
News Redaktion am 17.07.2008, 17:38 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Die Verwendung von Wasserzeichen bei Farblaserdruckern wurde ursprünglich eingeführt, um Geldfälschern ihr Handwerk zu legen, so zumindest die offizielle Erklärung. Die für das menschliche Auge unsichtbaren gelben Punkte verraten sogar die Seriennummer des Geräts, womit jegliche Anonymität der Anwender dahin ist. Bei den aktuellen Preisen sind die Laserdrucker heute aber für jedermann erschwinglich. Der Sinn der Technik ist also schon lange dahin. Zudem wird niemand im Vorfeld über die Wasserzeichen in Kenntnis gesetzt.
News Redaktion am 25.06.2007, 17:18 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Ein Verfahren, um persönliche Ausdrucke "sicherer" zu machen, wurde bei Xerox entwickelt. Mit herkömmlichen Tonern sollen Laserdrucker Wasserzeichen in Ausdrucke einbetten, die nur im Schwarzlicht sichtbar sind. Was vordergründig nach mehr "Sicherheit" klingt, hat seine Nebenwirkungen: vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass viele Laserdrucker, Xerox-Modelle inclusive, schon seit Jahren jeden Ausdruck mit einem fast unsichtbaren, gerätespezifischen Wasserzeichen versehen.
News Redaktion am 05.02.2007, 12:57 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Zahlreiche Laserdrucker versehen ihre Ausdrucke mit Wasserzeichen, die eine eindeutige Rückverfolgung eines Ausdrucks zum verwendeten Drucker zulassen. Kurz nach Aufkommen der Tracking-Technologie begann die EFF, die Wasserzeichen zu analysieren und Drucker zu identifizieren, die "Tracking Dots" einsetzen und solche, die dies nicht tun. Die Liste ist nun weitgehend komplett, fast alle gängigen Laserdrucker sind gelistet.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.