
News Redaktion am 22.02.2009, 09:38 Uhr - 22 Reaktionen im gulli:Board
Vorgestern erreichte den Betreiber des Anbieters für anonyme SIM-Karten die Ladung zur Verhandlung am Berliner Landgericht. Realistisch betrachtet darf aber vor dem Jahresende mit keinem Urteil gerechnet werden.
News Redaktion am 10.11.2008, 15:52 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Bereits 2006 wurden seitens Creative Linuxtreiber für X-Fi-Karten angekündigt. Mitte 2007 war es schließlich soweit und es wurden entsprechende Treiber für Linux veröffentlicht. Jedoch handelte es sich um geschlossene Treiber. Seit einigen Tagen stehen nun die Treiber als offener Sourcecode auf der Herstellerseite zum Download zur Verfügung.
News Redaktion am 25.09.2008, 17:07 Uhr - 10 Reaktionen im gulli:Board
Wie der Sydney Morning Herald berichtet, macht eine Behörde in Australien intensiven Gebrauch von Google-Earth um die Rechtmäßigkeit von Bauwerken abzuklären. Mithilfe der Google-Tools spioniert man nach illegaler Bausubstanz, die unrechtmäßig und ohne Genehmigung gebaut wurde. Die Bürgerrechtsorganisation Liberty Victorian fordert eine Beschränkung für den Umgang von Kartenmaterial dieser Art.
News Redaktion am 23.09.2008, 16:41 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Das Opensuse-Projekt warnt Besitzer der Gigabit-Ethernetkarten e1000e von Intel davor, die aktuelle Beta 1 von Opensuse 11.1 zu benutzen, da sie diese Karten dauerhaft beschädigen können.
News Redaktion am 10.07.2008, 21:07 Uhr - 27 Reaktionen im gulli:Board
Am 30. Juni hat T-Mobile den Anbieter für anonyme SIM-Karten simonym durch eine beauftragte Rechtsanwaltskanzlei abmahnen lassen. Die fehlende Weitergabe der Nutzerdaten bereits freigeschalteter SIM-Karten würde gegen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Konzerns verstoßen. Den Karten könnten so keine Adressen der Nutzer zugeordnet werden. Zudem sei eine gewerbliche Nutzung durch Dritte ohne vorherige Erlaubnis nicht legal. Der rosa Riese sah sich grob getäuscht, weil simonym ohne Angabe der Anschriften die Karten an deren Kunden veräußert hat, was man in Bonn bei der Konzernzentrale als wettbewerbswidrig betrachtet. Doch damit nicht genug: Der Konzern als Gesetzeshüter und Sprachrohr zahlreicher Behörden? So äußert man seine Befürchtungen im Anschreiben, es könne durch die fehlende Zuordnung der Adressen zum missbräuchlichen Verhalten der anonymen Nutzer kommen, angefangen von belästigenden Anrufen bis hin zur Vorbereitung terroristischer Handlungen. Wir haben uns mit Norbert Auler, dem Betreiber des Berliner Anbieters simonym, über den aktuellen Vorfall unterhalten.
News Redaktion am 21.05.2008, 12:28 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
Das Unternehmen StuHub befand sich in letzter Zeit häufiger im Schussfeld diverser Kläger. Zunächst beklagte sich Konkurrent Ticketmaster darüber, StubHub würde gegen ihr exklusives Recht verstoßen, indem man dort Karten für spezielle Events anbot. Danach wollte das Management der Football-Mannschaft "New England Patriots" den Verkauf ihrer Eintrittskarten verbieten. Sie versuchten das Auktionshaus dazu zu zwingen, die Namen und Adressen aller Wiederverkäufer preiszugeben. Nun will die Stadt Chicago die eBay-Tochter verklagen. Neben der üblichen Mehrwertsteuer wurde versäumt, zudem Vergnügungssteuer für die verkauften Tickets diverser Events einzusammeln und abzuführen. Diese Beträge stellen einen nicht unerheblichen Betrag dar und sind Grund genug für Chicago vor Gericht zu ziehen.
News Redaktion am 27.03.2008, 17:21 Uhr - 18 Reaktionen im gulli:Board
China ist dabei die Propaganda weiter auszubauen. So gehen die chinesischen Behörden gegen Anbieter von Webseiten oder Weblogs vor, die Google Maps oder Microsoft Virtual Earth auf ihrem Webangebot einbinden. Auch Webseiten und Kartendienste sind betroffen, die Taiwan als "eigenständiges Land" darstellen.
News Redaktion am 26.06.2006, 22:59 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Google hat schon gewonnen, denn Frankreich schafft, wie etwa von SPIEGEL Online gemeldet wird, nur "ein eigenes Google Earth", kaum mehr also als einen Ersatz, dem noch dazu ein denkbar schlechter Start vergönnt ist. Es geht nämlich - nichts. Und das wird, wenigstens ein Erfolg, ausschließlich in französischer Sprache mitgeteilt.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.