
Annika Kremer am 08.07.2011, 23:34 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Microsoft relativiert Behauptungen anderer Sicherheitsexperten, das technisch äußerst hochentwickelte Botnet "TDL-4" sei "praktisch unzerstörbar". Kein Botnet sei unzerstörbar, erklärte Richard Boscovich, einer der leitenden Anwälte von Microsofts "Digital Crime Unit" und maßgeblich am Takedown des Rustock-Botnets beteiligt, am vergangenen Dienstag.
Annika Kremer am 06.07.2011, 16:56 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Software-Gigant Microsoft war maßgeblich am Takedown des berüchtigten Rustock-Botnets beteiligt. Nach dem Vorgehen von Microsoft und den US-Ermittlungsbehörden ist Rustock in der Bedeutungslosigkeit versunken. Nun von Microsoft veröffentlichte Zahlen zeigen jedoch ein Problem auf: während das Botnet inaktiv ist, blieb die Schadsoftware auf vielen der betroffenen Rechner präsent.
Annika Kremer am 30.06.2011, 22:24 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das Spam-Volumen ist trotz eines zwischenzeitlichen Anstiegs nach wie vor äußerst niedrig. Sicherheitsforscher sehen dafür mehrere Gründe. Einerseits wurden einige wichtige Spammer ausgeschaltet. Andererseits scheint es aber auch so, als würde der Spam-Versand im Vergleich zu anderen Cybercrime-Varianten zunehmend weniger lukrativ.
Annika Kremer am 20.06.2011, 17:19 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem - vor allem durch den Takedown des Rustock-Botnets - in den letzten Monaten nur äußerst wenig Spam versendet wurde, beobachten Sicherheitsforscher nun wieder einen Anstieg des Spam-Aufkommens. Für die Sommermonate warnt man gar vor einen wahren Spam-Flut zu aktuellen Themen.
Annika Kremer am 05.06.2011, 11:40 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Das IT-Sicherheits-Unternehmen McAfee sieht nach eigenen Angaben in letzter Zeit deutliche Fortschritte im weltweiten Kampf gegen Internet-Kriminalität. McAfee vermutet, dass dies mit der verbesserten internationalen Kooperation bei Ermittlungsbehörden und Justiz zusammenhängt.
Annika Kremer am 27.05.2011, 20:34 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das Spam-Aufkommen ist - unter anderem durch den erfolgreichen Takedown des zuvor äußerst aktiven Botnets "Rustock" - momentan so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Das verführt viele Anwender jedoch dazu, das Spam- und Malware-Risiko zu unterschätzen. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Umfrage des IT-Sicherheitsunternehmens Avira unter 4.565 Internetnutzern.
Annika Kremer am 05.05.2011, 18:29 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Verbreitung von Malware durch Spam-Mails ist derzeit auf einem außergewöhnlich hohen Stand. Ende des 1. Quartals 2011 gab es zeitweise 400 Prozent mehr schädliche Mails als im Durchschnitt der ersten drei Monate. Das meldet die Net at Work GmbH auf Basis des Q1 Internet Thread Trend Reports von Commtouch. Grund dürfte der Versuch sein, nach dem Rustock-Takedown neue Botnets aufzubauen.
Annika Kremer am 13.04.2011, 11:30 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der vor rund einem Monat erfolgte Takedown des berüchtigten Rustock-Botnets wirkt sich offenbar noch immer positiv aus. Nach wie vor bleibt das Spam-Gesamtaufkommen niedriger, als es zu Zeiten von Rustock der Fall war. Laut den Statistiken des E-Mail-Sicherheitsanbieters eleven brach das globale Spam-Aufkommen nach dem Rustock-Aus um 60 Prozent ein und erholte sich bis heute nicht.
Annika Kremer am 03.04.2011, 13:38 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
April, April macht ja bekanntlich was er will. Somit hat er eine Menge gemeinsam mit einigen Protagonisten der letzten Woche, unter anderem PJ Crowley, der Cybercrime-Szene, den Computern der NASA und der österreichischen Regierung. Entsprechend ist es kein Wunder, dass wir uns manches Mal passend zur Jahreszeit leicht veralbert vorkamen. Wir blicken zurück auf eine - wieder mal - skurrile Woche.
Annika Kremer am 29.03.2011, 13:28 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der kürzlich erfolgte Takedown des zeitweise äußerst aktiven Rustock-Botnets zahlt sich offenbar - zumindest auf kurze bis mittlere Sicht - aus. Nach Angaben der Analysten des Unternehmens MessageLabs sank das gesamte Spam-Aufkommen im Netz nach der Ausschaltung von Rustock um rund ein Drittel.
Timm Pawlik am 28.03.2011, 16:52 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Laut Angaben der Microsoft Digital Crimes Unit ist das Zombienetzwerk Rustock abgeschaltet worden. Dem Botnetz, welches ersten Recherchen zufolge von zwei bis drei Leuten gelenkt wurde, werden rund 30 Milliarden Spam-Mails pro Tag zugeschrieben. Etwa eine Million PCs sollen infiziert, aber nun von den Kommandoservern dauerhaft getrennt sein.
