
Annika Kremer am 02.09.2010, 15:41 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Zwischen der Stadt Duisburg und dem Blog xtranews ist es zu einer außergerichtlichen Einigung gekommen. Die Stadt hatte xtranews per Gerichtsbeschluss verbieten lassen, Dokumente - namentlich Anlagen zu einem veröffentlichten Gutachten - zur Loveparade-Katastrophe zu veröffentlichen. Ursprünglich war für den 8. September eine Gerichtsverhandlung geplant.
Christian Maxheimer am 30.08.2010, 20:23 Uhr - 40 Reaktionen im gulli:Board
Heute wurden die Aufnahmen der Überwachungskameras vom Gelände der Duisburger Loveparade vom Veranstalter im Internet veröffentlicht. Der Unternehmer Rainer Schall will damit aufzeigen, dass das Handeln der Polizei vor Ort zum Unglück geführt hat.
Annika Kremer am 28.08.2010, 01:36 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Im Falle des Bloggers, der das komplette Gutachten zur Duisburger Loveparade samt Anhängen veröffentlicht hatte, scheint eine außergerichtliche Einigung in den Bereich des Möglichen zu rücken. Wie Rechtsanwalt Udo Vetter, der gegen dieses Vorgehen Widerspruch eingelegt hatte, berichtet, unterbreitete die Stadt Duisburg am gestrigen Freitag ein Vergleichsangebot.
Klaus Müller am 19.08.2010, 11:40 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Update: Die Stadt Duisburg hatte sich im Streit gegen "Xtranews" etwas Neues einfallen lassen. Ging es anfangs nur um den Datenschutz, so wurde mit Paragraf 97 des Urheberrechtsgesetzes die weitere Verbreitung der Dokumente untersagt. Jetzt gab man die Verfolgung auf, die Publikation im Internet sei nicht zu verhindern, so ein Sprecher der Stadtverwaltung. Angreifbar ist der Blog aber so oder so.
Lars Sobiraj am 07.08.2010, 17:39 Uhr - 194 Reaktionen im gulli:Board
Der erzkonservative österreichische Verein kath.net glaubt den Verantwortlichen für das Drama der letzten Loveparade ausgemacht zu haben. Gott selbst soll die Menschen „aus Liebe“ bestraft haben. Die friedliche Party wird als „Aufstand gegen die Schöpfung“ und als sündige Veranstaltung eingestuft. Dementsprechend sei die Katastrophe nichts als ein Zeichen Gottes gewesen.
Lars Sobiraj am 02.08.2010, 12:51 Uhr - 97 Reaktionen im gulli:Board
Bei YouTube wurde kürzlich das Video eines Betroffenen der Katastrophe veröffentlicht, das unter die Haut geht. Das Video zeigt sehr eindrucksvoll, welcher Angst die Besucher ausgesetzt waren. Manche werden die Motive von User pizzamanne nicht nachvollziehen können und bezeichneten seine Veröffentlichung als Vorlage für die Sorte Zuschauer, die sich am Elend Dritter ergötzen.
Lars Sobiraj am 26.07.2010, 10:42 Uhr - 202 Reaktionen im gulli:Board
Wie Spiegel Online meldet, wurden bei diversen Einsatzstellen sämtliche Unterlagen zur tödlichen Massenpanik am Samstag vernichtet. Der „ganz große Staubsauger“ sei aktiv gewesen und diverse Daten von den E-Mail-Accounts der Beamten seien gelöscht worden. Auch von rund 1,4 Millionen anwesenden Musikfans ist keine Rede mehr. Man zählt lediglich die mit der Bahn angereisten 140.000 Personen.
News Redaktion am 24.08.2007, 15:33 Uhr - 67 Reaktionen im gulli:Board
Richard Melville Hall aka Moby, von vielen als Pionier und Ikone der Rave-Bewegung betrachtet, dreht morgen als TopAct ab 14 Uhr auf der Loveparade 2007 an den Plattentellern und in der Essener Innenstadt seine Runden. Es ihm gleichtun werden Booka Shade, Loco Dice, Chris Liebing, Raresh, ATB, Phil Fuldner, Moguai, Bad Boy Bill, Fedde Le Grand, Octave One- Live, Marco Carola, Monika Kruse, Fairmont und last but not least Westb. Aber daneben wurden auch sehr kritische Stimmen von ehemaligen Veranstaltern der Loveparade laut.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.