
News Redaktion am 27.03.2009, 21:24 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Die Gründer des bekannten us-amerikanischen Anti-Piraterie-Unternehmens MediaDefender haben sich entschieden, das Unternehmen zu verlassen und ihre Fähigkeit anderweitig zu nutzen.
News Redaktion am 21.09.2008, 17:20 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Ein Jahr nach dem E-Mail-Leak bei MediaDefender eröffnen sich immer neue Details über das seriöse Unternehmen aus den USA. Es scheint nämlich, als ob MediaDefender während des Kampfes gegen illegales Filesharing auch in eigener Mission unterwegs war. Mithilfe von Porno-Fake-Files versuchte man, P2P-User zu zahlenden Pornokunden zu machen. Damit man selbst ein Stück vom Kuchen bekam, hatte man eine eigene Pornosite, für die man kräftig warb.
News Redaktion am 15.06.2008, 18:04 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Viele kennen die Machenschaften des Anti-Filesharing Dienstleisters MediaDefender (MD). Nach einem eher mäßigen Jahr soll jetzt der Aufschwung kommen. Das Unternehmen will ganz groß in die Werbebranche einsteigen und damit den Umsatz wieder ankurbeln. MD fordert nicht nur Werbeagenturen, sondern auch Plattenfirmen auf, Peer-to-Peer Programme zu verwenden. Zweck ist es, Millionen von legalen Musikdateien zu verbreiten. Alle sollen mit einer gehörigen Portion Werbung versehen sein und sich somit finanzieren.
News Redaktion am 04.06.2008, 11:17 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Es war ein sehr durchwachsenes Jahr für den Anti-Filesharing Dienstleister MediaDefender. Im vergangenen September wurde dem Unternehmen eine Datenbank voller interner Emails entwendet. Gefolgt von der DDoS-Attacke in der letzten Woche gegen Revision3. Somit ist es keine Überraschung, dass die Einnahmen des Unternehmens im Keller sind.
News Redaktion am 30.05.2008, 17:43 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der amerikanische Videodienst "Revision 3" durfte sich vergangenes Wochenende über eine unfreiwillige Auszeit freuen. Ursache hierfür war eine sogenannte Denial-of-Service (kurz DoS) Attacke, welche gegen das Portal durchgeführt wurde. Interessant dürfte jedoch der Urheber dieses Angriffs sein. Dabei handelt es sich nämlich um die allseits bekannten Piratenjäger von "MediaDefender".
News Redaktion am 30.05.2008, 15:16 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Der amerikanische Videodienst "Revision 3" durfte sich vergangenes Wochenende über eine unfreiwillige Auszeit freuen. Ursache hierfür war eine sogenannte Denial-of-Service (kurz DoS) Attacke, welche gegen das Portal durchgeführt wurde. Interessant dürfte jedoch der Urheber dieses Angriffs sein. Dabei handelt es sich nämlich um die allseits bekannten Piratenjäger von "MediaDefender".
News Redaktion am 27.02.2008, 10:24 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Im September letzten Jahres wurden rund 6.000 vertrauliche E-mails und zahlreiche Telefonmitschnitte der Antipiratenfirma MediaDefender von einem Hacker im Netz verteilt. Takedown-Aufforderungen an Google und andere Suchmaschinenbetreiber blieben ohne jeden Erfolg. Zahlreiche vertrauliche Informationen des Tochterunternehmens von ARTISTdirect deckten die Methoden des Unternehmens auf. Der bezifferbare Schaden belief sich schon damals auf über 800.000 US-Dollar. Nachdem der Kurs der Aktie dauerhaft am Boden blieb und den Ermittlern damit der Grund unter dem Boden weggezogen wurde, überlegt man jetzt gemeinsam mit einem Team von Beratern, welche Möglichkeiten zur Rettung der Firma verbleiben. Wenn keine neuen Investoren gefunden werden, müssen die Peer-To-Peer-Jäger eine Liquidation ins Auge fassen.
News Redaktion am 16.01.2008, 12:09 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Dieser Teenager hackte sich Ende 2006 erstmals in die Server der amerikanischen Firma ein, die eigentlich Unternehmen wie Sony, Universal, Activision und viele andere vor den Softwarepiraten der Welt beschützen sollte. Im Wettstreit um die Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Musikstücken und Filmen dürfte die Veröffentlichung des Hackers eine maßgebliche Rolle gespielt haben und noch immer spielen. Die Interna von MediaDefender haben die Strategien der Firma enthüllt und den Filesharern wichtige Informationen zu ihrem eigenen Schutz an die Hand gegeben. Der Teenager, der den Stein ins Rollen brachte, war vor kurzem bereit einem Journalisten des Magazins Portfolio Rede und Antwort zu stehen.
News Redaktion am 21.11.2007, 14:45 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Mitte September leckten um die 6.000 vertrauliche Emails der P2P-Ermittler MediaDefender ins Netz. Takedown-Forderungen unter anderem an Google waren nutzlos, zahlreiche vertrauliche Informationen des Unternehmens und seiner Klienten aus der Medienindustrie machten die Runde im Netz. Das kommt MediaDefender teuer zu stehen - über 800.000 Dollar Kosten sind so entstanden.
