
Lars Sobiraj am 08.05.2012, 11:18 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Kim Schmitz, der Gründer des wegen Urheberrechtsverletzungen geschlossenen Filehosters Megaupload, nimmt sich zusammen mit dem Formel 1-Piloten Kimi Raikkonen selbst aufs Korn. Beide haben einen Rapsong veröffentlicht. Schmitz hatte dem Chef der neuseeländischen Partei ACT Geld gespendet. Momentan wird die Legalität der anonymen Spende geprüft, zu der man ihn laut seiner Aussage aufgefordert hat.
Lars Sobiraj am 07.05.2012, 15:25 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Der populäre Speicherdienst Dropbox könnte möglicherweise auf Dauer zu einem Konkurrenten von Rapidshare, Netload, Uploaded.to oder anderen Sharehostern werden. Seit ein paar Tagen kann man dort gestreamte Filme, Dateien und ganze Ordner öffentlich machen und diese Dritten anbieten. Bislang war der Austausch nur im stark begrenzten Ausmaß registrierten Nutzern möglich.
Lars Sobiraj am 29.04.2012, 16:10 Uhr - 32 Reaktionen im gulli:Board
Da klingelt die Kriegskasse des Filehosters. Megaupload-Gründer Kim "Dotcom" Schmitz erhält Gelder und PKWs im Wert von mindestens 750.000 Dollar zugesprochen. Dies hat kürzlich das zuständige Gericht in Neuseeland entschieden. Für die Angeklagten ist dies ein wichtiges Urteil. Denn damit können die früheren Betreiber des Filehosters endlich die Kostennoten ihrer Anwälte begleichen.
Lars Sobiraj am 21.04.2012, 15:28 Uhr - 52 Reaktionen im gulli:Board
Aufgrund mehrerer Verfahrensfehler wird es möglicherweise in den USA zu keinem Gerichtsverfahren gegen den Filehoster Megaupload kommen. Ein Richter gab gegenüber den Anwälten von Megaupload bekannt, dass es nach seiner Ansicht zu keinem US-Gerichtsverfahren kommen wird. Dem US-Justizministerium und dem FBI sind offenbar gleich mehrere kritische Fehler unterlaufen.
Lars Sobiraj am 18.04.2012, 12:30 Uhr - 44 Reaktionen im gulli:Board
Die Betreiber von Megaupload arbeiteten letztes Jahr bereits intensiv an der Gründung einer eigenen Aktiengesellschaft. Der Wert des künftigen Unternehmens wurde auf mehrere Milliarden US-Dollar geschätzt. Wirtschaftsprüfer hatten Megaupload unter Einhaltung ihrer Richtlinien bereits grünes Licht gegeben. Möglicherweise spielte dies beim Zeitpunkt des Busts ebenfalls eine entscheidende Rolle.
Lars Sobiraj am 16.04.2012, 15:04 Uhr - 48 Reaktionen im gulli:Board
Die US-amerikanische Rechtsanwaltskanzlei Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan beantragte letzte Woche die Verteidigung der Betreiber des Filehosters Megaupload. Allerdings wird von Seiten der US Justiz versucht zu verhindern, dass das dafür notwendige Kapital freigegeben wird. Sollte dies gerichtlich bestätigt werden, wäre eine effektive Verteidigung unmöglich.
Lars Sobiraj am 30.03.2012, 12:57 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Betreiber von Megaupload gaben bekannt, ihre Klage gegen die Universal Music Group (UMG) vorerst nicht weiter zu verfolgen. Derzeit liegt das Hauptaugenmerk der beauftragten Juristen auf der Verteidigung der Verantwortlichen des im Januar 2012 geschlossenen Filehosters. Nach Abschluss der Verfahren könne man juristische Konsequenzen gegen die UMG überdenken.
Annika Kremer am 27.03.2012, 17:48 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Ein US-Bundesrichter entschied am gestrigen Montag, dass der Internet-Gigant Google seinen Kunden über zwei gegen ihn gerichtete Anfragen der US-Behörden informieren darf. Der Öffentlichkeit darf Google diese Informationen allerdings nicht geben. Es wird vermutet, dass die Anfragen mit WikiLeaks im Zusammenhang stehen.
Lars Sobiraj am 23.03.2012, 19:48 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Carpathia Hosting konnte die 25 Petabyte von Megaupload bislang nicht löschen. Das Unternehmen verlangt nun aber vor Gericht eine zeitnahe Entscheidung. Man könne einerseits den Speicherplatz nicht für andere Kunden verwenden, weil mehrere Parteien Anspruch an den Daten erhoben hätten. Andererseits habe das Unternehmen seit dem Bust im Januar keinerlei Zahlungen mehr erhalten.
Julian Wolf am 18.03.2012, 13:30 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Der Gründer des nun geschlossenen Dateihosters Megaupload, Kim DotCom, könnte seine beschlagnahmten Wertsachen schon bald zurückerhalten. Grund ist ein falsch ausgefülltes Formular der zuständigen Polizei, das vom zuständigen Gericht jüngst für ungültig erklärt wurde. Fälschlicherweise gab man dem Beschuldigten nicht die Chance, sich vor Gericht bezüglich der Konfiszierung zu rechtfertigen.
