
Annika Kremer am 03.02.2012, 01:46 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) kritisiert die Entscheidung des Microblogging-Dienstes Twitter, künftig nationen-basierte Filter einzuführen, mit denen Tweets oder ganze Benutzer-Accounts auf Gerichtsbeschluss hin für die Bewohner bestimmter Nationen gesperrt werden können. Twitter übernehme eine Verantwortung, der es nicht gerecht werden könne, so die Befürchtung.
Annika Kremer am 03.12.2011, 17:15 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die europäische Union (EU) hat den Export von Überwachungs-Technologie nach Syrien untersagt. Das erklärte die EU in einer Pressemitteilung. Neben diesem Embargo wurde auch andere Sanktionen gegen Syrien beschlossen. Zu dem Exportverbot für Überwachungstechnologie kam es, nachdem sich Berichte über die Nutzung solcher Technologie durch das autoritäre Regime häuften.
Annika Kremer am 30.11.2011, 17:08 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Über 50 EU-Parlamentarier unterschrieben einen an ranghohe US-Offizielle adressierten offenen Brief, der die schlechte Behandlung des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning in der Untersuchungshaft anprangert und ein privates Gespräch des UN-Sonderberichterstaters Juan Mendez mit Manning fordert.
Annika Kremer am 20.10.2011, 22:05 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Der UN-Sonderberichterstatter für Folter, Juan Mendez, sprach am vergangenen Dienstag über seine Bemühungen, ein vertrauliches Treffen mit dem mutmaßlichen Whistleblower Bradley Manning zu erwirken. Mendez bestätigte Berichte, denen zufolge die USA bislang ein derartiges Treffen strikt ablehnen. Er kündigte außerdem einen Bericht über Mannings Fall an, der in Kürze veröffentlicht werden soll.
Annika Kremer am 04.10.2011, 17:58 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Die "Convention on Cluster-Munitions" (CCM), die die umstrittenen Cluster-Bomben ächtet, war offenbar ein erheblicher Streitpunkt zwischen den USA und vielen ihrer Alliierten. Das geht aus geleakten diplomatischen Depeschen hervor. Auch Deutschland wurde wegen seiner Befürwortung der Konvention mehrfach von den USA kritisiert. Zudem wurde versucht, die Auslegung des Abkommens zu beeinflussen.
Annika Kremer am 27.09.2011, 12:44 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die von WikiLeaks veröffentlichten Cablegate-Depeschen enthalten Informationen über Khaled Samy Abdallah Ismail, einen unter einer psychischen Krankheit leidenden ägyptisch-kanadischen Mann, dessen Rechte die USA anscheinend massiv verletzten. Im Jahr 2006 wurde Ismail in Afghanistan festgenommen. Er wurde anschließend über 18 Monate lang in einem von den USA betriebenen Gefängnis festgehalten.
Annika Kremer am 15.07.2011, 11:58 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Juan Mendez, UN-Sonderermittler zum Thema Folter, darf nach wie vor nicht unter vier Augen mit dem mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning sprechen. Mendez wirft den USA vor, mit der Weigerung, ihm ein solches Gespräch zu ermöglichen, UN-Regeln zu verletzen. Mendez soll Vorwürfen nachgehen, dass Manning vor seiner Verlegung nach Fort Leavenworth in Quantico misshandelt wurde.
Klaus Müller am 09.06.2011, 10:47 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Vor wenigen Tagen sorgte ein UN-Bericht zum Three-Strikes-Gesetz für Wirbel. Nachdem aus Neuseeland erst positive Stimmen zum Bericht zu hören waren, hat der neuseeländische Justizminister nun erklärt, dass es "keine erneute Prüfung" des Gesetzes geben wird.
Klaus Müller am 07.06.2011, 11:43 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Nach den jüngsten Berichten zu Three-Strikes-Gesetzen, die Anschlussinhabern im Falle mehrfacher Urheberrechtsverletzung den Internetzugang kappen, rudert der erste Verband zurück. Die australische Music Industry Piracy Investigations (MIPI) hat erklärt, dass man hart gegen Urheberrechtsverletzer vorgehen muss. Aber nicht mit Verbindungstrennungen.
Annika Kremer am 17.05.2011, 13:18 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) befürchtet, dass Regierungen zuviel Kontrolle über die Kommunikation im Internet ausüben. Die kürzlich mit Hilfe von Social Media gewonnenen neuen Freiheiten in vielen Ländern stünden "auf Messers Schneide", so ein aktueller Bericht. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens startete AI daher eine Kampagne für mehr Freiheit im Internet.
