
Robert Clausen am 20.02.2012, 22:32 Uhr - 29 Reaktionen im gulli:Board
Offenbar weil es ihm bequemer erschien, filmte ein Mathematik-Professor der Universität Rostock eine Klausur seiner Studenten und projizierte die Bilder an eine Wand des Hörsaals. Dafür gibt es nun Ärger mit der Universität. Dort ist die Video-Überwachung von Studenten nämlich verboten.
Robert Clausen am 03.01.2012, 21:06 Uhr - 33 Reaktionen im gulli:Board
Ein kürzlich eingebrachter Gesetzesentwurf von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) sieht vor, Drohnen künftig auch zu nichtmilitärischen Zwecken einzusetzen, also zum Beispiel zur Überwachung von Verdächtigen und als Unterstützung der Polizei. Das berichtet das Online-Portal DerWesten.de.
Julia Klein am 23.02.2010, 12:43 Uhr - 37 Reaktionen im gulli:Board
In Pennsylvania wurden Schüler durch die Webcams ihrer von der Schule gestellten Laptops beobachtet und aufgenommen. Ein betroffener Junge sollte bestraft werden, weil er zu Hause Gummibärchen in Form von Pillen zu sich nahm. Nun klagen Betroffene gegen den Schulbezirk.
News Redaktion am 21.02.2009, 19:20 Uhr - 5 Reaktionen im gulli:Board
In Chicago will man nun den Notruf per Handy mit den angeblichen Vorteilen einer Kameraüberwachung für die Verbrechensbekämpfung kombinieren.
News Redaktion am 10.02.2009, 23:07 Uhr - 6 Reaktionen im gulli:Board
Großbritanniens Innenministerin Jacqui Smith fühlt sich offenbar unverstanden, wenn es um ihren Kampf für mehr Überwachungsmaßnahmen geht.
News Redaktion am 26.10.2008, 05:31 Uhr - 15 Reaktionen im gulli:Board
"Traditionelle" Überwachungssysteme wie beispielsweise Überwachungskameras haben aus Sicht ihrer Anwender und Befürworter einen entscheidenden Nachteil: Sie benötigen menschliche Intervention zur Bewertung der gesammelten Informationen. Das ist mitunter schwierig zu bewerkstelligen
News Redaktion am 24.10.2008, 13:47 Uhr - 17 Reaktionen im gulli:Board
In vielen deutschen Städten wird mittlerweile in extremem Ausmaß Videoüberwachung eingesetzt. Zu diesen Städten gehört auch Hannover. Dort wehrt sich die Ortsgruppe des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung (eines bundesweiten Zusammenschlusses von Datenschützern) nun gegen den Kamera-Einsatz in ihrer Heimatstadt. Die Aktivisten legten der Öffentlichkeit eine 27 Seiten starke Dokumentation vor, in welchem Ausmaß Überwachungskameras eingesetzt werden und wie das von den Datenschützern bewertet wird.
News Redaktion am 16.05.2008, 15:53 Uhr - 8 Reaktionen im gulli:Board
Das Kameraüberwachungssystem in Chicago wird "smart". Mithilfe eines Trackingsystems kann man einzelne "verdächtig erscheinende" Personen oder Gegenstände markieren und automatisch mit Kameras verfolgen. Diese werden von dem System über unterschiedliche in der Stadt verteilte Kameras automatisch überwacht. Mit den aufgezeichneten Daten kann man auch nachträglich "intelligente Suchen" durchführen.
News Redaktion am 20.12.2007, 16:53 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Die Big Brother Awards werden seit Jahren in einer wachsenden Zahl von Ländern vergeben. Verdiente "Datenkraken" und Ausschnüffler der Privatsphäre wurden 2007 auch in der Tschechei geehrt. Unter den Preisträgern sind einige auch in Deutschland bekannte Namen.
News Redaktion am 10.10.2007, 10:41 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Nur wenn der Erfolg der Kameraüberwachung in der Berliner U-Bahn auch durch wissenschaftliche Studien belegt werden könne, solle der Pilotversuch auf weitere Linien ausgeweitet werden, so die gesetzliche Vorgabe. Nachdem die begleitende Studie nun die Nutzlosigkeit der Kameras belegt hatte, sollte sie zunächst unter Verschluss gehalten werden. Stattdessen behauptete die BVG wider besseres Wissen, der Erfolg sei da, das Projekt müsse ausgeweitet werden. Die Humanistische Union widerspricht.
News Redaktion am 24.08.2007, 15:32 Uhr - 21 Reaktionen im gulli:Board
Man sollte meinen, im Land mit der höchsten Überwachungskameradichte Europas fühlen sich die Bürger sicher und geborgen. Großbritanniens Eltern denken anders und wünschen sich Schuluniformen mit eingebautem Satellitentracker, um ihre Kinder überwachen zu können. Auch in Mode: Stichfeste Kleidung aus Kevlar.
News Redaktion am 04.07.2007, 14:44 Uhr - 12 Reaktionen im gulli:Board
Zweifellos sind wir alle in akuter Gefahr, Opfer von Terror und Attentaten zu werden, glaubt man unserem Innenminister Schäuble. "Lebensnotwendig" seien die Onlinedurchsuchungen, und schon alleine wegen der tödlichen Bedrohung sollte man Schäuble vielleicht erstnehmen - würde da nicht sein eigenes Ministerium keine erhöhte Gefahr sehen. Umso verwunderlicher, dass nun Bundeskanzlerin Merkel und die BITKOM auf den orwellianischen Kurs Schäubles einschwenken.
Annika Kremer am 24.05.2012, 18:17 Uhr
Interessante Erkenntnisse zur E-Mail-Überwachung durch deutsche Geheimdienste erlaubt die nun veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage einiger Linken-Abgeordneter, darunter Andrej Hunko, Jan Korte und Jan van Aken. So legt das Dokument nahe, die Behörden könnten unter Umständen auch PGP-verschlüsselte E-Mails lesen. Allerdings bleiben gleichzeitig viele Fragen offen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 16:54 Uhr
Im US-amerikanischen iTunes Store wurden statt dem Begriff "Jailbreak" lediglich Sternchen zwischen dem Anfangs- und Endbuchstaben angezeigt. Davon waren letztlich alle Kategorien betroffen. So wurden neben Apps auch Klingeltöne, Podcasts, Musikstücke, ganze Alben und eBooks zensiert angezeigt. Laut den Untersuchungen von Shoutpedia waren mehrere Monate lang 95% aller Begriffe davon betroffen.
Lars Sobiraj am 20.05.2012, 12:15 Uhr
Trotz der vielen Verrücktheiten der letzten 7 Tage wird es heute bei gulli.com leider keine Glosse geben. Vielleicht müssen wir uns noch -ähnlich wie der FC Bayern- aus der Schockstarre erholen, bevor wieder zu einem ironischen Wochenrückblick ausholen können. Gelegenheiten für Eigentore gab es nicht nur auf dem Rasen jede Menge.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.