Lars Sobiraj am 13.03.2012, 11:38 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Kim Schmitz, der ehemalige Geschäftsführer des Filehosters Megaupload behauptet, viele seiner Premium-Kunden waren Mitglieder der US-Regierung. Einige davon sollen sogar Mitglieder des US-Senats und des amerikanischen Justizministeriums gewesen sein. Die Rechtsanwälte des Unternehmens bemühen sich im Moment darum, dass nach dem Bust so viele Kunden wie möglich an ihre privaten Uploads gelangen.
Lars Sobiraj am 29.02.2012, 10:32 Uhr - 42 Reaktionen im gulli:Board
Zahlreiche neuseeländische Medien berichten, Kim Dotcom bleibt auf freiem Fuß bis zur Eröffnung seines Verfahrens im August. Die Staatsanwaltschaft hatte Bedenken geäußert, er könne sich nach Deutschland absetzen, um damit ein drohendes Auslieferungsverfahren in die USA zu umgehen. Die Berufung wurde vor wenigen Stunden abgelehnt. Nun wurden auch Ermittlungen gegen seine Ehefrau eingeleitet.
Lars Sobiraj am 18.02.2012, 22:22 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
Gegen den vor etwa einem Monat in Neuseeland festgenommenen Betreiber von Megaupload und weitere Verantwortliche wurden zusätzliche Anklagepunkte erhoben. Die neuen Vorwürfe lauten auf Betrug und Verletzung des Urheberschutzes. Vor allem habe man gegen die Uploader besonders attraktiver Dateien nichts unternommen, was beim Filehoster Megaupload zahlreiche Downloads nach sich zog.
Lars Sobiraj am 08.02.2012, 12:47 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Die Verhaftung der Megaupload-Betreiber scheint noch immer nachzuwirken. Nachdem vorgestern das Portal BTjunkie für immer seine Pforten geschlossen hat, erwägen die Administratoren von mindestens zwei weiteren großen Filesharing-Webseiten, ihr Angebot einzustellen. Das Vorgehen gegen Urheberrechtsverletzer gleiche nach Auskunft der zumeist US-amerikanischen Betreiber derzeit einer Hexenjagd.
Lars Sobiraj am 06.02.2012, 11:15 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Das BitTorrent-Portal BTjunkie zog heute aus Angst vor Klagen den Stecker. Eines der ältesten und größten BitTorrent-Portale ist somit Geschichte. Die Nutzer werden sich wie üblich auf die Webseiten der Konkurrenz verteilen. Offenbar fühlt man sich im Graubereich durch die Verurteilung der Pirate Bay-Betreiber in letzter Instanz und das harte Vorgehen gegen MegaUpload zunehmend verunsichert.
Annika Kremer am 03.02.2012, 22:20 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Schließung des Filehosters MegaUpload macht nach wie vor Schlagzeilen. Bemerkenswert ist dabei offenbar auch ein bislang eher weniger beachteter Aspekt: die Menge an Protokollen interner Kommunikationsvorgänge von MegaUpload, die das FBI ansammelte. Diese wurden aber offenbar auf einen korrekten Richterbeschluss hin erlangt.
Julian Wolf am 30.01.2012, 18:46 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Aktuellen Berichten zufolge könnte der ehemalige Filehoster Megaupload ab kommenden Donnerstag vollständig aus dem Netz gefegt werden. Da das Unternehmen seine Server durch Kontensperren nicht mehr bezahlen kann, denken die zuständigen Hoster über die Vernichtung sämtlicher hochgeladener Dateien nach. Gerade Personen, die den Service für legale Zwecke nutzten, würden so geschädigt werden.
Julian Wolf am 23.01.2012, 21:07 Uhr - 99 Reaktionen im gulli:Board
Die Schließung des Filehosters Megaupload scheint schwere Folgen für die gesamte Branche nach sich zu ziehen. Im Verlauf der letzten Stunden schlossen etliche weitere Dienste auf freiwilliger Basis ihr Geschäft. Unter anderem betroffen sind die Webseiten von Filesonic und x7. Uploaded.to begrenzte sein Geschäft jüngst ausschließlich auf Kunden außerhalb der Vereinigten Staaten.
Julian Wolf am 22.01.2012, 15:51 Uhr - 31 Reaktionen im gulli:Board
Der Filehoster Megaupload wurde am Donnerstag durch internationale Behörden vom Netz genommen. Viele Nutzer stellen sich nun die Frage, auf welchen Dienst sie nach der Schließung der Plattform wechseln sollen. Rapidshare.com zeigte sich in einem Interview mit Ars Technica unbeeindruckt von den rechtlichen Schritten gegen die ehemalige Konkurrenz.
Lars Sobiraj am 22.01.2012, 14:03 Uhr - 55 Reaktionen im gulli:Board
Die GVU und einige Internet-Portale versuchen seit ein paar Wochen das Gerücht zu streuen, dass die Nutzung von Streaming-Portalen strafbar und somit gefährlich sei. Man bezieht sich dabei auf eine einzelne Aussage des Richters, der in Leipzig über die Betreiber von kino.to geurteilt hat. Wir haben das Gerücht von RA Dr. Alexander Wachs prüfen lassen, der sich auf Urheberrecht spezialisiert hat.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.