
News Redaktion am 20.11.2008, 12:56 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Keine Ahnung wie er das macht, aber der vor Ideen sprühende Brite Simon Carless war eigentlich schon immer zur rechten Zeit am richtigen Ort. So oder so ähnlich lässt sich das Erfolgsgeheimnis des Wahl-Kaliforniers, Musikers, Spiele-Designers, Festivalorganisators und Journalisten am besten beschreiben. Als früherer Amiga-Musiker und Gründer von Mono (heute Monotonik), hat er vor 12 Jahren eines der ersten Netlabels überhaupt aus der Taufe gehoben. Später setzte er sich als Gründer von "Legal Torrents" für die Verbreitung von Freien Inhalten aller Art per Creative Commons-Lizenz via Peer-To-Peer-Protokoll ein. Wie aber wird man zum so genannten "Early Adopter" - also zu einer Person, die ihre Finger schon immer dann in einem Projekt drin hat, wenn alle anderen noch nichts von dessen Erfolg ahnen? Ob uns Hollywood, der sich später h01 nannte und den man ohne Übertreibung als den Grandpa der Netaudio-Szene bezeichnen kann, erklärt, wie man so einen Riecher bekommt? gulli konnte den viel beschäftigten Allrounder kurz ans Rohr bekommen.
News Redaktion am 14.11.2008, 02:55 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Die Anwälte von David C. Kernell, der angeklagt wurde, weil er im Oktober unberechtigten Zugang zu einem privaten E-Mail-Account von Sarah Palin verschafft hat, möchten, dass im gesamten Verlauf des Prozesses darauf verzichtet wird, das das Wort "Hacker" benutzt wird. Es würde die falschen Konnotationen wecken und die am Verfahren beteiligten möglicherweise in die Irre leiten oder mit Vorurteilen aufladen.
News Redaktion am 02.10.2008, 15:07 Uhr - 357 Reaktionen im gulli:Board
Spätestens seit dem Urteil am 17. September 2008 dürfte diese Person jedem ein Begriff sein, der sich auch nur ansatzweise für das deutsche Abmahnwesen, beziehungsweise Netzkultur und Netzpolitik im Allgemeinen interessiert. Der Münchener Rechtsanwalt und Verleger Günter Werner Dörr änderte im Jahr 1980 seinen Namen auf Freiherr von Gravenreuth, indem er den Geburtsnamen seiner Mutter annahm. Anstatt uns mit ihm über juristische Spitzfindigkeiten auszutauschen, legten wir unseren Fokus stattdessen auf den Menschen, der sich dahinter verbirgt. Was um Himmels willen treibt diesen Mann bei seinen Vorhaben an? Warum war es ihm bislang unmöglich, etwas phlegmatischer und unverkrampfter zu handeln? Es hat den Anschein, seine Gegner wählt er teilweise bewusst, teilweise zufällig aus. Der ständige Zwist mit Jörg Reinholz brachte ihm zwar keine Lorbeeren aber eben auch keine rechtlichen Probleme ein. Zumindest die Auseinandersetzung mit der links gerichteten Berliner tageszeitung (taz) hat sich vor Gericht zu seinen Ungunsten gedreht. Das die Geschäftslage noch immer prima ist, wird außer ihm kaum jemand öffentlich behaupten wollen. Wie also geht die Geschichte dieses streitbaren Münchener Rechtsanwalts weiter?
News Redaktion am 05.03.2008, 17:14 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Man stelle sich vor: Beschäftigte eines Unternehmens sind nicht in der Lage, die korrekte TLD bei Mailadressen zu verwenden. Anstatt sie vernünftig zu schulen bzw. gewisse Empfängeradressen auf Blacklists zu setzen, wird der fälschlicherweise angemailte Webmaster beschimpft und zugespammt, bis er seine Site dichtmacht. So geschehen im Fall von mildenhall.com - der Eigner bekam über Jahre hinweg teilweise vertrauliche Mails des US-Militärs bis hin zu Flugrouten des Präsidenten, die an Adressen bei mildenhall.af.mil geschickt werden sollten.
News Redaktion am 18.02.2008, 11:26 Uhr - 65 Reaktionen im gulli:Board
Eine unabhängige Bestätigung des anonymen Berichts von einer Polizeidienststelle steht aus, insofern genieße man das folgende mit Vorsicht: Die Polizei habe Zugriffsmöglichkeiten auf Mailboxen deutscher Provider und nutze diese auch bei Bagatellen, von richterlicher Anordnung ganz zu schweigen. Einige Ungereimtheiten wecken Misstrauen, auf Dementis der Provider kann man gespannt sein.
News Redaktion am 27.12.2007, 20:32 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Als erste deutsche Plattform kann gulli seinen registrierten Nutzern eine gulli.com-Mailadresse mit 5 GB Speicherplatz, Pop3 und IMAP in Kooperation mit Google Mail anbieten. gulli:mail-Accounts auf der seit 1998 deutschen Internet bekannten Site sind damit für alle registrierten Community-Mitglieder frei verfügbar.
News Redaktion am 19.12.2007, 14:26 Uhr - 16 Reaktionen im gulli:Board
Cryptome glänzt in der Regel durch verlässliche Aufdeckungen, meist durch das US-Gesetz zur Informationsfreiheit. Offenbar anonym zugespielt wurde die Information, dass der US-Geheimdienst NSA in "sichere" Maildienste wie Hushmail oder Safe-Mail involviert ist. Auch gegen Security-Firmen werden Vorwürfe laut.
News Redaktion am 13.10.2005, 17:05 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Dateien leicht per Postfach verteilen
News Redaktion am 12.10.2005, 12:34 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Mailnation setzt neue Maßstäbe
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.