Annika Kremer am 11.01.2011, 21:41 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der vor Kurzem beobachtete Rückgang des Spam-Volumens war offenbar nur von kurzer Dauer. Mittlerweile beobachten Sicherheitsforscher einen Anstieg auf das vor dem Rückgang beobachtete Niveau. Sie vermuten daher, dass die Pause dem Ziel diente, die verwendeten Botnets zu optimieren.
Annika Kremer am 06.01.2011, 16:22 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Das Spam-Aufkommen nahm in den letzten zwei Wochen deutlich ab. Experten sehen den Grund dafür vor allem in einer plötzlichen massiven Aktivitätsminderung des zuvor sehr aktiven Rustock-Botnets. Sie können jedoch nicht erklären, warum Rustock auf einmal kaum noch Spam versendet.
Annika Kremer am 14.10.2010, 12:27 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Microsoft veröffentlichte am gestrigen Mittwoch auf der RSA-Konferenz einen Bericht über die aktuelle Situation bei der Spam-Problematik. Botnets, so berichtete Microsoft, waren für insgesamt 87% des gesamten Spam-Aufkommens verantwortlich. Das Botnet mit dem höchsten Spam-Output war Lethic, ein eher kleines, aber äußerst aktives Netz.
Annika Kremer am 26.08.2010, 18:13 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Das Rustock-Botnet wird, trotz sinkender Anzahl der beteiligten Rechner, offenbar immer aktiver beim Spamversand. Im Monat August war Rustock für beachtliche 39% des gesamten Spam-Aufkommens verantwortlich. Einige Monate zuvor hatte dieser Wert - trotz wesentlich mehr infizierten Rechnern im Botnet - noch bei knapp einem Drittel gelegen.
Annika Kremer am 06.05.2010, 03:22 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die IT-Sicherheitsfirma Symantec legte kürzlich den MessageLabs Intelligence Report für April 2010, eine Analyse zur weltweiten Online-Sicherheit, vor. Darin findet sich unter anderem viel Neues aus der Welt der Botnets.
News Redaktion am 15.01.2009, 21:59 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das Jahr 2008 brachte einige Erfolge gegen die großen, von ihren Betreibern vor allem zum Spamversand benutzten Botnets mit sich. So wurde beispielsweise das Storm-Botnet weitgehend auseinandergenommen, nachdem Wissenschaftler eine Sicherheitslücke fanden. Andere Botnets wie Srizbi, Rustock und Bobax wurden durch die Abschaltung mehrerer zwielichtiger Hosting-Firmen, allen voran der Firma McColo, ihrer Command and Control-Server beraubt und somit quasi handlungsunfähig, wovon sich viele bis heute nicht erholt haben. Zuviel Triumph von Seiten der Sicherheitsforscher wäre aber verfrüht: Viele Botnet-Betreiber nutzen die Gelegenheit, um mit verbesserter Software das Rennen wieder aufzunehmen. So entstehen neue, technisch weit ausgereiftere Botnets.
News Redaktion am 08.12.2008, 20:14 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Durch das Trennen des Hosting-Anbieters McColo vom Internet ging das weltweite Spam-Aufkommen um bis zu zwei Drittel zurück. Über die Server bei diesem Webhoster wurden zahlreiche Netzwerke ferngesteuert. Alles in allem ist dieser Schritt als ein spürbarer Schlag gegen die Spam-Verbreiter anzusehen. Eines der drei großen Botnetze namens Mega-D scheint nun wieder den Weg in den aktiven Betrieb gefunden zu haben.
News Redaktion am 29.07.2008, 21:03 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Auf harte Zeiten müssen sich die Betreiber von Rustock, Srizbi und Co einstellen. Denn kein geringeres Unternehmen als Microsoft selbst hat ihnen offiziell den Kampf angesagt. Mit einem unter strengster Geheimhaltung entwickelten Tool soll es den Köpfen hinter den Zombie-Netzen angeblich an den Kragen gehen. Dabei bedienen sich die Entwickler den umfassenden Resultaten des Malicious Software Removal Tool, das Microsoft zusätzlich zu den Updates und Patches kostenlos ausliefert.
News Redaktion am 26.07.2008, 21:17 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Das Rustock-Botnet konnte bisher mehrere tausend Zombies für sich gewinnen. Nun strecken die Betreiber mit einer altbewährten Methode die Fühler nach neuen Opfern aus. Die vermeintlich interessanten Betreffzeilen in den versandten E-Mails sollen den ahnungslosen User dazu bewegen auf den Link zu klicken und mehr über das Thema herauszufinden. Was sich in Tat und Wahrheit auf den besagten Seiten befindet, liegt auf der Hand. Mit Vorliebe verbreitet Rustock so seinen Schadcode und gewinnt immer mehr Rechner für das Botnetz.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.