
Lars Sobiraj am 02.01.2012, 17:42 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die Webseite YouHaveDownloaded.com zeigt, dass im November 2011 mehr als 250 IP-Adressen direkt in den Élysée-Palast, den Sitz des französischen Ministeriums für Kultur und Kommunikation, führen. Im offiziellen Kommentar heisst es, die Methodik von Loi Hadopi für den Versand von Warnhinweisen sei unfehlbar. In der Behörde sei es aber unmöglich, illegale P2P-Downloads durchzuführen. Was stimmt nun?
Lars Sobiraj am 01.02.2011, 09:51 Uhr - 46 Reaktionen im gulli:Board
Der französische Politiker Jacques Toubon glaubt, man müsse lediglich die Rechtslage ein wenig den Gegebenheiten anpassen und schon könnte man per HADOPI auch den Besuch von Streaming-Websites verbieten. Die Frage ist nur wie das geschehen soll.
Klaus Müller am 23.10.2010, 17:12 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Die Auslastung der französischen HADOPI-Behörde nimmt kontinuierlich zu. Aktuell erhält die Behörde, die mit der Umsetzung des "Three-Strikes-Gesetzes" beauftragt ist, etwa 25.000 IP-Adressen täglich. Geliefert werden diese von Trident Media Guard im Auftrag diverser Rechteinhaber.
Lars Sobiraj am 23.09.2010, 18:45 Uhr - 28 Reaktionen im gulli:Board
Es gibt etwas zu feiern! Der Jubelschrei beim Bundesverband Musikindustrie (BVMI) dürfte gestern in Berlin unüberhörbar gewesen sein. Am Mittwoch hat das Europäische Parlament den Gallo-Report ohne größere Probleme durchgewunken. Vielen mag die Feierstimmung der Lobbyisten wenig überraschend erscheinen. Sie würden ihren Job schlecht machen, würden sie bei solchen Aussichten keinen Beifall spenden.
Klaus Müller am 11.08.2010, 11:41 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
HADOPI, so der Name der französischen Behörde, die sich mit der Jagd nach Urheberrechtsverletzern in Tauschbörsen beschäftigen soll. Dabei ist die eigene Weste nicht ganz sauber. Aktuell steht möglicherweise ein neues Problem vor der Tür. Denn höchst wahrscheinlich hält jemand anderes die Rechte an der Wortmarke "HADOPI". Zufall oder nicht, der Inhaber ist ein bekennender Kritiker des Gesetzes.
News Redaktion am 01.07.2009, 15:16 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Die französische Tageszeitung "La Tribune" brachte gestern eine interne Studie über die Folgen der Umsetzung des geplanten Loi HADOPI-Gesetzes (ehemals Three-Strikes) ans Tageslicht. Über 100 Stellen müssten demnach neu eingerichtet, alleine 26 Richter zusätzlich eingestellt werden. Man erwartet rund 50.000 Urheberrechtsverletzungen pro Jahr, die inklusive Widerspruch durchschnittlich jeweils 45 Minuten Bearbeitungszeit in Anspruch nehmen werden.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.