
Lothar Serra Mari am 04.08.2011, 10:51 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Der britische Wirtschaftsminister Vince Cable will die Kopie von CDs und DVDs für den Privatgebrauch in England legalisieren. Außerdem soll nicht wie bisher mit Netzsperren gegen Filesharing vorgegangen werden, man denke vielmehr über "neue Alternativen" nach. Erste Vertreter der britischen Kreativwirtschaft sind deswegen schon auf die Barrikaden gegangen.
Lars Sobiraj am 13.05.2011, 15:55 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, dass man mit einer Urheberrechtsreform wieder die Balance zwischen den Interessen der Urheber, Rechteinhaber und Nutzer herstellt. Die Verbraucherschützer bemängeln, die bisherigen Veränderungen des Urheberrechts gingen stets zu Lasten der Konsumenten. Auch das Recht auf eine digitale Privatkopie wird häufig durch spezielle Klauseln begrenzt.
Martin Wisniowski am 07.01.2010, 20:56 Uhr - 94 Reaktionen im gulli:Board
Die Grünen möchten eine "Bagatellgrenze" bei Musik-Downloads aus P2P-Netzwerken einführen. Bis zu einer gesetzlichen Grenze soll man runterladen können, was man möchte.
News Redaktion am 02.09.2009, 20:06 Uhr - 49 Reaktionen im gulli:Board
Eine Diskussionsrunde zum Thema "Kulturflatrate" nahm Telepolis-Autor Fritz Effenberger zum Anlass, anstelle dessen für eine "Pauschalabgabe" zu plädieren.
News Redaktion am 17.05.2009, 13:24 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Das deutsche Urheberrecht gesteht den Konsumenten von urheberrechtlich geschützten Medien verhältnismäßig wenig Rechte zu. Eine aktuelle ePetition soll dies nun ändern.
News Redaktion am 06.03.2009, 03:24 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die MPAA behauptet, RealNetworks hätte Beweise verschwinden lassen, aus welchen hervorgeht, dass die Software RealDVD auf dem Werk von Hackern beruht.
News Redaktion am 18.08.2008, 23:51 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Das iPod zu iPod Transfer Device lässt keinen Zweifel an seinem Zweck. Mit dem Gerät kann man sehr schnell und einfach Dateien von einem iPod zum anderen kopieren, ohne einen Rechner extra hochfahren oder aber die iTunes Software nutzen zu müssen. Es genügt, einfach auf beiden Seiten je eines von Apples Musikabspielgerät anzustöpseln und schon kann die Kopierparty losgehen.
News Redaktion am 01.07.2008, 20:18 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neuen Medien (BITKOM) kritisiert den Abbruch der Verhandlungen zum Thema Urheberrechtsabgaben auf PCs. Grund für das Scheitern ist, dass einer der Geldeintreiber der GEMA, die ZPÜ, von ihrer Maximalforderung von 60 Euro Abgabe pro verkauftem PC nicht abweichen will. Bei PCs, die es mittlerweile für 200 Euro gibt, eine lächerliche Forderung.
News Redaktion am 18.03.2008, 22:55 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Fast schon bühnenreif ist wie der Verein TauschNix einen Software-Client als Alternative zu Tauschbörsen anpreist. Der als gemeinnützig anerkannte, im westfälischen Ahaus beheimatete Verein empfiehlt als Alternative zum Filesharing einen Client, mit dem man Musik von Internetradios mitschneiden kann. Angeboten wird diese Software von dem Unternehmen Tobit, das ebenfalls in Ahaus angesiedelt ist. Die Initative TauschNix hat sich zum Ziel gesetzt, das Tauschen von Musik auf Schulhöfen durch Aufklärung und aufzeigen von Alternativen einzudämmen. Schirmherr des Vereins ist der nordrhein-westfälische Familienminister und CDU-Politiker Armin Laschet.
News Redaktion am 11.12.2007, 13:45 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Ein seltsames Rechtsverständnis pflegt das Label Atlantic - in einem Verfahren gegen einen mutmaßlichen Filesharer führt Atlantic an, dass nicht nur das Bereitstellen von MP3-Files in einem Shared-Folder von KaZaA ein Urheberrechtsverstoß sei, sondern bereits das Rippen der CD. MP3-Files sollen damit per se als illegal betrachtet werden - unabhängig davon, ob eine CD einen Kopierschutz hat oder nicht.
News Redaktion am 05.12.2007, 16:48 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Kopierschutz diene dem Kampf der Piraterie, so die gern verbreitete Propaganda. DRM dient dazu, mehr Geld mit demselben Produkt zu verdienen, so die Kritiker. Wie recht sie haben, zeigen Pläne von Apple und 20th Century Fox. Wenn ein Käufer der geplanten "Premium-DVDs" seinen Film in ein iPod-taugliches Format konvertiert, muss er verbotene Kopierschutzknacker einsetzen. Wenn er das vermeiden will, soll es bald einen einfachen Weg geben: einfach mehr zahlen.
