
Robert Clausen am 25.11.2011, 18:47 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Die Piratenpartei hat eine ihre Kommunikationsplattformen, das so genannte Piratenpad, heute zwischenzeitlich vom Netz genommen, nachdem Unbekannte dort Links zu Plattformen posteten, die sich mit Pädophilen und Kinderpornografie beschäftigten. Das Pad ist mitlerweile wieder online.
Julian Wolf am 24.10.2011, 19:05 Uhr - 290 Reaktionen im gulli:Board
Der Kollektiv Anonymous hat erneut Internetseiten aus der Pädophilen-Szene attackiert. Wie aus einer Stellungnahme der Hacker hervorgeht, wurden unter anderem die Webportale Hard Candy und Lolita City unter Beschuss genommen. Weiter berichten die Unbekannten über einige Details der illegalen Seiten, die sie bei ihrem Angriff sammeln konnten. Insgesamt sollen über 40 Websites abgeschaltet worden sein.
am 04.08.2011, 16:59 Uhr - 161 Reaktionen im gulli:Board
In einer international angelegten Aktion konnte am Mittwoch ein Online-Forum mit 600 Mitgliedern ausgehoben werden. Das unter dem Namen "Dreamboard" agierende Forum handelte mit Fotos und Videomaterial mit kinderpornografischen Inhalten. Unter den 600 Mitgliedern sind nicht nur Konsumenten - einige haben selbst Kinder missbraucht.
am 10.03.2011, 13:11 Uhr - 55 Reaktionen im gulli:Board
Kinderpornografie. Ein zumeist unangenehmes, doch nicht minder gravierendes Thema, das die Internetgesellschaft seit Jahren beschäftigt. Nun veröffentlichte INHOPE, der Dachverband von Beschwerdestellen über illegale Inhalte im Internet, einen ausdruckstarken Bericht rund um das Thema Kinderpornografie. Es sind erschütternde Fakten, die am gestrigen Mitwoch an die Öffentlichkeit gingen.
am 18.01.2011, 18:56 Uhr - 94 Reaktionen im gulli:Board
Bereits Mitte 2009 gingen bei den Ermittlungsbehörden erste Hinweise ein. Anonyme Moderatoren lieferten ständig neue Anhaltspunkte über einen Kinderpornoring. Bis zu 10 Realkontakte wöchentlich zu Kindern sollen darüber vermittelt worden sein. Trotz der Hinweise ist das Forum bis heute online. Tragen BKA, Interpol und das LKA Rheinland-Pfalz dafür Verantwortung?
Julian Wolf am 03.12.2010, 22:45 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Die EU-Justizminister einigten sich heute in Brüssel mehrheitlich darauf, dass man alle EU-Länder dazu verpflichten wird, Internetseiten mit kinderpornografischem Inhalt zu sperren. Damit konnte Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger die Berliner Linie, „Löschen statt Sperren“ bislang noch nicht durchsetzen.
Fritz Effenberger am 25.11.2010, 14:43 Uhr - 48 Reaktionen im gulli:Board
Kinder haben Anspruch auf Schutz. Aber was, wenn die diesbezüglichen guten Absichten statt dessen mit der Selbstbestimmung von Jugendlichen und Erwachsenen kollidieren oder sogar weite Teile der Bevölkerung mit Kriminalisierung bedrohen?
Julian Wolf am 27.08.2010, 18:02 Uhr - 30 Reaktionen im gulli:Board
In Australien, Großbritannien und Kanada wurden insgesamt elf Personen verhaftet, die bezichtigt werden, die Internetseite Facebook.com genutzt zu haben, um Kinderpornografie auszutauschen. Allerdings scheint Facebook nicht optimal mit den Behörden kooperiert zu haben, da man angeblich frühere Hinweise auf den Ring ignorierte.