Annika Kremer am 29.04.2011, 11:47 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der US-Soldat und mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning wird künftig nicht mehr isoliert inhaftiert sein. Wie am heutigen Freitag bekannt wurde, hat das zuständige medizinische Personal des Militärgefängnisses in Fort Leavenworth die medizinischen und psychologischen Untersuchungen abgeschlossen und daraufhin erklärt, dass Manning Kontakt zu anderen Gefangenen haben darf.
Annika Kremer am 26.04.2011, 23:29 Uhr - 23 Reaktionen im gulli:Board
Zahlreiche Medien-Organisationen sind momentan damit beschäftigt, die von WikiLeaks und einigen anderen Publikationen veröffentlichten Guantanamo-Dokumente zu sichten und zu analysieren. Dabei wird ein Dokument momentan besonders viel diskutiert: die von der New York Times veröffentlichte "Matrix of Threat Indicators" (Matrix von Bedrohungsindikatoren).
Annika Kremer am 25.04.2011, 13:49 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Pünktlich zum Ostermontag macht die Whistleblowing-Website WikiLeaks erneut Schlagzeilen. Man begann mit der seit Monaten angekündigten Veröffentlichung eines Stapels geheimer Militär-Dokumente, die Informationen über die Mehrzahl der im US-Gefangenenlager Guantanamo Bay auf Kuba internierten Menschen beinhalten. Dabei arbeitet man wieder mit einer Reihe von Medienpartnern zusammen.
Annika Kremer am 21.04.2011, 22:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Familie des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning begrüßt dessen gestern erfolgte Verlegung von Quantico, Virginia, nach Fort Leavenworth, Kansas. Die Familie erhofft sich von dem angeblich besser auf lange Untersuchungshaft ausgerichteten Militärgefängnis in Kansas bessere, offenere Haftbedingungen und insbesondere mehr Sozialkontakte für den angeblichen Whistleblower.
Annika Kremer am 20.04.2011, 15:22 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Der mutmaßliche WikiLeaks-Informant Bradley Manning soll aus dem Militärgefängnis in Quantico, Virginia, nach Fort Leavenworth in Kansas verlegt werden. Die offizielle Begründung ist, dass Fort Leavenworth besser auf eine lang andauernde Untersuchungshaft - wie bei Manning der Fall - vorbereitet ist. Zudem soll Medienberichten zufolge Mannings Geisteszustand untersucht werden.
Annika Kremer am 15.04.2011, 14:16 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Das "Bradley Manning Support Network" zeigt sich ermutigt von dem steigenden Interesse am Schicksal des Soldaten und mutmaßlichen Whistleblowers. In den letzten Wochen war national wie international verstärkt Kritik an der Behandlung Mannings durch die US-Behörden, insbesondere seine Unterbringung in weitgehender Einzelhaft, laut geworden. Die Unterstützung für Manning wachse, so die Aktivisten.
Annika Kremer am 14.04.2011, 17:38 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der demokratische Kongressabgeordnete Dennis Kucinich bemühte sich mehrfach darum, den mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning im Rahmen eines "offiziellen Besuchs" im Militärgefängnis sprechen zu dürfen. Dies wurde von der US-Regierung stets abgelehnt. In der Online-Zeitung "Huffington Post" berichtet Kucinich nun über seine diesbezüglichen Erlebnisse.
Annika Kremer am 12.04.2011, 16:26 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Ein UN-Sonderberichterstatter für Folter, Juan Mendez, hat die USA offiziell gerügt. Mendez hatte sich darum bemüht, ein vertrauliches Gespräch mit dem inhaftierten mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning führen zu dürfen. Dies war durch die US-Behörden mehrfach abgelehnt worden. Mendez' Schritt gilt als äußerst selten, vor allem gegenüber einem demokratischen Land.
Annika Kremer am 11.04.2011, 23:56 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Eine aktuelle ePetition der Aktivisten-Website "Avaaz.org" fordert ein Ende der "Folter, Isolation und öffentlichen Erniedrigung" des mutmaßlichen WikiLeaks-Informanten Bradley Manning. Die Petition wendet sich an US-Präsident Obama, Außenministerin Hillary Clinton und Verteidigungsminister Robert Gates. Es haben bereits über 400.000 Menschen aus aller Welt unterzeichnet.
Timm Pawlik am 09.04.2011, 20:26 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
In ihrem Bericht zur Lage der Menschenrechte auf der Welt kritisiert die US-Regierung das Vorgehen von Nationen wie Saudi-Arabien und China bezüglich deren Verständnis von Meinungsfreiheit. Außerdem rügt der Bericht etliche Nationen, die ihren Bürgern den freien Zugang zum Internet verwehren. In Europa werden Russland und Weißrussland für ihren Umgang mit Regimekritikern angeprangert.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.