News Redaktion am 19.11.2007, 11:30 Uhr - 20 Reaktionen im gulli:Board
Rechtsprofessor John Tehranian sagt nein. Tatsächlich sei es nicht einmal möglich, einen einzigen Tag zu überstehen, ohne Copyrightverstöße zu begehen, die prinzipiell mit Strafen in Millionenhöhe zu ahnden wären. Dies durch vollkommen alltägliche Handlungen - wenn wir diesbezüglich legal leben wollten, hätten wir nicht von den Bäumen herunterklettern dürfen.
News Redaktion am 05.11.2007, 11:41 Uhr - 224 Reaktionen im gulli:Board
Gestern erschien das Zweite Gesetz zur Regelung des Urheberrechts in der Informationsgesellschaft im Bundesgesetzblatt. Die Gesetzesänderung betrifft Privatkopie, den Download aus dem Netz, Geräteabgaben und Ausnahmen für Wissenschaft und Bildung. Insbesondere ist ab kommendem Jahr das Kopierverbot bei rechtswidrigen Vorlagen auf unrechtmäßig online angebotene Medien erweitert worden.
News Redaktion am 04.10.2007, 12:17 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
Das Rechtsverständnis im Hause Sony ist immer noch recht bizarr. Die Chefanklägerin Sonys, Jennifer Pariser, erklärte im Zeugenstand eines Filesharing-Verfahrens, dass jeder ein Dieb sei, der eine Kopie eines gekauften Tracks anfertigt. Womit sie vermutlich jeden Kunden als Kriminellen tituliert, der je ein MP3-File oder eine CD gekauft hat und einen mobilen Player besitzt.
News Redaktion am 21.09.2007, 15:02 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
Nicht viel neues von der Urheberrechtsfront: den zweiten Korb der Urheberrechtsnovelle nickte der Bundesrat heute ab. Festgeschrieben werden ab 2008 Abgaben für Leermedien und Geräte, das Verbot von Kopierschutzknackern und ein weiter gefasstes Verbot von Kopien aus "offensichtlich rechtswidrigen" Quellen.
News Redaktion am 11.07.2007, 10:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Fair Use ist ein US-amerikanisches Prinzip, in Deutschland sind die passendsten Gegenstücke die Privatkopie, das Recht zu Text- und Bildzitat sowie die Freiheit der Kunst zu abgeleiteten Werken, Persiflagen, Satiren und ähnlichem. Der Geist: auch urheberrechtlich geschützte Werke sind unter bestimmten Bedingungen ohne Einverständnis der Rechteinhaber in Grenzen nutzbar. Nachdem die UN ihren Tag des geistigen Eigentums regelmäßig feiert, ist ein Tag der Würdigung dieser Rechte mehr als notwendig.
News Redaktion am 30.03.2007, 13:35 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die "Sue 'em all"-Strategie der IFPI geht auf - behauptet zumindest der Verband der Phonoindustrie selbst. Die Zahl der illegalen Downloads sei von rund 600 Mio. 2006 auf 374 Mio. im Jahr 2006 gesunken, so die IFPI. Grund für die - wenig plausible - Abnahme seien die über 15.000 Klagen gegen Filesharer in Deutschland. Das Netzwerk FairSharing protestiert gegen die IFPI-Strategie und insbesondere gegen die Ankündigung, verstärkt an Schulen Präsenz zu zeigen.
News Redaktion am 22.01.2007, 17:36 Uhr - 43 Reaktionen im gulli:Board
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) hält das Verbot von Sicherheitskopien für Spiele für illegal. Einige Game-Hersteller erlauben die private Kopie nicht. Daher wurde vom vzbv eine Abmahnung gegen EA, Blizzard Entertainment und Take 2 Interactive eingereicht.
News Redaktion am 10.01.2007, 11:06 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Zuerst das Positive: im Regierungsprogramm der Großen Koalition in Österreich wurde das Recht auf Privatkopie verankert. Ebenso geplant sind indessen der Ausbau der biometrischen Erfassung der Bevölkerung, Videoüberwachung, verstärkter Jugendschutz im Spielbereich und die Einführung einer Sexualstraftäterdatei.
News Redaktion am 04.12.2006, 12:56 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Dass Bundesjustizministerin Brigitte Zypries als Schirmherrin des Wettbewerbs "Die Idee" auftritt, stößt wohl nicht nur der deutschen Piratenpartei sauer auf. Initiiert wird die Aktion zur Stärkung des "Geistigen Eigentums" von Microsoft Deutschland. Damit ließe sie sich wie bereits schon bei der Kampagne "Kopien brauchen Originale" des Justizministeriums vor den Marketing-Karren einiger Lobbyisten spannen
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.