
Lars Sobiraj am 22.05.2012, 13:52 Uhr - 1 Reaktionen im gulli:Board
Der mutmaßliche kino.to-Chef ging heute in seinem Verfahren zum Angriff über. Die Aussagen des Sachverständigen wurden vom Angeklagten massiv in Frage gestellt. So glaubt er nicht an die hohen Abrufzahlen der Anklage. Auch die Tätigkeit der sogenannten Freischalter sei ganz anders verlaufen. kino.to war offenbar ein Fulltime-Job, weswegen Dirk B. heute unter Bluthochdruck und Diabetes leidet.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 13:13 Uhr - 47 Reaktionen im gulli:Board
Die beiden anonymen Datenschützer pin3apple und Chomik haben eine schwere Sicherheitslücke in der Administration der Domain kino.to entdeckt. Dadurch ist es möglich, die Domain zu übernehmen und das ehemals so populäre Streaming-Portal mit eigenen Inhalten zu füllen. Die Behörden werden gebeten, zwecks Fehlerbehebung mit den Findern der Lücke in Kontakt zu treten.
Lars Sobiraj am 09.05.2012, 16:00 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
Gestern fand am Landgericht Leipzig der erste Prozesstag gegen den mutmaßlichen Chef des Streaming-Portals kino.to statt. Weit über fünf Millionen Euro sind trotz aller Untersuchungen und Pfändungen noch immer nicht auffindbar. Dem Angeklagten drohen bis zu 15 Jahre Freiheitsentzug. Der Prozess soll insgesamt vier Verhandlungstage andauern und wird am 22. Mai fortgesetzt.
Lars Sobiraj am 26.04.2012, 13:25 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Die Macher vom movie2k.to reagieren anlässlich des heutigen Welttags des "geistigen Eigentums" auf die anhaltenden Ermittlungen gegen jegliche Streaming-Portale. Sie bezeichnen ihr Angebot als legal. Es vernichte keine Arbeitsplätze und diene sogar dem Gemeinwohl. Bei den kino.to-Ermittlungen seien unrechtmäßige Methoden, so etwa das Abhören von Telefonanschlüssen Unbeteiligter, angewendet worden.
Lars Sobiraj am 30.03.2012, 15:14 Uhr - 24 Reaktionen im gulli:Board
Der Chefprogrammierer von kino.to sagte heute umfassend vor dem Landgericht Leipzig aus. Nach eigenen Angaben soll er zwischen 30.000 und 50.000 Euro monatlich für seine Tätigkeit erhalten haben. Vor Gericht sagte er am heutigen Freitag, dass er insgesamt rund 1 Million Euro eingenommen habe. Die Zahlungsmoral der Betreiber beschreibt Bastian P. aber als schlecht.
Lars Sobiraj am 21.03.2012, 17:12 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen Dienstag begann am Landgericht Leipzig das Verfahren gegen den Chef-Programmierer der von der Kriminalpolizei geschlossenen Streaming-Webseite kino.to. Nach Informationen der Financial Times Deutschland kündigte dieser vor Gericht für den 30. März eine umfangreiche Aussage an. Dem ehemaligen Studenten drohen im Fall einer Verurteilung bis zu fünf Jahre Haft.
Lars Sobiraj am 14.03.2012, 12:24 Uhr - 13 Reaktionen im gulli:Board
Eine vergleichsweise unbekannte Nachahmerseite des Streaming-Portals kino.to wurde kürzlich gehackt. Der unbekannte Täter erlangte über eine Subdomain Root-Zugriff auf den Server. Der Redaktion von gulli.com liegen Beweise in Form von Screenshots und Videos vor.
Lars Sobiraj am 12.03.2012, 14:09 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
Laut Informationen des Nachrichtenmagazins Focus müssen Tausende Nutzer von Kino.to mit einer Hausdurchsuchung oder einem Strafverfahren der Generalstaatsanwaltschaft Dresden rechnen. Man habe zahlreiche Anschriften von Kino.to-Nutzern anhand ihrer Zahlungen bei PayPal festgestellt. Rechtsanwalt Dr. Alexander Wachs und gulli.com versuchen nun den groben Unsinn, der verbreitet wurde, aufzuklären.
