
Julian Wolf am 22.05.2011, 17:07 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Ein Forscherteam kalifornischer und ungarischer Universitäten hat ihm Rahmen einer dreimonatigen Untersuchung eine Idee entwickelt, wie man Spam-Versender langfristig das Handwerk legen könne. Durch ihre Untersuchungen kamen sie zu dem Schluss, dass man für einen effektiven Kampf gegen die oftmals versendeten Betrugs-Mails lediglich den Transaktionsverkehr zu einer Handvoll Banken behindern müsse.
News Redaktion am 08.12.2008, 20:14 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Durch das Trennen des Hosting-Anbieters McColo vom Internet ging das weltweite Spam-Aufkommen um bis zu zwei Drittel zurück. Über die Server bei diesem Webhoster wurden zahlreiche Netzwerke ferngesteuert. Alles in allem ist dieser Schritt als ein spürbarer Schlag gegen die Spam-Verbreiter anzusehen. Eines der drei großen Botnetze namens Mega-D scheint nun wieder den Weg in den aktiven Betrieb gefunden zu haben.
News Redaktion am 14.05.2008, 09:40 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Das Soziale Netzwerk MySpace hat vom US-Bundesgericht in New York 230 Millionen Dollar Entschädigung zugesprochen bekommen - ihre User wurden in der Vergangenheit mit zahlreichen unerwünschten Werbemails überflutet. Das aktuelle Urteil dürfte die höchste Schadenssumme beinhalten, die je gegen Spamschleudern ausgesprochen wurde. Vor Gericht waren zwei Geschäftsmänner angeklagt worden, die in der Branche bereits als "Spamford" und "Spam King" tituliert wurden.
News Redaktion am 03.05.2008, 15:34 Uhr - 14 Reaktionen im gulli:Board
Mit DEC-Mitarbeiter Gary Thuerk fing alles an: Am 3. Mai 1978 bekamen 400 am Arpanet, dem militärischen Teil des heutigen Internet, angeschlossene Benutzer an der US-Westküste eine ungebetene Werbemail, mit der Gary Thuerk Zubehör für die "DEC System 20"-Minicomputer anbot - die allererste Spam-Mail! Damit sind die unerwünschten Werbebotschaften fünfzehn Jahre älter als das Internet an sich.
News Redaktion am 22.08.2007, 15:16 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Von Spam betroffen ist praktisch jede Person mit einem eigenen E-Mail Konto. Jeder, der aus den verschiedensten Motiven heraus im Internet unterwegs ist, wurde bereits von vorgetäuschten Postkarten von Freunden oder zahlreichen Werbeanhängen in Form von PDF-Files belästigt. Die kriminellen Drahtzieher lassen sich in kurzen Abständen immer neue Finessen einfallen, um den professionellen Spamschutz von E-Mail Anbietern zu umgehen. Auch noch so lernfähige Filter von E-Mail Programmen versagen immer wieder aufs Neue. Am Donnerstag den 30. August wird in Köln in den Räumlichkeiten des Chaos Computer Club ab 20 Uhr ein sehr interessanter Vortrag angeboten, der ein wenig Licht ins Dunkel bringen wird.
News Redaktion am 31.01.2007, 16:39 Uhr - 3 Reaktionen im gulli:Board
Die US-Bundeshandelskommission Federal Trade Commission, kurz FTC hat jetzt eine prominente US-Firma, die durch zahlreichen PornoSpam bekannt geworden war, vor Gericht zur Zahlung von 465.000 Dollar Strafe verpflichtet. Im Juli 2005 waren insgesamt sieben Firmen wegen der Verbreitung von X-rated Junkmails von der FTC angeklagt worden. Bisher konnte die FTC Strafen in Höhe von über 1,6 Millionen US Dollar gegen Pornoartikel-Verkäufer verbuchen.
News Redaktion am 07.12.2006, 15:27 Uhr - 11 Reaktionen im gulli:Board
Laut der Anti-Spam Firma Ironport hat sich das Aufkommen von Junkmails in den letzten sechs Monaten verdoppelt. Neun von zehn E-Mails, die weltweit über die Server gehen, versuchen Werbung für eine Penisverlängerung, Medikamente, neue Investmentfonds, unerlässliche Produktinformationen, Bettelbriefe, Pornoseiten oder Ähnliches an die Frau oder den Mann zu bringen.
Annika Kremer am 08.02.2012, 14:35 Uhr
Hacktivisten des Internet-Kollektivs Anonymous deckten offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Informations-System des deutschen Bundestages auf. Es scheint sich um fehlerhaft gesetzte Zugriffsberechtigungen zu handeln - anscheinend waren interne Dokumente nicht korrekt per .htcaccess geschützt und somit von außen auffindbar. Anonymous leakte daraufhin Dokumente über den Luftschlag in Kunduz.
Lars Sobiraj am 04.02.2012, 11:32 Uhr
Während Die Linke zur Teilnahme an einem europaweiten Aktionstag gegen ACTA aufruft und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger die Kritik am internationalen Handelsabkommen zurückweist, führte der Jurist Jens Ferner eine ausführliche Analyse jedes einzelnen Artikels durch. Wir fragten ihn, wie gefährlich ACTA tatsächlich ist. In welchem Rahmen bedroht dieses Abkommen unser aller Freiheit?
Lars Sobiraj am 09.02.2012, 11:40 Uhr
In der südenglischen Grafschaft Sussex ereignete sich letzten Monat ein Fauxpas der besonderen Art. Statt einen Einbrecher zu fassen, jagte ein Polizist mit Hilfe von Kameras für etwa 20 Minuten sich selbst. Sein Kollege an den Monitoren hatte ihn nicht erkannt und fand sein Verhalten sehr auffällig. Der beobachtete Mann habe auf heißen Kohlen gesessen, weswegen er dringend tatverdächtig sei.
Lars Sobiraj am 05.02.2012, 17:12 Uhr
Fürchtet ihr den Weltuntergang, weil der Mayakalender am 21. Dezember dieses Jahres aufhört? Da bleibt noch viel Zeit, sagt ihr? Ja, stimmt. Aber bis dahin kann auch noch so einiges passieren, an was die Maya nicht in ihren entferntesten Träumen geglaubt und folglich auch nicht in ihrem Kalender vermerkt haben. Schauen wir uns doch einfach einmal die Ereignisse der vergangenen sieben Tage an.
Der US-Army-Analyst Bradley Manning wird verdächtigt, zahlreiche Geheimdokumente der USA - darunter "Collateral Murder", "Iraq War Logs" und "Cablegate" - kopiert und an die Whistleblowing-Website WikiLeaks weitergegeben zu haben. Rund um den Fall werden zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt. Diese betreffen beispielsweise das Gesetz "Espionage Act", die Umstände von Mannings Entdeckung, eine mögliche und von der US-Regierung behauptete enge Kooperation mit WikiLeaks-Sprecher Julian Assange und die Manning zugemuteten Haftbedingungen.