
News Redaktion am 14.08.2008, 20:21 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Welch wahnwitzigen Auswüchse das Urheberrecht zeichnet, zeigt ein aktueller Fall aus den USA. Wer kennt die Situation nicht: Man geht in einen Discounter oder Elektrofachmarkt und lässt sich dort Bilder nachmachen. Was wäre jedoch, wenn man eine Kopie des Originals haben möchte? Wal-Mart verweigerte einem Amerikaner eine solche Kopie, da dies gegen das Urheberrecht verstoßen würde.
News Redaktion am 16.07.2008, 18:37 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Europäische Kommission hat heute einen Vorschlag zum Thema Verlängerung der Schutzfristen beim Copyright unterbreitet. Dabei ist sie auf den Vorschlag der Musiklobbyisten, die Schutzfrist für Musikaufnahmen von 50 auf 95 Jahre zu verlängern, eingegangen. Begründet wurde dies vor allem mit einer sozialen Komponente: Es würde Siebzigjährigen gerade im Alter ihre Einkommensgrundlage genommen, sofern sie mit zwanzig Jahren einen Hit gelandet haben. Rechteverwerter allerdings verzichten auf das Copyright zugunsten der Künstler oder der Allgemeinheit, sofern sie die Aufnahmen nicht kommerziell verwerten.
News Redaktion am 18.06.2008, 18:34 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Auf EU-Ebene ist eine Diskussion um die Verlängerung der Schutzfristen für geistiges Eigentum entbrannt. EU-Binnenmarktkommissar Charlie McCreevy hat angekündigt, eine Verlängerung der urheberrechtlichen Schutzfrist für Musikaufnahmen von 50 auf 95 Jahre anzustreben. Juristen, Musiker und Ökonomen aus mehreren EU-Mitgliedsstaaten haben sich in einem Brief an EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso gewendet. Sie stellen sich gegen die Verlängerung. Sie würde die Kreativität und Innovationsfähigkeit Europas deutlich hemmen und nachhaltig dem Ruf der EU-Kommission schaden.
News Redaktion am 03.03.2008, 12:50 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
95 Jahre lang sollen in Zukunft Urheberrechte an Musikstücken vergütet werden, so jedenfalls die Pläne von EU-Kommissar Charlie McCreevy. Zu "neuen kreativen Leitungen" soll das Urheberrecht bekanntlich anregen, und wenn derart viele 110 Jahre alte Musiker keine Songs mehr schreiben würden, weil sie keine Vergütungen aus Tracks erhalten, die sie mit 15 komponierte, dann würde das ganze auch Sinn ergeben. So ist die geplante Verlängerung reine Geldmacherei von Labels und Verwertern, und in einer Petition kann EU-weit dagegen protestiert werden.
News Redaktion am 07.12.2006, 16:49 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Bis zu zehn Jahre Knast sollen in Großbritannien für Urheberrechtsverstöße im Internet drohen. Ein entsprechender Entwurf wird von Kanzler Gordon Brown unterstützt. Gleichzeitig soll immerhin die Privatkopie legal werden bzw. bleiben, eine Verlängerung der Schutzfristen urheberrechtlich geschützter Werke bleibt ausgesetzt.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.