
Julian Wolf am 11.01.2012, 19:25 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Ab morgen nimmt die Domain-Registrierungsstelle ICANN Anträge auf Top-Level-Domains mit individuellem Namen an. Bereits vor einigen Monaten gab es Hinweise über diese kleine Revolution im Internet. Künftig sollen die Endungen von Internetadressen hinter dem Punkt (.), nicht mehr an ein bestimmtes Land gebunden sein. Ab 2013 sind grundsätzlich auch Marken- oder Stadtnamen denkbar.
Julian Wolf am 07.12.2011, 20:31 Uhr - 35 Reaktionen im gulli:Board
Der Markenrechtsstreit zwischen Apple und dem chinesischen Konzern Proview hat ein vorläufiges Ende gefunden. Das US-Unternehmen hat im asiatischen Land nunmehr keine Rechte an dem Markennamen „iPad“. Proview hatte Apple verklagt, da man vor rund zehn Jahren bereits ein Produkt mit selbigen Namen anmeldete. Nun zielt der Kläger auf einen Schadensersatz in Höhe von 1,17 Milliarden Euro ab.
Annika Kremer am 01.03.2011, 01:04 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
WikiLeaks-Gründer Julian Assange hat seinen Namen vor rund zwei Wochen beim britischen "Intellectual Property Office" als Marke schützen lassen. Damit will er offenbar sicherstellen, dass nicht andere von der Nutzung seines Namens profitieren, ohne ihn zu beteiligen. Bei Prominenten ist ein solcher Schritt nicht ungewöhnlich.
News Redaktion am 18.07.2009, 21:09 Uhr - 48 Reaktionen im gulli:Board
In der Indie-Gamesszene macht sich derzeit ein Mann namens Tim Langdell wieder sehr unbeliebt, indem er Spiele abmahnen lässt, die den Begriff "Edge" im Titel tragen.
News Redaktion am 23.07.2008, 14:00 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das Republican National Committee und der T-Shirt-Drucker CaféPress haben sich über die Nutzung von Symbolen der republikanischen Partei geeinigt. Zuvor hatte das Organisationsgremium der Republikaner von CaféPress verlangt, das Elefanten-Logo der Party und das Akronym "GOP" (für Grand old Party) nicht weiter zu verwenden.
News Redaktion am 17.07.2008, 18:05 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Frankreich macht sich im Rahmen des "3-Strikes" Gesetzes zumindest unter den Filesharern keine neuen Freunde. Wie zu erwarten war, versucht man nun jedoch auch Druck auf die anderen EU-Mitglieder auszuüben, während Frankreich den Vorsitz im EU-Parlament innehat.
News Redaktion am 09.07.2008, 19:53 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Die Billigfluggesellschaft Ryanair geht gegenwärtig gegen das niederländische Portal Bravofly vor. Diesem wird vorgeworfen gegen das Urheberrecht von Ryanair zu verstoßen, indem man Informationen aus deren Homepage auslese und für sich selbst verwende.
News Redaktion am 08.07.2008, 17:42 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
NetNames nennt sich das Unternehmen, das einen Rundum-Service in puncto Schutz vor Online-Rufmord anbieten will. Die Firma hat sich dabei darauf spezialisiert, mithilfe einer eigenhändig entwickelten Software, der Führungsetage von Unternehmen mehr Möglichkeiten zu bieten, damit diese sich vor Diskreditierungen durch Dritte schützen können.
News Redaktion am 26.06.2008, 02:33 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
Während Googles Mail in den meisten Teilen der Welt unter dem Namenskürzel GMail firmiert, müssen Benutzer in Deutschland auf die längere Domain googlemail.com für ihre Adressen zurückgreifen. Grund ist ein Rechtstreit mit dem deutschen Mailanbieter gmail.de. Seit neuestem funktioniert in Deutschland auch die Domainweiterleitung von gmail.com auf Google Mail nicht mehr. Indes scheint der gmail.de-Markeninhaber eher zweifelhaftes Kapital aus der Namensähnlichkeit schlagen zu wollen.
News Redaktion am 17.04.2008, 19:18 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Die Volksrepublik China gilt als Hochburg kommerzieller Plagiate. An dem Plan, Produktpiraterie bis Ende 2007 auszumerzen, sind die Chinesen grandios gescheitert. Deshalb wollen sie nun die Markenrechte der Olympischen Spiele 2008 in Peking besonders schützen.
News Redaktion am 17.03.2008, 16:36 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Es bekommt einem selten gut, wenn man die Fake-Rolex oder die original Istanbuler Gucci-Taschen bei eBay verticken will, weswegen entsprechende Waren in der Regel eher per Spam vertickt werden. Dass man sich als Käufer von "Produktpiraterie" nicht strafbar macht, ist hingegen auch beruhigend zu wissen. Trotz Razzien auf der CeBIT: der Verkauf diverser mehr oder weniger schlecht gestalteter Klone mag verboten sein, der Käufer macht sich jedoch nicht strafbar.
