
Annika Kremer am 30.03.2012, 00:08 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Sicherheitsexperten äußerten am gestrigen Donnerstag die Ansicht, dass die Gefahr durch das kürzlich in einer Kooperation mehrerer IT-Unterrnehmen vom Netz genommene "Kelihos B"-Botnet noch nicht komplett gebannt sei. Scheinbar wurden durch die Takedown-Aktion zwar große Teile des Botnets ausgeschaltet. Die Malware verbreitet sich aber nach wie vor weiter.
Annika Kremer am 28.03.2012, 17:48 Uhr - 2 Reaktionen im gulli:Board
Eine neue Version des Kelihos-Botnets wurde durch Übernahme des Peer-to-Peer-Mechanismus, über den Updates und Befehle verbreitet wurden, ausgeschaltet. Das teilten Wissenschaftler am heutigen Mittwoch mit. Das Botnet wurde vor allem durch den massiven Versand von Spam-Mails - insbesondere Arzneimittel-Spam - sowie den Diebstahl der Online-Währung "Bitcoin" auffällig.
Annika Kremer am 06.02.2012, 14:45 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Das vor vier Monaten vom Netz genommene Kelihos-Botnet, das zu seiner Blütezeit bis zu vier Milliarden Spam-Mails am Tag verschickte, wurde nicht reaktiviert. Entsprechende Medienberichte erwiesen sich als Missverständnis. Zutreffend ist allerdings, dass die Kelihos-Malware von anderen Internet-Kriminellen teilweise weiterhin verwendet wird.
Annika Kremer am 28.01.2012, 13:12 Uhr - Kommentieren im gulli:Board
Der Russe Andrej Sabelnikov, der nach Angaben des Software-Giganten Microsoft an der Erstellung der "Kelihos"-Botnet-Software maßgeblich beteiligt sein soll, dementiert jede Beteiligung an der Malware-Kampagne. Er sei "absolut nicht schuldig", betonte Sabelnikov.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.