Julian Wolf am 19.08.2010, 22:03 Uhr - 166 Reaktionen im gulli:Board
Ein Lehrer und ein Zollbeamter wurden wegen des Besitzes von kinderpornografischen Werken aus ihrem Arbeitsplatz entlassen. Sie klagten nun erfolgreich gegen diese Strafe. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschied, dass Beamte in ihrem Privatleben nicht anders als jeder andere Bürger zu behandeln wären und man im Einzelfall prüfen müsse, ob eine Entlassung angebracht ist.
Joachim Losehand am 12.08.2010, 09:08 Uhr - 78 Reaktionen im gulli:Board
Wie weitreichend dürfen die Konsequenzen von Straftaten sein? Ein wegen des Besitzes von kinderpornographischem Material verurteilter Polizist empfand die „Entfernung aus dem Dienst“ als zu weitreichend - und legte gegen diese Disziplinarmaßnahme Widerspruch ein. Der Münchner Verwaltungsgerichtshof gab ihm recht.
Joachim Losehand am 15.07.2010, 09:46 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
„Ein effizientes Entfernen illegaler Inhalte kann nur durch Löschen und nicht durch Blocken der jeweiligen Webseiten geschehen“ ist der Mediensprecher der Österreichischen Volkspartei (ÖVP) in Europa, Dr. Hella Ranner, überzeugt.
Christian Maxheimer am 09.07.2010, 19:48 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
Laut Stopline haben die meisten kinderpornographischen Inhalte ihren Ursprung in den Vereinigten Staaten, gefolgt von Deutschland und Russland.
Joachim Losehand am 18.06.2010, 13:28 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Justizminister Claudia Bandion-Ortner hat im Gespräch mit dem Ö1 Mittagsjournal heute ihre positive Haltung zu Netzsperren bekräftigt, auch einen Alleingang Österreichs schließt sie nicht aus.
Joachim Losehand am 10.06.2010, 09:37 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Gestern behandelte der EU-Unterausschuß die Richtlinie der EU zur Verhütung und Bekämpfung von Menschenhandel und zum Opferschutz - und diskutierte dabei auch über "Löschen oder Sperren?" von Kinderpornografie im Netz.
Christian Maxheimer am 28.04.2010, 21:52 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Benutzt die Unterhaltungsindustrie Kinderpornographie als Vorwand, um Netzsperren zu fordern? Aussagen von Christian Engström legen dies zumindest nahe.
Annika Kremer am 16.04.2010, 16:18 Uhr - 9 Reaktionen im gulli:Board
Irland könnte das nächste Land sein, das verbindliche Netzsperren unerwünschter Inhalte einführt. Nach Angaben der Irish Times gab es im stillen Kämmerlein bereits Verhandlungen zu diesem Thema.
Annika Kremer am 22.02.2010, 19:33 Uhr - 4 Reaktionen im gulli:Board
Der Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur fordert pünktlich zur Anhörung der Netzsperren-ePetition vor dem Petitionsausschuss am heutigen Montag eine "parteiübergreifende Gesetzesinitiative zur Aufhebung des Internet-Sperr-Gesetzes".
Annika Kremer am 21.02.2010, 20:59 Uhr - 39 Reaktionen im gulli:Board
In der Diskussion über DNS-Sperren in Deutschland ließ das Bundesinnenministerium Taten folgen: Man ordnete per Erlass an, vorerst keine Sperrlisten zu erstellen. Stattdessen sollen nach dem Motto "Löschen statt Sperren" entsprechende Seiten entfernt werden.
Annika Kremer am 17.02.2010, 14:47 Uhr - 57 Reaktionen im gulli:Board
Bundespräsident Horst Köhler hat am heutigen Mittwoch der umstrittene "Zugangserschwerungsgesetz" zur Sperrung kinderpornographischer Inhalte im Internet unterzeichnet.
Klaus Müller am 15.02.2010, 17:00 Uhr - 89 Reaktionen im gulli:Board
Der 2. Strafsenat des Oberlandesgerichts Hamburg hat heute möglicherweise eine weitreichende Entscheidung getroffen. Demnach ist das Ansehen von Kinderpornos durch einen Stream bereits strafbar, weil den Tätern schon die Zwischenspeicherung als Besitz ausgelegt wird.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.