
Robert Clausen am 03.05.2012, 19:13 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Nichtregierungsorganisation Reporter ohne Grenzen hat am heutigen Donnerstag, dem Internationalen Tag der Pressefreiheit, die größten Feinde der Pressefreiheit bekanntgegeben. Die Organisation verurteilt scharf die Gewalt gegen Journalisten und appelliert an verschiedene Institutionen, Journalisten besser zu schützen.
Annika Kremer am 02.05.2012, 23:20 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Anlässlich des Welttags der Pressefreiheit am morgigen Donnerstag fordert der Deutsche Journalisten Verband (DJV) die europäischen Politiker auf, der Presse- und Meinungsfreiheit in den einzelnen Mitgliedsstaaten der EU mehr Beachtung zu schenken. Die Pressefreiheit als grundlegende Voraussetzung der Demokratie müsse einen höheren Stellenwert erhalten, fordert die Journalisten-Vereinigung.
Annika Kremer am 19.04.2012, 21:13 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Das EU-Parlament will Regeln für den Export von Zensur- und Überwachungstechnologie an autoritäre Regimes aufstellen und derartige Geschäfte künftig strenger überwachen. Dies geht aus einer am gestrigen Dienstag verabschiedeten Resolution hervor. So soll es leichter werden, EU-Unternehmen, die derartige Software anbieten, zur Rechenschaft zu ziehen.
Annika Kremer am 04.04.2012, 14:14 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Icelandic Modern Media Initiative, das 2010 gestartete isländische Gesetzespaket für eine größere Meinungs- und Pressefreiheit, erzielte kürzlich einen weiteren Erfolg im EU-Parlament. Dies teilte Birgitta Jonsdottir, isländische Parlamentarierin und eine der Initiatorinnen der IMMI, in ihrem offiziellen Blog mit.
Annika Kremer am 12.03.2012, 23:03 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Zum Welttag gegen Internetzensur am heutigen 12. März veröffentlicht die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) den aktuellen Bericht über die "Feinde des Internets". Dieser listet Staaten mit "massiver Online-Überwachung" auf und dokumentiert deren Kontroll- und Zensurmaßnahmen.
Robert Clausen am 22.02.2012, 10:03 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Anscheinend haben ZDF und ARD im Zuge der außergerichtlichen Einigung vor, sich mit ihren Online-Angeboten nur noch auf Videos und Audiobeiträge zu beschränken. Texte und Artikel sollen nach Absprache mit den Zeitungsverlegern nicht mehr veröffentlicht werden. Der Deutsche Journalistenverband (DJV) spricht sich in einer Pressemitteilung dagegen aus.
Annika Kremer am 16.02.2012, 17:48 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die auf Internet-Freiheiten spezialisierte Bürgerrechts-Organisation "Electronic Frontier Foundation" (EFF) stellte kürzlich ihr neues Projekt "Bloggers under Fire" vor. Dieses soll Internetnutzer für Repression gegen Internet-Nutzer, Blogger und Bürgerjournalisten sensibilisieren. So gibt es unter anderem eine Landkarte mit dokumentierten Fällen "bedrohter Netizens".
Annika Kremer am 08.02.2012, 16:58 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Der US-amerikanische Fotojournalist Carlos Miller wurde festgenommen, als er die Räumung des "Occupy Miami"-Protestcamps filmte. Das Videomaterial auf seiner Kamera, einschließlich der Dokumentation seiner Festnahme, wurde gelöscht. Miller gelang es jedoch später, das Video wiederherzustellen.
Annika Kremer am 25.01.2012, 16:51 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) gab am heutigen Mittwoch zum zehnten Mal die jährliche Rangliste der Pressefreiheit heraus. Dabei stellt man fest, dass die Aufstände in der arabischen Welt die Rangliste massiv veränderten. Deutschland verbesserte sich um einen Platz auf Rang 16 weltweit und blieb somit im Mittelfeld der EU-Staaten.
Annika Kremer am 11.01.2012, 13:52 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die US-Armee verfolgte die Online-Berichterstattung über die im Dezember abgehaltene Anhörung des mutmaßlichen Whistleblowers Bradley Manning offenbar genau. Sowohl klassische Medien als auch Social-Media-Dienste analysierte die Army darauf, ob und wie über die Anhörung berichtet wurde. Das Fazit: die Berichterstattung scheine "negativ", sei aber "ausgeglichen und faktenbasiert" gewesen.