News Redaktion am 14.02.2008, 09:40 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Zu Lebzeiten ihres Mannes John Lennon hat sich Yoko Ono häufig für Frieden und Freiheit zum Nutzen aller Menschen eingesetzt, das scheint jetzt aber Geschichte zu sein. Lennon Murphy, die junge und relativ unbekannte Sängerin aus Tennessee, die nach dem Sänger der Beatles benannt wurde, wurde jetzt von Yoko Ono mit einer Klage überzogen, weil die beinahe fünfundsiebzigjährige Witwe den Namen ihres Mannes für sich alleine haben will.
News Redaktion am 05.02.2008, 08:35 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
45 Jahre Verspätung sind einfach zu viel. Die Mitglieder der amerikanischen Rockband aus Tacoma, Washington kamen jetzt auf die Idee, nach all den Jahren den exklusiven Schutz ihres Gruppennamens einzuklagen. Die Kläger aus den USA gründeten ihre Formation 1958. Man spielte vor allem R&B und Rock n Roll im Stil von Chuck Berry. Die jamaikanische Reggae-Band hat zwar denselben Namen inne, allerdings fand deren Gründung erst viel später, nämlich im Jahr 1963, statt. 1972 wurde die Gruppe in 'Bob Marley & the Wailers' umbenannt, unter dieser Bezeichnung wurde man zur weltweit bekanntesten und erfolgreichsten Reggaeformation.
News Redaktion am 29.01.2008, 14:52 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Ungelockte Apple iPhones gab es bis vor kurzem auch in Deutschland: Fashion Electronics musste nun den Verkauf einstellen. Obgleich in Deutschland die Apple-Handys zum Standardvertrag bei T-Mobile nicht sonderlich gut laufen, hat Apple den Vertriebsstopp erreichen können. Vorläufig, dank einiger Verstrickungen im europäischen Marken- und Handelsrecht.
News Redaktion am 27.01.2008, 14:01 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Markenstreit mit Happy-End: Ford zeigt sich kunden- und fanfreundlich und beansprucht nun mitnichten den Markenschutz auf Bilder, die Ford-Besitzer von ihren Autos machten und per Kalender vertreiben wollten. Den Kalender des Black Mustang Club mit Bildern von Ford-Fahrzeugen der Mitglieder gibts nun, dazu ein dickes Paket CC-lizenzierter Bilder von Ford. Und die Rechtsabteilung des Autoherstellers will in Zukunft sensibler beim Briefverkehr werden, was Markenrechtsgeschichten angeht.
News Redaktion am 14.01.2008, 11:08 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
In die illustre Runde der "Wir gehen gegen unsere besten Kunden rechtlich vor"-Unternehmen hat sich Ford eingereiht. Ford-Fans, die so weit gehen, Kalender mit Bildern ihrer Autos drucken zu lassen, dürften zur besten Kundschaft des Autoherstellers zählen und überdies die gern beschworene, positive Mund zu Mund-Propaganda machen - wenn man sie lässt. Ford lässt nicht: der Vertrieb eines Autokalenders wurde nun gestoppt, da Ford nicht nur an den Logos und Designs der Autos alle Rechte hat, sondern auch an den Fotos, die man vom eigenen, gekauften Wagen schießt.
News Redaktion am 15.11.2007, 17:28 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Freundlich, vernetzt und sozial gibt sich das Web2.0, und kein Startup, das nicht gleich eine Reihe Klone nach sich zieht. Yahoo! verpasst momentan eine große Chance, dem früher gern gepflegten Image auch gerecht zu werden. Kostenpflichtig abgemahnt wurde nun der Social-Bookmarkdienst www.icio.de.
News Redaktion am 31.10.2007, 14:10 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Edgar Rice Burroughs Incorporated versucht aktuell, Markenschutz auf den Tarzanschrei anzumelden. Unglücklicherweise ist das ein wenig schwieriger als gedacht. Klänge können zwar als Marke angemeldet werden, benötigen nach Auffassung der zuständigen Behörde die Darstellung in Notenform.
News Redaktion am 30.08.2007, 16:27 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Nein, es geht nicht um Gemüsesex, beziehungsweise allenfalls in sehr übertragenem Sinn. Zwei aufstrebende US-Rapper haben in einem Shop der Nahrungsmittelkette Great Atlantic and Pacific Company ein Hiphop-Video gedreht, in dem sie unter anderem am dort zum Kauf stehenden Salat leckten. Kunden seien angeekelt, berichtet die Ladenkette, fordert die Löschung des Videos auf YouTube und eine Million Dollar Entschädigung.
News Redaktion am 14.06.2007, 12:57 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Eine umfangreiche Sammlung von Materialien, die auf teilweise absurde Art und Weise gegen Copyright, Markenrecht oder Patente verstoßen, wurde von Darryl Moore gesammelt. Große Teile der teilweise informativen, teilweise amüsanten und teilweise schlicht haarsträubenden Inhalte sind auf seiner Website zu finden, als DVD verschickte er nun die kompletten Materialien an politische Entscheidungsträger und Multiplikatoren.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.