
Annika Kremer am 24.05.2012, 12:29 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Armenien erlebte am vergangenen Dienstag sein erstes Urteil zur IT-Kriminalität: Georgy Avanesov, ein 27-jähriger Russe armenischer Abstammung, wurde wegen des Aufbaus und Betreibens des Bredolab-Botnets zu einer vierjährigen Haftstrafe verurteilt. Bredolab soll weltweit geschätzte 30 Millionen Rechner infiziert haben.
Lars Sobiraj am 16.05.2012, 14:09 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) warnt: Noch immer locken Cyberkriminelle zahlreiche Anwender in die Irre. Die GVU-Trojaner geben vor, sie würden ihre durch die Schadsoftware blockierten PCs nach Zahlung einer bestimmten Geldsumme freigeben. Die Forderung ist mittlerweile von 50 auf 100 Euro angewachsen. In vielen Fällen blieb die Sperre trotz Zahlung aktiv.
Robert Clausen am 15.05.2012, 22:07 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Das Sicherheitsunternehmen Avira veröffentlichte gestern für mehrere Sicherheitsprogramme ein Service Pack, das offensichtlich fehlerhaft war. Deswegen funktionierten nach der Installation weder das Sicherheitsprogramm, noch startete Windows einwandfrei.
Robert Clausen am 03.05.2012, 19:17 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Zum ersten Mal ist Schadsoftware für das Mobilbetriebssystem Android entdeckt worden, die sich über Internetseiten verbreitet. Dies berichtet das IT-Sicherheitsunternehmen Lookout. Allerdings bestehe für die Benutzer von mobilen Endgeräten mit Android laut Lookout keine große Gefahr.
Annika Kremer am 02.05.2012, 13:14 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das IT-Sicherheitsunternehmen Websense veröffentlichte kürzlich den "2012 Threat Report" über aktuelle Gefahren im Internet. Aus dem Bericht geht hervor, dass Drive-by-Downloads momentan eine enorme Gefahr darstellen. Außerdem sieht Websense vor allem die Malware-Verbreitung über Soziale Netzwerke sowie gezielte Phishing-Angriffe als aktuelle Bedrohungen an.
Annika Kremer am 24.04.2012, 13:14 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Iranische Behörden teilten am heutigen Dienstag mit, dass die kürzlichen IT-Sicherheits-Vorfälle in Anlagen der dortigen Öl-Industrie keine bleibenden Schäden hinterlassen hätten. Eine genaue Einschätzung der Folgen der von vielen Experten als mutmaßlicher Cyber-Angriff eingestuften Probleme werde aber noch zwei bis drei Tage dauern.
Annika Kremer am 23.04.2012, 23:21 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Iran untersucht derzeit einen mutmaßlichen Cyber-Angriff auf seine wichtigste Hafenanlage für den Öl-Export sowie das Öl-Ministerium. Das teilten Quellen aus der iranischen Industrie am heutigen Montag mit. Offenbar wurde in den fraglichen Anlagen ein Computer-Virus unbekannten Ursprungs gefunden. Einige andere Systeme wurden vorsorglich vom Netz genommen.
Annika Kremer am 30.03.2012, 00:08 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Sicherheitsexperten äußerten am gestrigen Donnerstag die Ansicht, dass die Gefahr durch das kürzlich in einer Kooperation mehrerer IT-Unterrnehmen vom Netz genommene "Kelihos B"-Botnet noch nicht komplett gebannt sei. Scheinbar wurden durch die Takedown-Aktion zwar große Teile des Botnets ausgeschaltet. Die Malware verbreitet sich aber nach wie vor weiter.
Annika Kremer am 28.03.2012, 17:48 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Eine neue Version des Kelihos-Botnets wurde durch Übernahme des Peer-to-Peer-Mechanismus, über den Updates und Befehle verbreitet wurden, ausgeschaltet. Das teilten Wissenschaftler am heutigen Mittwoch mit. Das Botnet wurde vor allem durch den massiven Versand von Spam-Mails - insbesondere Arzneimittel-Spam - sowie den Diebstahl der Online-Währung "Bitcoin" auffällig.
Annika Kremer am 26.03.2012, 20:04 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der Software-Gigant Microsoft engagiert sich in Zusammenarbeit mit mehreren Finanzdienstleistern gegen Internet-Kriminelle. Mehrere auf der populären Baukasten-Malware ZeuS basierende Botnets konnte man in einer komplexen Aktion angeblich unschädlich machen. Sicherheitsexperten sind allerdings skeptisch, was den Erfolg der Aktion angeht.
