
Annika Kremer am 13.05.2012, 21:16 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Die IT-Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) scheitern offenbar an der Entwicklung eines eigenen Staatstrojaners, mit der im Rahmen der sogenannten Quellen-Telekomminikations-überwachung (Quellen-TKÜ) verschlüsselte E-Mails und Internet-Telefondienste wie Skype überwacht werden können.
Annika Kremer am 14.03.2012, 15:49 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Trotz des Urteils des Bundesverfassungsgerichts, das die Staatstrojaner-Nutzung im Jahr 2008 stark einschränkte, kooperierte das Bundeskriminalamt in größerem Maße als bislang bekannt mit internationalen Behörden in der Frage der umstrittenen Online-Durchsuchung zusammen. Das geht aus der nun veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine "Kleine Anfrage" der Partei "Die Linke" hervor.
Annika Kremer am 17.02.2012, 23:48 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Auf dem alternativen Nachrichten-Netzwerk Indymedia tauchte am heutigen Freitag der Bericht des Bundesdatenschutzbeauftragten Peter Schaar zum sogenannten Staatstrojaner auf. In diesem stellt Schaar erhebliche Datenschutz-Mängel bei der Überwachungs-Software der Firma DigiTask, aber auch bei deren Einsatz durch die deutschen Behörden fest.
Annika Kremer am 15.01.2012, 18:24 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Bundesregierung testet offenbar eine neue kommerzielle Überwachungs-Lösung als Ersatz für den "Staatstrojaner" der Firma DigiTask. Die Software "FinSpy" der in Fachkreisen bekannten Firma Gamma International GmbH wird nach Angaben der Grünen derzeit darauf hin überprüft, ob sie sich für die Zwecke der Bundesregierung eignet.
Annika Kremer am 09.12.2011, 23:35 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Bund und Länder einigten sich am heutigen Freitag darauf, beim Bundeskriminalamt (BKA) ein Zentrum für Staatstrojaner einzurichten. So soll die Überwachung mit Hilfe der umstrittenen Software - und vor allem die Software selbst - standardisiert werden. Ziel ist, die Software - wie bereits angekündigt - in der Behörde selbst zu entwickeln.
Annika Kremer am 29.11.2011, 01:36 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
In einem kürzlich veröffentlichten Antwortschreiben auf eine Kleine Anfrage einiger Abgeordneter der Partei "Die Linke" nimmt die deutsche Bundesregierung ausführlich zum Staatstrojaner Stellung. Es bleiben jedoch mehr Fragen offen, als beantwortet werden; vielfach wird ausgewichen oder abgelenkt. Auch das an viele Stellen belegte Beharren auf der Notwendigkeit zur Geheimhaltung ist bedenklich.
Annika Kremer am 13.11.2011, 19:06 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der viel diskutierte "Staatstrojaner" der Firma DigiTask war offenbar noch internationaler als bislang bekannt. Das Bundesinnenministerium bestätigte auf eine kleine Anfrage der Partei "Die Linke" hin die Existenz einer europäischen Arbeitsgruppe zu der umstrittenen Überwachungs-Software.
Annika Kremer am 12.11.2011, 21:58 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Die SPD fordert die Schaffung von Rechtssicherheit beim Einsatz staatlicher Spionage-Software. Dabei soll nach Meinung der Partei der Einsatz derartiger Software für bestimmte Zwecke erlaubt werden, gleichzeitig sollen aber die erlaubten Maßnahmen eingeschränkt werden. Die SPD wird demnächst ein entsprechendes Gesetz vorschlagen.
Annika Kremer am 21.10.2011, 13:47 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung fordert ein komplettes Verbot sogenannter Staatstrojaner. Als Grund nennen die Datenschützer ihre Einschätzung, dass angesichts der jüngsten Vorfälle "die vom Bundesverfassungsgericht […] gesetzten Vorgaben beim Einsatz dieser Art von Software in der Praxis offensichtlich nicht umgesetzt werden können."
Annika Kremer am 19.10.2011, 23:02 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Am heutigen Mittwoch fand im deutschen Bundestag eine "aktuelle Stunde" statt, bei der anlässlich des kürzlich erfolgten Leaks das Thema "Staatstrojaner" diskutiert wurde. Dabei erhob die SPD die Forderung, dass der Staat sich künftig bei der Programmierung entsprechender Software nicht mehr auf private Unternehmen verlassen soll. Statt dessen soll man die Trojaner künftig selbst programmieren.