News Redaktion am 29.09.2007, 13:13 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Schon im April 2005 sagte die finnische Firma Viralg das Ende des nicht autorisierten Filesharings voraus. Bis zu 99 % könne man den illegalen Austausch von Dateien eindämmen. Mehr als zwei Jahre später werden nach wie vor Inhalte ohne registrierbare Probleme ausgetauscht. Von einer nahezu kompletten Blockade der Peer-To-Peer-Netzwerke innerhalb oder außerhalb der finnischen Landesgrenzen kann keine Rede sein. Jetzt dreht man bei Viralg den Spieß um und bietet anstatt den Rechteinhabern den Filesharern ihre Patente zum Kauf an.
News Redaktion am 28.09.2007, 14:28 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Wer den Schaden hat, braucht für den Spott normalerweise nicht zu sorgen. Dass ausgerechnet die selbsternannten Tauschbörsenwächter von MediaDefender bei Google um Löschung von Suchergebnissen zu ihren leckgeschlagenen internen Informationen löschen, tut genau das. Denn MediaDefender sollte wissen, dass ihre Sourcen und ihre Mailwechsel tausendfach in Tauschbörsen verteilt wurden und werden.
News Redaktion am 24.09.2007, 12:18 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die Piraterieverfolger von MediaDefender verzeichneten in den letzten Tagen einige peinliche Datenlecks: große Mengen an Emails, Mitschnitte von Telefonaten und zu guter Letzt der Quellcode der von MediaDefender verwendeten Software wurden im Netz publiziert. Zum Spott nun auch noch rechtlicher Ärger: Die Pirate Bay will Auftraggeber von MediaDefender verklagen.
News Redaktion am 19.09.2007, 12:17 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Der CCC wehrt sich aktuell gegen Anschuldigungen, er arbeite ausgerechnet mit MediaDefender zusammen. Das Unternehmen verbreitet Fakes in Tauschbörsen und verwendete dazu offenbar vor einiger Zeit einen offenen Tracker in einer IP-Range des CCC. In der Folge wurden IP-Ranges des CCC durch die Sicherheitssoftware PeerGuardian komplett ausgesperrt. Originelle Begründung: Im CCC sind Hacker, und Hacker machen böse Dinge.
News Redaktion am 17.07.2007, 08:49 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Der Einsatz einer modifizierten Version des BitTorrent-Clients ZipTorrent ist offensichtlich der neueste Streich der amerikanischen Firma MediaDefender im Kampf gegen die dortigen PeerToPeer-Netzwerke. Der gleichzeitige Einsatz hunderter solcher Programme kann Transfers in der Geschwindigkeit stark beeinträchtigen. Außerdem ist davon auszugehen, dass gleichzeitig fleißig die IPs der US-amerikanischen Filesharer gesammelt werden, um deren Daten gegen Bezahlung an die dortigen Rechteinhaber weiter zu reichen.
News Redaktion am 13.07.2007, 08:13 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Die schon häufiger in den USA in die Schlagzeilen geratene Firma MediaDefender hat jetzt aktuell die Domain P2P.net erworben. Noch letzte Woche hatte MediaDefender traurige Berühmtheit erlangt, indem man den browsenden Usern eine eigene BitTorrent-Seite vorgaukelte. Diese sollte die Besucher dazu animieren, auf Miivi.com Kinoblockbuster via P2P herunter zu laden. Da dieses Unternehmen im Auftrag der MPAA, BSA, RIAA und andere Organisationen tätig ist, muss man sich nicht lange fragen was mit den gesammelten IP-Adressen passieren soll.
News Redaktion am 09.07.2007, 17:53 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
16 Millionen Musikstücke will man vom Hip Hop Interpreten Plies über die P2P-Netzwerke in Übersee verteilen. Freunde des Künstlers sollten sich jetzt aber nicht zu früh freuen, denn es sollen unzählige Klone von nur wenigen Stücken des Künstlers verstreut werden. Und das nicht primär um auf seine Musik aufmerksam zu machen, sondern um das Einblenden von Werbefenstern für den Telefonanbieter Sprint auf zahllosen Computern zu ermöglichen.
News Redaktion am 04.07.2007, 11:36 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Und schon ist sie down: MediaDefender hatte auf miivi.com einen Videohoster aufgezogen, auf den Filme hochgeladen und aktuelle Blockbuster zu saugen waren. Das Anti-Piracy-Unternehmen fiel bereits durch die Verbreitung von Fake-Torrents und die Verseuchung von Tauschbörsen mit Werbefiles auf.
News Redaktion am 12.01.2007, 11:42 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Vor allem die verschenkte Bandbreite dürfte den Torrentuser ärgern, der auf einen der Fake-Torrents der MPAA hereinfiel. Download-Abbruch bei 90% oder ein kaputtes File stehen meist am Ende der Aktion, bei dem die Filmindustrie darüberhinaus fleißig IPs loggt. btjunkie.org haben analysiert, wie man die Fakefiles erkennt.
News Redaktion am 19.10.2006, 11:42 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Dass in den großen Tauschbörsen ihre Kunden unterwegs sind, wussten lange Zeit eigentlich alle - bis auf die Labels. Nun scheint sich eine Wende abzuzeichnen: die Tauschnetze wurden als Werbeplattform entdeckt, statt Fakedateien werden zunehmend Werbemittel gestreut. Nur wollen sich einige der neuen Filesharingfreunde noch nicht zu erkennen geben.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.