
Annika Kremer am 06.06.2011, 19:23 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die Unionsparteien sind eigentlich geschlossen für die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung. Auch Niedersachsens Innenminister Uwe Schünemann (CDU) setzte sich stets für die umstrittene Sicherheitsmaßnahme ein. Nun gab er aber zu, dass die Vorratsdatenspeicherung keine so maßgebliche Rolle für die Verbrechensbekämpfung spielt wie angenommen.
Annika Kremer am 16.05.2011, 21:59 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die umstrittenen Anti-Terror-Gesetze, deren Befristung demnächst ausläuft, sorgen weiterhin für Streit innerhalb der schwarz-gelben deutschen Bundesregierung. Während die Unionsparteien eine Verlängerung noch vor der Sommerpause fordern, stellt sich die FDP weiterhin gegen das 2002 verabschiedete Gesetzespaket.
Simon Jonas Hadlich am 30.01.2010, 23:58 Uhr - 63 Reaktionen im gulli:Board
In Niedersachsen werden seit mehreren Jahren alle paar Monate Personenkontrollen vor Moscheen durchgeführt. Obwohl ein Gutachten das für rechtswidrig hält, will Innenminister Schünemann an der Praxis festhalten.
News Redaktion am 04.10.2009, 16:57 Uhr - 48 Reaktionen im gulli:Board
Kurz nach der Wahl betonte die CDU/CSU erneut, dass mit ihr kein Kompromiss zum Thema Bürgerrechte und innere Sicherheit zu machen ist. Dabei griff sie die politischen Gegner scharf an.
News Redaktion am 19.12.2006, 15:14 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Politiker wie Uwe Schünemann, Günther Beckstein und andere fordern im Zusammenhang mit dem Amoklauf in Emsdetten lauthals danach, "gewaltverherrlichende" Spiele zu verbieten. Barbara Sommer, die Schulministerin von NRW, hat ihr Augenmerk primär auf die Förderung der Jugendlichen und nicht auf das Verbot der Spiele gerichtet. Dabei sind alle eben genannte Personen schon alleine aufgrund ihres kalendarischen Alters nicht oder nur unzureichend in der Lage, den Puls der Zeit zu vernehmen. Mancher Zeitgenosse fragte sich öffentlich in den vergangenen Wochen in diversen Foren, ob die PolitProfis jemals eines der Spiele ausprobiert haben, welche sie jetzt verboten sehen möchten.
News Redaktion am 14.12.2006, 15:15 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Wer sogenannte "Killerspiele" verbreitet, soll mit bis zu zwei Jahren Haft bestraft werden - so (umstrittene) Pläne nicht nur einiger Hardliner in einigen Innenministerien. Während Weltfremdheit und merkbefreiter Aktionismus der "Killerspiel"-Gegner langsam mehr als beunruhigende Qualität annimmt, ist es durchaus amüsant, sich die Folgen für einige Hersteller und Verbreiter von Killerspielen zu überlegen.
News Redaktion am 11.12.2006, 16:13 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Zur "Versachlichung der Argumentation und zur Rückkehr in den rationalen Diskurs" ruft der Medialog e.V auf und gewann dafür in einer Woche schon über 4.000 Unterschriften gegen Computerspiel-Verbote. Die Unterschriftensammlung soll als Protest zusammen mit einem offenen Brief dem Bundestag übergeben werden, um als Argument gegen die Verbotsbestrebungen zu dienen. Vom Schüler bis zum Universitätsprofessor, vom Systemadministrator bis zum Staatsanwalt finden die Initiatoren Unterstützer für ihr Anliegen.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.