
News Redaktion am 01.10.2007, 12:47 Uhr - 55 Reaktionen im gulli:Board
Trotz massiver Kritik startete in Großbritannien nun ein Pilotversuch, in dem Sozialhilfeempfänger Tests mit Lügendetektoren unterzogen werden. 173 Missbrauchsfälle in drei Monaten deckte ein erster Versuch auf, von zahlreichen Bewerbern wurde darüber hinaus berichtet, dass sie Hilfsanträge zurückzogen, nachdem ihnen der Lügendetektortest angekündigt wurde.
News Redaktion am 11.05.2007, 15:13 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Telefongespräche per Lügendetektor überwachen: Wer Sozialleistungen bezieht, soll bei Gesprächen mit den jeweiligen Sachbearbeitern auf den Wahrheitsgehalt seiner Angaben geprüft werden. Dies jedenfalls ein Vorschlag des Amtes für Arbeit und Renten in Großbritannien. Opposition und Gewerkschaften kritisieren die Pläne scharf.
News Redaktion am 07.04.2007, 11:41 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
In einem Stadtteil von London soll im dortigen Sozialamt demnächst ein neues Pilotprojekt starten. Die Anrufer werden nicht sofort mit den Mitarbeiterinnen verbunden, sondern zuvor von der eigens entwickelten Stimmerkennungssoftware beschnüffelt.
News Redaktion am 30.03.2007, 14:44 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
An der Cornell Universität wird eine Software entwickelt, die zum Aufspüren von Lügen in Textbotschaften, Mails und Online-Unterhaltungen dienen soll. Es sei nach wie vor eine offene frage, ob das überhaupt möglich ist, die Forscher geben an, die bisherigen Ergebnisse deuten darauf hin, dass sie Erfolg haben könnten.
News Redaktion am 27.01.2007, 12:49 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Das israelische Unternehmen Kishkish bietet für die Internet-Telefoniesoftware Skype einen "Lügendetektor" an. Durch Messung des "Stresslevels" der Stimme soll es möglich sein, den Wahrheitsgehalt der jeweiligen Aussagen zu bestimmen. Was sich nach Internet-Joke anhört, sei bereits bei der US-Army im Einsatz. Und in Großbritannien warnt man inzwischen: der Einsatz der Software könnte bis zu zwei Jahre Knast nach sich ziehen.
News Redaktion am 29.08.2006, 11:30 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
"Diese Webseite enthält zu 80% Müll." Wer sich ein schickes Tool zur Prüfung wünscht, wieviel Unsinn gerade auf dem Bildschirm ist, dessen Wunsch versucht das japanische Innenministerium 2007 erfüllen. Für einen "Lügendetektor für Online-Information" ist ein Budget im kommenden Jahreshaushalt vorgesehen.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.