
Robert Clausen am 29.03.2012, 23:26 Uhr - 72 Reaktionen im gulli:Board
Ein auf Facebook gestarteter Online-Flashmob gegen die Facebookseite der NPD war offenbar erfolgreich. In dem sozialen Netzwerk wurde zu massenhaftem Melden der Seite aufgerufen, um eine Löschung zu erzwingen. Am späten Nachmittag dann war die Facebookseite nicht mehr erreichbar.
Robert Clausen am 28.02.2012, 21:52 Uhr - 61 Reaktionen im gulli:Board
Wie aus einem Bericht der Menschenrechtsorganisation Amnesty International hervorgeht, unterdrückt das iranische Regime offenbar die Opposition stärker als bisher. Grund dafür sind wahrscheinlich die anstehenden Parlamentswahlen am Freitag. Dabei wird vor allem auch gegen Netzaktivisten vorgegangen.
Annika Kremer am 16.02.2012, 17:48 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die auf Internet-Freiheiten spezialisierte Bürgerrechts-Organisation "Electronic Frontier Foundation" (EFF) stellte kürzlich ihr neues Projekt "Bloggers under Fire" vor. Dieses soll Internetnutzer für Repression gegen Internet-Nutzer, Blogger und Bürgerjournalisten sensibilisieren. So gibt es unter anderem eine Landkarte mit dokumentierten Fällen "bedrohter Netizens".
Annika Kremer am 13.02.2012, 21:24 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Deutsche Welle (DW) und Reporter ohne Grenzen (ROG) vergeben auch in diesem Jahr wieder den "Reporters Without Borders Award" für Blogs, die sich in herausragender Weise für freie Meinungsäußerung einsetzen. Derzeit werden Nominierungen für den Preis gesammelt.
Annika Kremer am 08.02.2012, 16:29 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Aktivisten für digitale Bürgerrechte sind sich nach wie vor uneinig über die Bedeutung der kürzlich vom Microblogging-Dienst Twitter bekannt gegebenen Entscheidung, Inhalte zukünftig auf Länder-Basis zu filtern. Bei einer Diskussion am gestrigen Dienstag gab es sowohl Pro- als auch Contra-Stimmen zu dem neuen Modell.
Annika Kremer am 03.02.2012, 01:46 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) kritisiert die Entscheidung des Microblogging-Dienstes Twitter, künftig nationen-basierte Filter einzuführen, mit denen Tweets oder ganze Benutzer-Accounts auf Gerichtsbeschluss hin für die Bewohner bestimmter Nationen gesperrt werden können. Twitter übernehme eine Verantwortung, der es nicht gerecht werden könne, so die Befürchtung.
Annika Kremer am 02.02.2012, 19:47 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Auf einer Medien-Konferenz am vergangenen Dienstag verteidigte Twitter-CEO Dick Costolo die Entscheidung seines Unternehmens, Nachrichten von Nutzern des Microblogging-Dienstes künftig auf Gerichtsbeschluss hin für Benutzer aus bestimmtenNationen zu sperren. Twitter habe keine andere Wahl gehabt, als dieses Zugeständnis zu machen, so Costolo.
Annika Kremer am 31.01.2012, 20:27 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Die Verbrennung einer US-Flagge im Rahmen der "Occupy Oakland"-Proteste bringt in den USA die kontroverse Diskussion über die Flaggenverbrennung als Akt des Protestes wieder ins öffentliche Bewusstsein. Sowohl Beobachter als auch die Occupy-Bewegung selbst sind sich uneinig über diese symbolische Protest-Handlung.
Annika Kremer am 30.01.2012, 21:52 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Regierung Thailands unterstützt offiziell die Pläne des Microblogging-Dienstes Twitter, Inhalte auf richterliche Anordnung hin für die Bewohner bestimmter Nationen zu filtern. Ein Regierungssprecher bezeichnete die Entscheidung der Twitter-Verantwortlichen als "willkommenen Schritt". Thailand ist dafür bekannt, in großem Maße unerwünschte Inhalte zu entfernen.
Annika Kremer am 29.01.2012, 21:59 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Die geplanten nationalen Filter des Microblogging-Dienstes Twitter sorgen für heftige und kontroverse Diskussionen. Auch Aktivisten melden in dieser Debatte sich zu Wort. So veröffentlichten die US-amerikanische Bürgerrechts-Organisation "Electronic Frontier Foundation" (EFF) sowie das Journalisten-Netzwerk "Reporter ohne Grenzen" (ROG) ausführliche Stellungnahmen zu Twitters Entscheidung.
Annika Kremer am 27.01.2012, 15:07 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Der Microblogging-Dienst Twitter plant die Einführung länderspezifischer Filter, die illegale Inhalte blockieren sollen. Das teilte das Unternehmen am gestrigen Donnerstag mit. Twitter-Nutzer sind empört und sprechen von "Zensur". Die Enttäuschung über diesen Schritt ist groß, war der Dienst doch in der Vergangenheit ein wichtiges Werkzeug für Aktivismus und sogar Revolutionen.