Annika Kremer am 19.03.2012, 21:54 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Der Trojaner Duqu wurde offenbar doch nicht, wie IT-Sicherheitsexperten des Unternehmens Kaspersky Labs zunächst vermutet hatten, in einer komplett neuen Programmiersprache geschrieben. Vielmehr, so meldete Kaspersky Labs nun, wurde offenbar eine Erweiterung für die weithin bekannte Programmiersprache C verwendet.
Annika Kremer am 09.03.2012, 13:02 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Die Sicherheitsexperten des russischen Unternehmens Berichten, dass der Trojaner "Duqu" mit einem besonderen Aufwand programmiert wurde. Neben Teilen des Stuxnet-Quellcodes enthalte der Code von Duqu auch eine völlig neue Programmiersprache, was die Entdeckung des Schädlings erheblich erschwert habe, so Kaspersky-Analyst Vitali Kamljuk.
Annika Kremer am 17.02.2012, 19:36 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das tot geglaubte Cutwail-Botnet ist offenbar wieder aktiv und versendet massenhaft Spam-Mails mit bösartigen HTML-Anhängen. Diese Mails lassen sich drei verschiedenen Spam-Kampagnen mit den Betreffzeilen "Suspended bank account", "End of August Statement" und "Xerox Scan" zuordnen.
Annika Kremer am 17.02.2012, 12:23 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der Einbruch einer Gruppe von Hacktivisten in die Systeme des militärischen Think Tanks Stratfor hat offenbar unerwartete Nachwirkungen. Offenbar nutzen Internet-Kriminelle die geleakten Daten zur Malware-Verbreitung, indem sie sich in E-Mails an Regierungskunden als Stratfor-Angehörige ausgeben.
Annika Kremer am 16.02.2012, 15:19 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das Waledac-Botnet wurde bereits im Februar 2010 erfolgreich ausgeschaltet. Der Quellcode des seinerzeit berüchtigten Spam-Botnets wird jedoch von Cyberkriminellen fleißig weiter benutzt: sie wandelten die Software so um, dass sie zum Auslesen von Passwörtern verwendet werden kann.
Annika Kremer am 15.02.2012, 16:24 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Iranischen Experten gelang es offenbar, den Sabotage-Trojaner Stuxnet erfolgreich von den Systemen des landeseigenen Atom-Programms zu entfernen. Zu diesem Schluss kamen zumindest westliche Regierungen, die die Vorgänge im Iran, der ohnehin unter ständiger Beobachtung westlicher Länder steht, untersuchten.
Annika Kremer am 14.02.2012, 15:09 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Leaking-Website Cryptome wurde offenbar vor rund einer Woche von Angreifern mit der Malware "Blackhole Toolkit" infiziert, was zur Infektion der Rechner zahlreicher Besucher führte. Die Infektion wurde am vergangenen Sonntag von aufmerksamen Besuchern entdeckt. Mittlerweile ist die Website gesäubert und größtenteils wiederhergestellt.
Annika Kremer am 10.02.2012, 13:52 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Internet-Kriminelle verfolgen offenbar eine neue Strategie bei der Malware-Entwicklung. Nach der Veröffentlichung des Quellcodes des ZeuS-Cybercrime-Toolkits setzen angeblich immer mehr Angehörige der Szene auf Open Source bei der Malware-Entwicklung. Dies berichtet die Internet-Sicherheitsfirma Seculert.
Annika Kremer am 06.02.2012, 14:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das vor vier Monaten vom Netz genommene Kelihos-Botnet, das zu seiner Blütezeit bis zu vier Milliarden Spam-Mails am Tag verschickte, wurde nicht reaktiviert. Entsprechende Medienberichte erwiesen sich als Missverständnis. Zutreffend ist allerdings, dass die Kelihos-Malware von anderen Internet-Kriminellen teilweise weiterhin verwendet wird.
Annika Kremer am 03.02.2012, 20:38 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Auch lange nach dem Takedown der Kommando-Infrastruktur des "DNS Changer"-Botnets im November 2011 sind offenbar noch zahlreiche Rechner mit dem Schädling, der die DNS-Einstellungen des Computers manipuliert, infiziert. Dies betrifft auch die Rechner großer Unternehmen. Für die Betroffenen wird es nun Zeit, die Rechner zu säubern, warnt das für den Takedown zuständige FBI.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.