
Lars Sobiraj am 20.12.2011, 12:11 Uhr - 101 Reaktionen im gulli:Board
Das Amtsgericht München hat sich am 23.11. dieses Jahres selbst übertroffen. Man verurteilte eine pflegebedürftige Frau aus Berlin zur Zahlung von 651,80 Euro, obwohl sie zum fraglichen Zeitpunkt weder einen Computer noch einen WLAN-Router besaß. Der bettlägerigen Frau wird vorgeworfen, sie habe ohne PC einen Hooligan-Film in einer Internet Tauschbörse zum Download angeboten.
Klaus Müller am 21.10.2011, 14:12 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Wie lassen sich journalistische Inhalte im Netz finanzieren? Seit geraumer Zeit beschäftigt diese Frage jeden Verlag. Die Lösungsansätze sind dabei höchst unterschiedlich und reichen vom Leistungsschutzrecht bis hin zu Paid Content. Gerade das Bezahlen von Inhalten stellt aber offenbar kein Thema mehr dar.
Klaus Müller am 07.03.2011, 20:36 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Das Amtsgericht München hat eine bemerkenswerte Entscheidung im Bereich Internetforen gefällt. Demnach muss der Betreiber eines Forums die Nutzerdaten nicht an Privatpersonen aushändigen. Nur die Polizei oder andere Behörden dürfen diese falls notwendig erhalten.
Klaus Müller am 05.09.2010, 19:37 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Das Landgericht München I hat ein durchweg interessantes, obgleich auch verwirrendes Urteil in einem Verfahren gegen Google gefällt. Demnach haftet das Unternehmen für seine aggregierten News nicht als Störer. Eine bemerkenswerte Entscheidung, die jedoch im Hinblick auf die Störerhaftung für RSS-Feeds auch durchweg verwirrt.
News Redaktion am 19.09.2009, 11:25 Uhr - 95 Reaktionen im gulli:Board
Auf dem Münchener Oktoberfest werden Journalisten Bildverbote für die Aufnahmen von Betrunkenen und Nackten ausgesprochen. Der Bayerische Journalistenverband (BJV) spricht dabei von "Vorzensur".
News Redaktion am 24.07.2009, 18:16 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Ein Münchener CSU-Politiker hat eine Adressdatenbank des Bayerischen Roten Kreuzes missbraucht, um seinen BRK-Kollegen ungewünschte Wahlwerbung zukommen zu lassen.
News Redaktion am 04.10.2008, 04:03 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Die Firma Firebrand Training hat auf dem aktuell stattfinden Oktoberfest in München ein interessantes Experiment vollzogen. Es sollte festgestellt werden, wie freizügig die Besucher des größten Volksfests der Welt mit persönlichen Daten umgehen. Dabei kam heraus, dass sich der Datenklau durch Social Engineering erschreckend simpel gestaltet.
News Redaktion am 18.09.2008, 22:54 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
In diesem Herbst werden in mehreren deutschen Städten Demonstrationen gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Vorratsdatenspeicherung, die momentan in der Einführung begriffene bundeseinheitliche Steuernummer und die im derzeit diskutierten neuen Entwurf zum BKA-Gesetz vorgesehenen Fahndungsmaßnahmen, stattfinden. In München wird es bereits am Samstag, den 20. September 2008, um 14 Uhr soweit sein. Dann wollen sich Datenschützer, Bürgerrechtsaktivisten und besorgte Menschen aller gesellschaftlichen Gruppen auf dem Marienplatz treffen, um ihrer Besorgnis über die immer weiter zunehmende staatliche Überwachung Ausdruck zu verleihen.
News Redaktion am 31.08.2008, 21:06 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Sonntag, 31. August. Irgendwie bleibt es immer an mir kleben, den Sonntagsdienst zu realisieren. Sei's drum. Es ist doch besonders reizvoll die Geschehnisse der vorhergehenden Woche erneut aufflammen zu lassen, um sie dann genüsslich zu zertreten.
News Redaktion am 12.08.2008, 15:08 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der "Verein gegen Produktpiraterie" richtet sich an Unternehmen, Markenartikelhersteller und Markeninhaber, die Kontrolle über ihre Marken behalten wollen. Für einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 3.000 Euro bekommt man immerhin fünf Recherchen nach Produktpiraterie gratis. Der Verein wurde bereits 1995 von führenden Markeninhabern gegründet. Laut ihrem heute veröffentlichten "Produktpiraterieatlas" entstehe der deutschen Wirtschaft ein Schaden von 30 Milliarden Euro und würde den Verlust von rund 70.000 Arbeitsplätzen kosten.
News Redaktion am 13.07.2008, 17:14 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Wieder einmal gibt es Ärger um Googles "Street View". Diesmal in München, wo Anwohner um Haus und Hof bangen, wenn selbige nun im Internet zu sehen sind. Die Befürchtung: Einbrecher könnten so ohne großen Aufwand Ziele ausspähen - quasi vom Sessel aus.