Julian Wolf am 09.12.2011, 16:44 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Der Europarat beurteilt die Meinungsfreiheit im Netz in einer jüngsten Entschließung als schützenswert. So seien die natürlichen Grundrechte im Internet Bedrohungen seitens der ISPs und Betreiber ausgesetzt, da diese nicht vor politischem Druck geschützt sind. Künftig will die EU-Politik mehr Wert darauf legen, das Internet vor zensierender Einflussnahme zu bewahren.
Annika Kremer am 04.12.2011, 12:38 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
In Russland finden am heutigen Sonntag Parlamentswahlen statt. Im Umfeld dessen wurden populäre Websites, die Kritik an den momentanen Machthabern übten, offenbar zum Ziel von Hackerangriffen. Der Chefredakteur des regierungskritischen Radiosenders Echo Moskau, Alexej Wenediktow, äußerte die Vermutung, dass so Berichte über Unregelmäßigkeiten bei den Wahlen unterdrückt werden sollen.
Annika Kremer am 22.11.2011, 13:38 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Aktivisten von Anonymous Austria werden offenbar der Volksverhetzung verdächtigt. Grund sind wahrscheinlich provokante Aussagen im IRC-Channel der östereichischen Untergruppe des Online-Kollektivs. Anon Austria spricht von einer Einschüchterungskampagne der Behörden und vermutet einen Zusammenhang mit dem Einsatz des Kollektivs gegen die Vorratsdatenspeicherung.
Lothar Serra Mari am 27.09.2011, 18:27 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Nach Ansicht des Oberlandesgerichts Hamm ist die Anonymität im Internet durch das Grundgesetz geschützt. Damit schützt das OLG in einem Urteil vom 08. August 2011 die Identität eines Internetnutzers, der auf einer Bewertungsplattform für Ärzte eine negative Kritik hinterließ. Der kritisierte Arzt hat nach Ansicht des Gerichts kein Recht darauf, Auskunft über die Identität des Autors zu erhalten.
Julian Wolf am 15.09.2011, 19:20 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Das Veröffentlichen von personenbezogenen Daten in Internet-Foren ist durch ein öffentliches Interesse gerechtfertigt, auch wenn die betroffene Person nicht mit der Publizierung einverstanden ist. Dies hat das Oberlandesgericht Hamburg jüngst in einem Berufungsverfahren entschieden.
Klaus Müller am 12.08.2011, 18:46 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die spanische Regierung hat Google angewiesen, die Daten von 90 Privatpersonen zu löschen. Diese Personen hatten sich bei der spanischen Datenschutzbehörde beschwert, dass ihre Daten ungewollt in den Suchergebnissen zu finden sind. Google hat sich bisher geweigert die Einträge zu löschen. Ein Gericht muss den Sachverhalt nun klären.
Annika Kremer am 17.05.2011, 13:18 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Menschenrechts-Organisation Amnesty International (AI) befürchtet, dass Regierungen zuviel Kontrolle über die Kommunikation im Internet ausüben. Die kürzlich mit Hilfe von Social Media gewonnenen neuen Freiheiten in vielen Ländern stünden "auf Messers Schneide", so ein aktueller Bericht. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens startete AI daher eine Kampagne für mehr Freiheit im Internet.
Julian Wolf am 11.04.2011, 17:50 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Der Bundesgerichtshof hat seine Urteilsbegründung im Rechtsstreit zwischen Heise und Vertretern der Musikindustrie vorgelegt. Demnach sei die Publizierung eines Hyperlinks zum Hersteller von rechtlich zweifelhafter Software rechtlich einwandfrei, gerade wenn sie „einzelne Angaben des Beitrags belegen oder diese durch zusätzliche Informationen ergänzen sollen“, heißt es in der Urteilsbegründung.
Annika Kremer am 16.03.2011, 17:35 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die isländische Parlamentsabgeordnete und ehemalige WikiLeaks-Aktivistin Birgitta Jonsdottir nimmt in ihrem Blog ausführlich Stellung zur kürzlichen Entscheidung des US-Gerichts bezüglich des "Twittergate"-Falles. Die zuständige Richterin hatte entschieden, dass Twitter die Daten mehrerer WikiLeaks-Unterstützer - darunter die von Jonsdottir - an das US-Justizministerium herausgeben muss.
Lars Sobiraj am 27.05.2012, 22:12 Uhr
Schon bald geht die erste Folge der neuen Videointerview-Reihe digitalKULTUR.TV online. Unsere Welt wird immer mehr von Technik dominiert. Beherrschen wir sie aber in der gleichen Weise, wie sie unser Leben beeinflusst? Hier kommen Fachleute zu Wort, die alle Zusammenhänge leicht verständlich und prägnant auf den Punkt bringen.
Julian Wolf am 27.05.2012, 21:08 Uhr
Die amerikanische Fluglinie „American Airlines“ muss sich aktuell gegen Vorwürfe wehren, das Unternehmen benachteilige Kunden mit bestimmten moralischen Ansichten. Weil eine Passagierin auf ihrem T-Shirt den Spruch „If I wanted the government in my womb, I’d f*ck a senator“ trug, konnte sie nicht an Bord ihres Anschlussfliegers.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.