Lars Sobiraj am 20.02.2012, 18:44 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Statt der üblichen Warnung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden ist dort seit Kurzem der sogenannte "Kino.to Shop" sichtbar. Tatsächlich versucht jemand über einen Affiliate-Link zu Amazon an der populären Domain mitzuverdienen. Offenbar wurde der Webserver schon vor längerer Zeit gehackt, doch die Schwachstelle wird erst jetzt ausgenutzt. Noch konnte der alte Zustand nicht reaktiviert werden.
Lars Sobiraj am 20.02.2012, 11:41 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
Die Räumlichkeiten mehrerer Verantwortlicher des Filehosters Skyload, der unter anderem als Lieferant für das gebustete Streaming-Portal Kino.to fungierte, wurden letzte Woche in Frankfurt, Rosberg und Chemnitz durchsucht. Die mutmaßlichen Betreiber wurden festgenommen. Die GVU hatte im Zuge der Ermittlungen gegen Kino.to auch Beweise gegen den Anbieter Skyload gesammelt.
Julian Wolf am 12.02.2012, 15:04 Uhr - 88 Reaktionen im gulli:Board
Auf tausende Premiumkunden des ehemaligen Streamingportals Kino.to könnte laut Focus-Informationen ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Dresden zukommen. Offenbar wurden auf den Computern der ehemaligen Betreiber die Kontaktdaten einiger Nutzer gefunden. Durch diese Informationen sind gezielte Ermittlungen gegen die einzelnen Personen möglich. Gar Hausdurchsuchungsmaßnahmen stehen im Raum.
Julian Wolf am 23.01.2012, 17:31 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Etliche Online-Streaming-Portale stehen mindestens in einer rechtlichen Grauzone. Die Studenten Stefan George und David Eickhoff präsentieren mit ihrer neuen Webseite Kino1.to, eine juristisch einwandfreie Alternative. Über die Suchmaschine lässt sich eine Sammlung von rund 70.000 verschiedenen Videobeträgen durchforsten, die allesamt legal konsumierbar sind.
Lars Sobiraj am 22.01.2012, 14:03 Uhr - 55 Reaktionen im gulli:Board
Die GVU und einige Internet-Portale versuchen seit ein paar Wochen das Gerücht zu streuen, dass die Nutzung von Streaming-Portalen strafbar und somit gefährlich sei. Man bezieht sich dabei auf eine einzelne Aussage des Richters, der in Leipzig über die Betreiber von kino.to geurteilt hat. Wir haben das Gerücht von RA Dr. Alexander Wachs prüfen lassen, der sich auf Urheberrecht spezialisiert hat.
Lars Sobiraj am 15.01.2012, 16:18 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Nach dem Bust des populären Streaming-Portals Kino.to im Juni 2011 bereitet man nun bei der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) laut Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ einen Strafantrag gegen den mehr oder weniger offiziellen Nachfolger kinox.to vor.
Lars Sobiraj am 16.12.2011, 17:01 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
Am gestrigen Donnerstag wurde der Kino.to-Uploader Dennis B. wegen gemeinschaftlich begangener gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen zu einem Jahr und neun Monaten Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. Er soll einer der aktivsten Beschaffer neuer Filme gewesen sein. Er wurde gestern nach der Urteilsverkündung aus der Untersuchungshaft entlassen.
Sener Dincer am 03.12.2011, 19:31 Uhr - 26 Reaktionen im gulli:Board
Am 8. Juni 2011 wurde kino.to vom Netz genommen. Seitdem versuchen die Behörden, sich Klarheit über die Betreiber und die Umsetzung des Projekts zu verschaffen. 13 Verdächtige wurden verhaftet und nun scheint Licht ins Dunkle gebrachte worden zu sein. Das erste rechtskräftige Urteil wurde gesprochen: Für zweieinhalb Jahre muss nun ein 33-jähriger Mitverantwortlicher ins Gefängnis.
Lars Sobiraj am 28.11.2011, 19:26 Uhr - 19 Reaktionen im gulli:Board
Gegen einen mutmaßlichen Administrator von Kino.to wurde kürzlich nach Informationen des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ Anklage erhoben. Der Zwickauer Verdächtige soll nach Informationen der Generalstaatsanwaltschaft Dresden für die technische Betreuung des Streaming-Portals und anderer angeschlossener Server verantwortlich gewesen sein.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.