News Redaktion am 24.06.2008, 11:25 Uhr - 44 Reaktionen im gulli:Board
Eine gigantische Datenpanne wurde durch das ARD-Fernsehmagazin "Report München" aufgedeckt. Datensätze von Bürgerinnen und Bürger aus rund 425 Städten und Gemeinden waren über Monate hinweg, frei im Internet verfügbar. Geschehen konnte dies durch die Unachtsamkeit der Behörden sowie des Softwareanbieters. Beide hatten es nicht geschafft, das Default Passwort zu ändern.
News Redaktion am 31.05.2008, 09:14 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die Politiker in München haben einen neuen Gesetzesentwurf zusammengetragen, der die Versammlungsfreiheit in Bayern sehr stark einschränken würde. Noch vor der Sommerpause soll ein Gesetzentwurf der bayerischen Regierung durchgewunken werden, der tief greifende Einschnitte in die Grundrechte der Bürger erlauben soll. Mit dem neuen Gesetz können Versammlungen einer noch stärkeren polizeilichen Kontrolle unterworfen werden als bisher. Um gegen diese Pläne auf die Straße zu gehen, hat der AK Vorrat in München auf die eigene Veranstaltung verzichtet. In zahlreichen anderen Städten findet wie geplant heute Vormittag die deutschlandweite Demonstration "Freiheit statt Angst" statt.
News Redaktion am 29.04.2008, 18:17 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Wie gegensätzlich die deutsche Rechtsprechung scheinbar manchmal sein kann, zeigen jüngst zwei Feststellungen des Landgerichts München, sowie des Landgerichts Offenburg. Diese gelangen bei einem nahezu identischen Thema, zu zwei völlig entgegen gesetzten Ansichten. Während die einen die Ermittlung von Filesharern als rechtens abhandeln, betrachten die anderen diese als rechtswidrig. Eine spannende Konstellation also, die nicht ohne Folgen bleiben wird.
News Redaktion am 07.04.2008, 13:47 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Bayerns Ministerpräsident Günther Beckstein möchte in der Frage der sogenannten Killerspiele auf Kooperation statt Verbot setzen. Dieses sagte er heute auf der Eröffnung den Fachkonferenz "Munich Gaming". Computerspiele hätten ein pädagogisches Potenzial. Die Industrie soll besser kooperieren, im offenen Dialog mit Wirtschaft und Politik bleiben und sich auch mit kritischen Fragen auseinandersetzen.
News Redaktion am 24.03.2008, 16:19 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Der Münchener Oberbürgermeister Christian Ude lehnt das OOXML-Format von Microsoft ab. Er wendet sich mit einem Schreiben an Michael Glos vom Wirtschaftsministerium. Dort wird mit dem Deutschen Institut für Normung an einer neue ISO-Norm gearbeitet für das offene Dokumentformat OOXML von Microsoft. Ude, der sich seit 2003 in der Stadtverwaltung München für freie Software einsetzt, sagt, dass ein weiteres Format die Interoperabilität einschränke und den Wettbewerb vermindere.
News Redaktion am 05.01.2008, 11:30 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Unter dem Motto "Was zählt, ist Sicherheit" lädt die CSU, Innenminister Schäuble und OB-Kandidat Josef Schmid morgen in München in die Alte Kongresshalle ein. Wer denkt, dass auch Freiheit eine gewisse Rolle in Deutschland spielen sollte, sollte hingegen die Kundgebung unter dem Motto "Was zählt ist Freiheit" des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung morgen Sonntag, den 6. Januar um 12.30 besuchen.
News Redaktion am 02.01.2008, 14:59 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Ein "Trauermarsch wegen verlorener Privatsphäre" findet morgen am 3.1.2008 ab 19 Uhr in Frankfurt statt. Die Piratenpartei Hessen nimmt damit an der Aktion "Bundessarg" teil, in der deutschlandweit zum Jahresbeginn 2008 um Privatsphäre, Grund- und Bürgerrechte getrauert wird. Ulm und München sind in den folgenden Tagen Station des Bundessargs.
News Redaktion am 23.10.2007, 11:06 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Glimpflich verlief die Münchner Posse um die Festnahme eines Autofahrers, der im Fenster seines Wagens eine "Stasi 2.0"-Schäublone aufgehängt hatte. Die Staatsanwaltschaft München sieht von einer Beleidigungsklage ab.
News Redaktion am 18.09.2007, 14:11 Uhr - 76 Reaktionen im gulli:Board
Weil er in sein Autofenster eine "Schäublone" - das hinreichend bekannte Motiv des Scherenschnitts Wolfgang Schäubles mit der Unterschrift "Stasi 2.0" - geklebt hatte, wurde ein 22jähriger Informatikstudent von einer Polizeikontrolle angehalten und aufs Revier gebracht. Wegen des "Anfangsverdachts auf Beleidigung" wurde nun Strafanzeige gestellt, der Student durfte nach drei Stunden Wartezeit die Polizeiwache wieder verlassen.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.