
News Redaktion am 11.02.2009, 15:51 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Sicherheitsforscher von Microsoft hoffen, das seit letztem Jahr schwer angeschlagene Srizbi-Botnet endgültig erledigt zu haben.
News Redaktion am 26.01.2009, 17:00 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem Takedown von McColo letztes Jahr scheint so gut wie alles wieder beim Alten zu sein. Das Botnet Mega-D ist wieder hyperaktiv, während Tratsch-Spammer die First Lady der USA als neue Figur entdeckt haben.
News Redaktion am 08.12.2008, 20:14 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Durch das Trennen des Hosting-Anbieters McColo vom Internet ging das weltweite Spam-Aufkommen um bis zu zwei Drittel zurück. Über die Server bei diesem Webhoster wurden zahlreiche Netzwerke ferngesteuert. Alles in allem ist dieser Schritt als ein spürbarer Schlag gegen die Spam-Verbreiter anzusehen. Eines der drei großen Botnetze namens Mega-D scheint nun wieder den Weg in den aktiven Betrieb gefunden zu haben.
News Redaktion am 27.11.2008, 16:26 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Über 90% der E-Mails sind Spam. Die Anzahl der weltweit versendeten Spam-Mails sank beträchtlich, nachdem vor zwei Wochen die Server des verdächtigen Web-Hosters McColo u.a. durch DDos-Angriffe lahm gelegt wurden. Nun steigt die Zahl der nervigen Spam-Emails wieder an. Wer spamt da eigentlich?
News Redaktion am 27.11.2008, 02:47 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Botnets, bestehend aus durch Schadsoftware übernommene und von Cyberkriminellen ferngesteuerten privaten Rechnern, spielen eine elementare Rolle für die Durchführung vieler illegaler Online-Aktivitäten wie Spam-Versand und DDoS-Angriffe. Immer wieder kommt es dabei vor, dass Botnets von ihren "Command and Control"-Servern getrennt werden, indem die Gegenseite (also IT-Sicherheitsfachleute und Ermittlungsbehörden) die Server vom Netz nehmen. Dieses Schicksal ereilte vor einer Weile auch das Srizbi-Botnet, dessen Maschinen (auch "Zombies" genannt) daraufhin wochenlang hilflos und untätig blieben. Srizbi jedoch schaffte, zumindest kurzfristig, die Rückkehr ins kriminelle Tagesgeschäft.
News Redaktion am 13.11.2008, 22:33 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Mit dem Spam-Aufkommen im Internet, das Mailboxen verstopft, Server an ihre Leistungsgrenzen bringt und den Benutzer mit Viagra-Werbung und Schlimmerem nervt, haben sich wohl die meisten Menschen, die regelmäßig im Netz unterwegs sind, mittlerweile abgefunden. Antispam-Experten können oft kaum mehr tun, als Schadensbegrenzung zu betreiben. Nun aber sieht es so aus, als wäre zumindest zeitweise ein für die Nutzer wirklich merkbarer Erfolg gegen die Spammer zustande gekommen: Nachdem ein zwielichtiges, offenbar stark als Spamschleuder missbrauchtes Webhosting-Unternehmen vom Netz genommen wurde, ging das insgesamte Spam-Aufkommen stark zurück.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.