Annika Kremer am 06.01.2012, 22:00 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die Pressefreiheits-Organisation "Reporter ohne Grenzen" (ROG) verurteilt das jüngst in Weißrussland verabschiedete Gesetz, das die Nutzung ausländischer Internet-Ressourcen stark einschränkt und die Überwachung der Internetnutzer im Land verstärkt. ROG bezeichnet das Gesetz als "Überlebensreflex" eines geschwächten Regimes.
Robert Clausen am 23.12.2011, 18:05 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" zieht Bilanz: Im Jahr 2011 wurden 66 Journalisten getötet. Das sind neun mehr als im Vorjahr. Auch die Zahl von gewaltsamen Übergriffen auf Pressemitarbeiter stieg an. Ein Faktor für diesen Anstieg ist der Arabische Frühling.
Annika Kremer am 11.12.2011, 03:04 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Bei der bevorstehenden Anhörung des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning wird es offenbar strenge Auflagen für Pressevertreter und neugierige Bürger, die der Verhandlung beiwohnen wollen, geben. Mannings Unterstützer kritisieren, kritische Berichterstatter würden durch die Regeln in ihrer Arbeit behindert.
Annika Kremer am 08.12.2011, 03:03 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Das Bundesverfassungsgericht traf heute die Entscheidung, die 2007 verabschiedete Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung nicht zu beanstanden. Dies mag juristisch einwandfrei sein - für die Bürgerrechte ist es äußerst bedenklich. Und es zeigt, dass das Bundesverfassungsgericht nicht die Rolle spielen kann und sollte, die einige Aktivisten ihm zudenken wollen. Ein Kommentar.
Annika Kremer am 07.12.2011, 16:17 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Im Jahr 2007 trat ein neues Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung in Kraft. Gegner sahen dieses als unverhältnismäßigen Eingriff in die Bürgerrechte und legten Verfassungsbeschwerde ein. Diese wurde am heutigen Mittwoch jedoch abgelehnt. Der Gesetzgeber habe den "absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung" ausreichend geschützt, so die zuständigen Richter.
Annika Kremer am 26.11.2011, 19:55 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Whistleblowing-Website WikiLeaks plant offenbar großes. Über den Kurznachrichten-Dienst Twitter kündigte ein Sprecher des Projekts eine Pressekonferenz für den 1. Dezember an, auf dem unter anderem das neue System zum Einreichen sensibler Dokumente vorgestellt werden soll. Dieses soll nach Ansicht der Aktivisten "eine neue Phase für WikiLeaks" einläuten.
Annika Kremer am 16.11.2011, 15:44 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Nach der Räumung des "Occupy Wall Street"-Protestcamps im New Yorker Zuccotti Park häufen sich Beschwerden darüber, dass die Polizei die Berichterstattung von den Protesten behinderte. Die Journalisten-Vereinigung "Committee to Protect Journalists" (CPJ) äußert sich "besorgt" über Berichte, Journalisten seien im Umfeld der Proteste misshandelt und bei der Arbeit behindert worden.
Klaus Müller am 05.10.2011, 14:14 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Aus Protest gegen ein geplantes Gesetz der italienischen Regierung haben die Betreiber der italienischen Wikipedia-Version die Seite abgeschaltet. Das "DDL Intercettazioni" (Abhörgesetz) verpflichtet die Betreiber von Webseiten, inhaltliche Korrekturen an Beiträgen vorzunehmen, wenn dies verlangt wird. Hierfür haben sie 48 Stunden Zeit - anderenfalls droht eine Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro.
Annika Kremer am 24.09.2011, 19:52 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Der Chefredakteur des arabischen Nachrichtensenders "Al Jazeera" trat vergangene Woche zurück , nachdem herausgekommen war, dass er Berichte über den Irak-Krieg auf Druck der USA hin manipuliert hatte. Die Manipulationen kamen durch die von WikiLeaks veröffentlichten "Cablegate"-Diplomaten-Depeschen ans Tageslicht.
Annika Kremer am 24.09.2011, 01:53 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Frank La Rue, UN-Sonderberichterstatter für Meinungs- und Pressefreiheit, nahm auf einer Menschenrechtskonferenz der Stadt Nürnberg am gestrigen Freitag unter Anderem zur Whistleblowing-Plattform WikiLeaks Stellung. La Rue verteidigte WikiLeaks und dessen Enthüllungen und äußerte die Einschätzung, dass die Leaks die nationale Sicherheit der USA nicht gefährdet hätten.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.