
News Redaktion am 18.08.2009, 23:30 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Arbeitsweise abmahnender Kanzleien ist oftmals verborgen. Noch bedeckter halten sich jedoch die Logging-Firmen, welche die Urheberrechtsverletzer in den Tauschbörsen aufstöbern.
News Redaktion am 12.02.2008, 21:35 Uhr - 36 Reaktionen im gulli:Board
Das IP-Logging auf Webseiten verstößt gegen das Persönlichkeitsrecht in Deutschland und ist zu unterlassen. Ausgerechnet das Justizministerium loggt aber die IPs der Webseiten-Besucher. Nicht mehr lange: wird das Logging nicht abgestellt, droht Bundesjustizministerin Brigitte Zypries 250.000 Euro Ordnungsgeld, alternativ ein halbes Jahr Haft.
News Redaktion am 01.10.2007, 16:54 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Ein Berliner Gericht hat dem Bundesjustizministerium in einem Grundsatzurteil untersagt, das Verhalten der Besucher des Internetportals des Ministeriums aufzuzeichnen. Vom Urteil wird angenommen, dass es starke Resonanz in der deutschen Internetlandschaft haben wird. Das Anlegen von IP-Logs und Surfprofilen könnte auch anderen Webseitenbetreibern untersagt werden.
News Redaktion am 28.08.2007, 13:56 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Als "Weapon of Mass Discovery" bezeichnete eine Expertin die Entscheidung eines Gerichts, das RAM eines Computers als Speichermedium zu betrachten, dessen Inhalte entsprechend gespeichert und deren Herausgabe angeordnet werden kann. Diese Sichtweise könnte für zukünftige Forderungen nach Datenherausgabe fatale Folgen haben.
News Redaktion am 04.07.2007, 17:04 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Organisationen und Unternehmen müssen laut AGB die TPB-Administration um Erlaubnis fragen, bevor sie den Torrenttracker verwenden dürfen. Eingriffe in die Privatsphäre anderer User - durch Aufspüren oder Loggen ihrer IP-Adressen - sind verboten. TPB droht mit einer Rechnung von 5.000 Dollar pro Zuwiderhandlung. Die Aktion richtet sich gegen professionelle Filesharing-Ermittler.
News Redaktion am 25.06.2007, 14:13 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
TorrentSpy müsse Useraktionen loggen, so das Urteil eines Gerichts in Los Angeles im Mai 2007. Schon damals wurden durch die EFF möglicherweise drastische Folgen für ähnliche Angebote befürchtet. Die Bürgerrechtler machen nun auf eine weitere Gefahr aufmerksam: mit dem Urteil als Beispielfall könnten beliebige Suchmaschinenbetreiber zum Loggen gezwungen werden - zynischerweise gerade nachdem Google aufgrund seiner Datensammelwut bei Suchanfragen endlich auch politisch in die Kritik gezogen wurde.
News Redaktion am 16.05.2007, 16:28 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
"Wer liest schon die Datenschutzerklärung, geschweige denn AGB?", schreibt Wetterfrosch angesichts einer immer speicherwütigeren Webmastergemeinde. Erklärungen zum Datenschutz wurden in den letzten Monaten viele geschrieben, gelesen wurden sie hingegen in der Regel selten. Das soll ein CC-lizenziertes Iconset nun ändern - mit intuitiv verständlichen Symbolen soll Webmastern die Möglichkeit gegeben werden, ihre Datenspeicherpraxis leicht verständlich abzubilden.
News Redaktion am 06.03.2007, 15:51 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Nicht mehr völlig unumstritten ist der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit, Peter Schaar, der nun fordert, die lange überfällige Modernisierung des Datenschutzes anzugehen. Der technischen Entwicklung hinke die heutige Gesetzgebung hinterher.
News Redaktion am 21.02.2007, 11:39 Uhr - 65 Reaktionen im gulli:Board
Statt der bisherigen 80 Tage speichert die T-Com IP-Daten nur noch für sieben Tage. Die Umstellung ist aktuell noch in Gang, betroffen von der Änderung sind neben Kunden der T-Com auch die der Reseller, beispielsweise Congster und 1und1. Auch bei Arcor wird von erfolglosen Anfragen von Strafverfolgern berichtet, denen keine Kundendaten mehr gegeben werden konnten, da die IP-Daten älter als eine Woche waren.
News Redaktion am 08.11.2006, 13:23 Uhr - 154 Reaktionen im gulli:Board
Der Bundesgerichtshof hat die Beschwerde von T-Online abgewiesen: der Provider ist verpflichtet, IPs von Flatratekunden nach Verbindungsende zu löschen. Die Klage Holger Voss' gegen den Provider hatte die Löschung seiner Logs zur Folge - nun kann es ihm jeder T-Online-Flatratekunde nachmachen. Eine Musterklage wurde vorbereitet, die man im Fall der erfolglosen Löschaufforderung bei T-Online einreichen kann.
