Jahren (rund 26.000 Personen) kommen alleine in Krefeld für eine Speichelprobe infrage. Wer von seinem Recht Gebrauch macht, muss weitergehende "Überprüfungen" der Ermittler über sich ergehen lassen.
News Redaktion am 21.03.2007, 12:22 Uhr - 78 Reaktionen im gulli:Board
Beliebtes Mittel nach Sexualstraftaten: man bittet einfach alle Männer der Region zum Massentest der DNA. So nun der Fall im Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden wegen zweifachem Kindesmissbrauch. Was passiert, wenn an zu den 100.000 "Verdächtigen" gehört und nicht vorhat, der Polizei die Speichelprobe zu geben, beschreibt madchiq.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.