
Julian Wolf am 18.01.2011, 15:54 Uhr - 7 Reaktionen im gulli:Board
Der Verband der deutschen Internetwirtschaft (eco) konnte 2010 vielen Beschwerden wegen Kinderpornografie im Netz erfolgreich nachgehen. Von 656 Hinweisen bei der eco Internet-Beschwerdestelle konnten bis zum Jahresende 652 Präsenzen von den Servern gelöscht werden – auch bei Inhalten im Ausland, so heißt es.
Julian Wolf am 03.12.2010, 22:45 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Die EU-Justizminister einigten sich heute in Brüssel mehrheitlich darauf, dass man alle EU-Länder dazu verpflichten wird, Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt zu sperren. Damit konnte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Berliner Linie, „Löschen statt Sperren“ bislang noch nicht durchsetzen.
Annika Kremer am 27.10.2010, 14:05 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Das Bundeskriminalamt (BKA) wurde in Bezug auf die Darstellung von Kindesmissbrauch im Internet ("Kinderpornographie") verpflichtet, den Grundsatz "Löschen statt Sperren" umzusetzen. Daran arbeiten jedoch momentan nur "rund sechs Mitarbeiter", wie das BKA jetzt in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion der Linken hin erklärte. Netzsperren-Gegner sind damit unzufrieden.
Joachim Losehand am 19.07.2010, 12:22 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Die Schweizer Internet-Domain-Registrierungsstelle „Switch“ blockiert phishing-sites sowie URLs, über die schädliche Software verbreitet wird.
Joachim Losehand am 15.07.2010, 09:46 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
„Ein effizientes Entfernen illegaler Inhalte kann nur durch Löschen und nicht durch Blocken der jeweiligen Webseiten geschehen“ ist der Mediensprecher der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) in Europa, Dr. Hella Ranner, überzeugt.
News Redaktion am 20.06.2009, 23:33 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Heute fanden bundesweite Protestaktionen unter dem Motto "Löschen statt Sperren" statt. Auch Düsseldorf beteiligte sich mit einer Kundgebung.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.