News Redaktion am 31.10.2006, 13:45 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Präzedenzcharakter habe die Empfehlung der österreichischen Datenschutzkommission zum Nicht-Loggen dynamischer IP-Adressen bei Flatratekunden. Zwar gilt die Empfehlung der DSK nur im konkreten Fall, das Logverbot könne jedoch gegenüber anderen Providern von den Kunden eingefordert werden.
News Redaktion am 04.09.2006, 12:35 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
AOL hat seine Forschungsabteilung research.aol.com offenbar geschlossen. Die Site ist nicht mehr erreichbar, die Einstellung des Programms wird beklagt, obwohl durch das Projekt ein nur unzulänglich anonymisierter Datensatz von Suchabfragen veröffentlicht wurde.
News Redaktion am 17.08.2006, 14:04 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Die geplante Vorratsdatenspeicherung der Verbindungsdaten von Telefon, Handy, Email und Internet stößt auf weitere Bedenken. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages bezweifelt die Rechtmäßigkeit der Pauschalüberwachung. Das Gutachten wörtlich: "Es bestehen Bedenken, ob die Richtlinie in der beschlossenen Form mit dem Europarecht vereinbar ist. Dies betrifft zum einen die Wahl der Rechtsgrundlage, zum anderen die Vereinbarkeit mit den im Gemeinschaftsrecht anerkannten Grundrechten."
News Redaktion am 08.08.2006, 09:54 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
"Das war ein komplettes Desaster, und wir sind wütend und aufgebracht darüber ... Auch wenn keine persönlichen Daten mit diesen Accounts verknüpft ist, verteidigen wir diesen Vorfall keinesfalls. Es war ein Fehler, und wir entschuldigen uns dafür", so AOL in einer Stellungnahme zur Publikation von über 20 Millionen Suchanfragen. Währenddessen schlägt der CEO der von AOL aufgekauften Weblogs, Inc. Calacanbis vor, dass AOL zukünftig überhaupt keine Suchlogs mehr speichert.
News Redaktion am 07.07.2006, 15:17 Uhr - 25 Reaktionen im gulli:Board
Zur Abrechnung sei die Speicherung von IP-Adressen von Flatratekunden nicht notwendig, so entschied das LG Darmstadt im Verfahren Holger Voss gegen T-Online. Der Konzern wehrte sich seitdem gegen die Löschpflicht und kam ihr auch ausschließlich in Bezug auf die Daten des Klägers Voss nach. Nun beantragt T-Online die teilweise Abändeung des erstinstanzlichen Urteils sowie die teilweise Aufhebung des Beschlusses im anschließenden Berufungsverfahren. Als Grund werden spannenderweise unter anderem erhöhte Kosten angegeben.
News Redaktion am 06.07.2006, 12:34 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, ein Zusammenschluss von Bürgerrechtlern, Datenschützern und Internetnutzern, fordert eine Aussetzung der Pläne zur Vorratsdatenspeicherung in Deutschland. Damit schließt er sich der Fordeung des Berliner Datenschutzbeauftragten Alexander Dix an, der forderte, wegen zahlreicher rechtlicher Bedenken die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsspeicherung von Telefon- und Internetdaten zunächst auszusetzen.
News Redaktion am 21.05.2006, 12:03 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Nachdem bekannt wurde, dass möglicherweise Logs des beliebten AntiLeech-Plugins herausgegeben und zur Ermittlung von Downloadern geführt hatten, stellte sich die Frage, wie die schwedische Wakenet seitdem Logfiles erstellt und löscht. Wakenet loggt nach eigenen Angaben nur noch die zum Betrieb unbedingt notwendigen Daten, misstrauische Webmaster können das Tool inzwischen auch auf eigenen Servern hosten.
News Redaktion am 13.04.2006, 15:49 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
Provider paradox: während sich ISP-Verbände mit Händen und Füßen gegen die EU-weit geplante Verbindungsdatenspeicherung wehren, die neben dem Generalverdacht gegen alle Bürger auch enorme Kosten für die ISPs mit sich bringt, kämpft T-Online um das Recht, Daten von Flatratenutzern weiter speichern zu dürfen.
News Redaktion am 25.01.2006, 16:33 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Nur rechnungsrelevante Daten dürfen gespeichert werden
News Redaktion am 23.11.2005, 17:45 Uhr - 34 Reaktionen im gulli:Board
EU-weite Pflicht zur Daten- Herausgabe gefordert
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.