Annika Kremer am 18.10.2011, 23:40 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Die Sicherheitsforscher des Unternehmens Kaspersky Labs berichten, sie hätten eine zweite Variante des vom Chaos Computer Club (CCC) analysieren "Staatstrojaners" identifiziert. Diese funktioniert - im Gegensatz zum vom CCC analysierten "Bayerntrojaner" - auch auf 64-Bit-Windows-Systemen. Auch sonst scheint sie mehr - und durchaus fragwürdige - Features zu umfassen als die bisher bekannte Version.
Annika Kremer am 16.10.2011, 19:06 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) würdigte die Arbeit des Chaos Computer Club (CCC) bei der Analyse des Staatstrojaners. Die Hacker leisteten als Experten wichtige Arbeit, sagte die Ministerin gegenüber dem Nachrichten-Magazin "Focus". In der Frage möglicher Trojaner-Einsätze forderte sie verbindliche Regelungen und mehr Rechtssicherheit.
Annika Kremer am 10.10.2011, 14:12 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
Der Bericht des Chaos Computer Club (CCC) über illegale Features und schwere Sicherheitslücken des "Staatstrojaners" sorgt weiterhin für massive Diskussionen in Parteien und Gesellschaft. Derweil haben einige Hersteller von Antiviren-Software die Spionage-Software bereits in ihre Signaturlisten aufgenommen.
Annika Kremer am 08.10.2011, 23:51 Uhr - 77 Reaktionen im gulli:Board
Der Chaos Computer Club (CCC) publizierte am heutigen Samstag seine Analyse des "Staatstrojaners". Das vernichtende Urteil der Hacker: die Software verfügt nicht nur über rechtlich fragwürdige Features, sondern weist auch "grobe Design- und Implementierungsfehler" auf, die die mit der Software infizierten Rechner zusätzlichen Sicherheitsrisiken aussetzen.
Annika Kremer am 05.04.2011, 15:16 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Auf dem 23. Bundeskongress der Deutschen Polizeigewerkschaft bekräftigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) seine Haltung zur Sicherheits- und Netzpolitik. Friedrich betonte die Wichtigkeit restriktiver Sicherheitsgesetze, insbesondere der Vorratsdatenspeicherung - die er lieber als "Mindestdatenspeicherung" bezeichnet sehen will - und warnte vor "rechtsfreien Räumen im Internet".
News Redaktion am 21.03.2009, 16:35 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Die Bundesregierung plant den Einsatz der Quellen-TKÜ nun auch in Strafverfahren. Was bisher nur BKA und Geheimdiensten erlaubt war, soll nun auch bei der normalen Strafverfolgung zur Umgehung möglicher Verschlüsselung der Kommunikation ermöglicht werden.
News Redaktion am 19.09.2008, 17:11 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Die Piratenpartei Deutschlands hatte bereits im Laufe der vergangenen Woche mehrere Begegnungen der eher unerfreulichen Sorte mit der Polizei. Wie bereits berichtet, erlebte der Pressesprecher der Partei, Ralph Hunderlach, eine frühmorgendliche Hausdurchsuchung und beim ehemaligen politischen Geschäftsführer der Partei, Jan Huwald, wurde ein Server beschlagnahmt. Nun hat es den Anschein, als müssten Mitglieder der Partei mit weiteren Ermittlungsmaßnahmen und Unannehmlichkeiten rechnen.
News Redaktion am 21.11.2007, 16:05 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Immer wenn man denkt, der Gipfel der Lächerlichkeit ist erreicht, wird der Terrorhype im Netz auf neue Höhen getragen. BKA-Chef Ziercke verteidigte einmal mehr seine Überwachungswut sowie den Bundestrojaner. Unter anderem mit der Aussage, dass sich die amtliche Spyware auch lohne, wenn man nur DAUs damit fange.
News Redaktion am 11.10.2007, 11:02 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Heute ab 10 Uhr verhandelt das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde gegen das Änderungsgesetz zum nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzgesetz, welches dem Verfassungsschutz unter anderem die Befugnis zur heimlichen "Online-Durchsuchung" gab. Die Verhandlung könnte wichtige Hinweise auf die Durchsetzbarkeit eines entsprechenden Gesetzes auf Bundesebene geben. Bereits vor Verhandlungsbeginn wurde vor dem BVerfG demonstriert, an dieser Stelle wird laufend vom Verfahrensverlauf berichtet.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.