
News Redaktion am 23.08.2007, 13:48 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Alarmistisch wie gewohnt kommt die 2007er-Studie zur Piraterie des IPI daher: Musik-Piraterie führt zu 12,5 Milliarden Dollar entgangener Einnahmen, exakt 71.060 Jobs gehen dadurch verloren. Wie auch die 2006er-Studie zu Verlusten durch Filmpiraterie ist auch die diesjährige Analyse ein höchst amüsant zu lesendes Schriftstück.
News Redaktion am 06.08.2007, 14:38 Uhr - 54 Reaktionen im gulli:Board
Das beliebte Spiel "Schadenssummen erfinden" ist von der MPAA zu einem vorläufigen Ende gebracht worden. Statt regelmäßig mehr oder weniger hohe Milliardenverluste anzugeben, die von Piraterie verursacht werden sollen, hat man nun einfach die Unendlichkeit bemüht. In einer Klageschrift gegen den Releaser dreier Filme beziffert die MPAA die entstandenen Schäden als "irreparabel und nicht mehr in Geldbeträgen messbar".
News Redaktion am 01.08.2007, 16:15 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das Spiel "Schadenssummen erfinden" hat in gewissen Kreisen Tradition. Nach einem größeren Bust in China war einmal mehr die Rede von milliardenschweren Verlusten der Softwareindustrie. Denn zwei Milliarden klingen einfach imposanter als sieben Millionen oder, mit gutem Willen, deren 28.
News Redaktion am 02.01.2007, 16:01 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
"Entgangene Einkünfte" sind die beliebte Begründung, wenn die Verbände der Medienindustrie Schadenersatz für Piraterie fordern. Das chinesische Portal Sohu.com verbreitete ohne Erlaubnis Hollywoodfilme und musste 140.000 Dollar Schadenersatz zahlen. Der Witz an der Geschichte: die Hälfte der beanstandeten Filme waren in China nicht auf dem Markt. Geklagt hatte der internationale Verband der Filmindustrie MPA.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.