
Klaus Müller am 06.12.2009, 14:13 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Vor über einem Jahr mahnte T-Mobile den Dienstleister Simonym ab. Dieser erwarb gebrauchte Prepaid SIM-Karten und verkaufte sie weiter. Den Käufern dieser Karten wurde somit eine gewisse Anonymität zuteil.
News Redaktion am 22.02.2009, 09:38 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Vorgestern erreichte den Betreiber des Anbieters für anonyme SIM-Karten die Ladung zur Verhandlung am Berliner Landgericht. Realistisch betrachtet darf aber vor dem Jahresende mit keinem Urteil gerechnet werden.
News Redaktion am 20.10.2008, 10:12 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
In Großbritannien gibt es neue Pläne zur Überwachung der Bevölkerung. Zukünftig soll jeder, der ein Mobiltelefon kauft, einen Reisepass (Personalausweise gibt es im Vereinigten Königreich bisher nicht, sie sollen aber, wenn es nach der amtierenden Labour-Regierung geht, demnächst in einer mit Biometrie versehenen Form eingeführt werden) oder ein ähnliches Dokument vorlegen müssen. Mit Hilfe dieser Daten werden dann die Informationen über das Handy und seinen neuen Besitzer in einer riesigen "Antiterror-Datenbank" hinterlegt.
News Redaktion am 10.07.2008, 21:07 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Am 30. Juni hat T-Mobile den Anbieter für anonyme SIM-Karten simonym durch eine beauftragte Rechtsanwaltskanzlei abmahnen lassen. Die fehlende Weitergabe der Nutzerdaten bereits freigeschalteter SIM-Karten würde gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Konzerns verstoßen. Den Karten könnten so keine Adressen der Nutzer zugeordnet werden. Zudem sei eine gewerbliche Nutzung durch Dritte ohne vorherige Erlaubnis nicht legal. Der rosa Riese sah sich grob getäuscht, weil simonym ohne Angabe der Anschriften die Karten an deren Kunden veräußert hat, was man in Bonn bei der Konzernzentrale als wettbewerbswidrig betrachtet. Doch damit nicht genug: Der Konzern als Gesetzeshüter und Sprachrohr zahlreicher Behörden? So äußert man seine Befürchtungen im Anschreiben, es könne durch die fehlende Zuordnung der Adressen zum missbräuchlichen Verhalten der anonymen Nutzer kommen, angefangen von belästigenden Anrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen. Wir haben uns mit Norbert Auler, dem Betreiber des Berliner Anbieters simonym, über den aktuellen Vorfall unterhalten.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.