
Lars Sobiraj am 17.01.2012, 14:05 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Nach einigen kritischen Stimmen aus dem Weißen Haus könnte es für den Stop Online Piracy Act (SOPA) und den Protect IP Act (PIPA) eng werden. Berater des Präsidenten gaben bekannt, sie können keine neuen Gesetze befürworten, die zu Lasten der Meinungsfreiheit und IT-Sicherheit gehen. Innovationen großer wie kleiner Internet-Firmen seien zu beschützen, zur Zensur im Web dürfe es nicht kommen.
Robert Clausen am 03.01.2012, 00:54 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
US-Amerikanische Internet-Größen wie Google, Amazon, Ebay und Facebook wehren sich vehement gegen Zensurgesetze, die derzeit in den USA stark debattiert werden. Um sich gegen SOPA und den Protect IP Act zu wehren, diskutieren die Unternehmen sogar über ihre schärfste Waffe - das Abschalten ihrer Dienste.
Klaus Müller am 16.09.2011, 18:15 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Seit Anfang dieses Jahres engagiert sich der US-Gesetzgeber den sogenannten "PROTECT IP Act" wahr werden zu lassen. Das Anti-Piraterie-Gesetz soll die Beschlagnahmung von Domains, Netzsperren und Zensuren bei Suchmaschinen zur Vorbeugung von Urheberrechtsverletzungen legitimieren. Der Filehoster RapidShare betreibt massive Lobbyarbeit gegen das Gesetz.
Klaus Müller am 20.08.2011, 23:13 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Die US-amerikanische Gesetzesinitiative PROTECT IP, die der Kreativwirtschaft weitreichenden Schutz bieten soll, wird zum Millionenspiel für die Steuerzahler. Insgesamt 47 Millionen US-Dollar wird die Umsetzung des Gesetzes zwischen 2012 und 2016 verschlingen. Die Schätzungen sind von offizieller Stelle.
Klaus Müller am 22.07.2011, 16:49 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Der US-Handelsausschuss ist ein großer Befürworter des Protect IP Act. Ein Gesetz, welches Verletzungen des Rechts am geistigen Eigentum schärfer sanktionieren will. Um Überzeugungsarbeit zu leisten, bedient man sich auch diverser Vergleiche. Diese überschreiten jedoch nicht selten die Grenze des guten Geschmacks.
Fritz Effenberger am 30.05.2011, 17:40 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der in Kreisen der US-Legislative zirkulierende Gesetzesentwurf zum Protect IP Act hätte Bundesbehörden und Vertretern der Rechteverwerterindustrie weitreichende neue Vollmachten übergeben. Allerdings stellt sich nun ein Senator gegen das Gesetz und verspricht es zu Fall zu bringen; die negativen Folgen seien unübersehbar, sagt Ron Wyden.
Klaus Müller am 27.05.2011, 14:04 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Der kontrovers diskutierte PROTECT IP Act hat gestern den Rechtsausschuss des Senats passiert. Sollte das Gesetz seinen Weg fortsetzen können, würde es die US-Behörden sowie Rechteinhaber mit umfangreichen Mitteln im Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen ausstatten. Netzsperren und die Zensur von Suchmaschinenergebnissen gehören dazu.
Fritz Effenberger am 13.05.2011, 21:53 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Noch ist der internationale, mit schwerwiegenden Nachteilen für Konsumenten verbundene ACTA-Vertrag nicht in Kraft, rollt schon die nächste wettbewerbseinschränkende US-Gesetzesänderung heran: Der vor wenigen Tagen vorgestellte Protect IP Act soll der Verwerterindustrie weitreichende Zusatzrechte geben und das Risiko für Dritte verschärfen.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.